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115 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Rosenheim

Nah am Bundesdurchschnitt

31.285 Anlagen mit 450,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 63 von 96
Zubau-Rang 50 von 96
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Der Landkreis Rosenheim (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 31.285 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 450,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 258.637 Einwohner sind das 1,74 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Rosenheim liegt damit 15 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 96 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Rosenheim damit Platz 63 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 35,1 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,74

kW
▲ +15 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

41,2

%

12.878 Speicher bei 31.285 Anlagen

Installiert

450,2 MW

Zubau 12 Mon.

35,1 MW

+8 %

Solaranlagen

31.285

Speicher

12.878

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rosenheim?

Segmentierter PV-Zubau in Rosenheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Rosenheim wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +6 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbe▼ -33 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rosenheim: 35.060 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
091181September 2025: 119 kW, Vorjahr 96 kWOktober 2025: 101 kW, Vorjahr 80 kWNovember 2025: 88 kW, Vorjahr 60 kWDezember 2025: 68 kW, Vorjahr 45 kWJanuar 2026: 48 kW, Vorjahr 82 kWFebruar 2026: 67 kW, Vorjahr 65 kWMärz 2026: 149 kW, Vorjahr 138 kWApril 2026: 145 kW, Vorjahr 152 kWMai 2026: 165 kW, Vorjahr 146 kWJuni 2026: 172 kW, Vorjahr 134 kWJuli 2026: 168 kW, Vorjahr 181 kWAugust 2026: 124 kW, Vorjahr 161 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
02k3kSeptember 2025: 1.969 kW, Vorjahr 2.629 kWOktober 2025: 1.890 kW, Vorjahr 2.981 kWNovember 2025: 1.782 kW, Vorjahr 3.099 kWDezember 2025: 1.667 kW, Vorjahr 2.662 kWJanuar 2026: 1.241 kW, Vorjahr 2.199 kWFebruar 2026: 980 kW, Vorjahr 1.634 kWMärz 2026: 1.894 kW, Vorjahr 1.544 kWApril 2026: 1.808 kW, Vorjahr 2.082 kWMai 2026: 2.540 kW, Vorjahr 2.270 kWJuni 2026: 2.254 kW, Vorjahr 2.210 kWJuli 2026: 2.573 kW, Vorjahr 2.744 kWAugust 2026: 1.253 kW, Vorjahr 2.306 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
07962kSeptember 2025: 530 kW, Vorjahr 817 kWOktober 2025: 460 kW, Vorjahr 398 kWNovember 2025: 867 kW, Vorjahr 1.080 kWDezember 2025: 300 kW, Vorjahr 1.592 kWJanuar 2026: 923 kW, Vorjahr 1.471 kWFebruar 2026: 1.243 kW, Vorjahr 341 kWMärz 2026: 528 kW, Vorjahr 342 kWApril 2026: 370 kW, Vorjahr 318 kWMai 2026: 346 kW, Vorjahr 326 kWJuni 2026: 160 kW, Vorjahr 1.573 kWJuli 2026: 213 kW, Vorjahr 614 kWAugust 2026: 271 kW, Vorjahr 398 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01k3kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 1.319 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 74 kWJanuar 2026: 1.986 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 4 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 2.662 kWJuli 2026: 1.988 kW, Vorjahr 1.000 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2.048 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.020 1,4 MW +6 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.743 21,9 MW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
57 6,2 MW -33 %
Freifläche
Freifläche
7 5,4 MW
Gesamt 2.854 35,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rosenheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rosenheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rosenheim 2.312 Speicher mit zusammen 28,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +44 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-9 %
Anlagen
1.040
Kapazität
5,4 MWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
1.187
Kapazität
16,9 MWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+44 %
Anlagen
63
Kapazität
4,8 MWh
Ø/Anlage
76,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
1.050 kWh
Gesamt
Anlagen
2.312
Kapazität
28,4 MWh
Ø/Anlage
12,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Rosenheim 1,74 kW
Ø Bayern 2,59 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Rosenheim liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 41 % gehört Rosenheim zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 12.878 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Rosenheim sind 31.285 PV-Anlagen mit zusammen 450,2 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Rosenheim rangiert auf Platz 63 von 96 in Bayern – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Rosenheim mit 1,74 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Bad Aibling führt mit 31,5 MW

45 Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Rosenheim

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Rosenheim

83026830438305283059830648307183075830808308383088830938309883101831048310983112831158312283123831258312683128831298313183134831358313783139832098322483229832338325383254832568325783512835308353383539835438354483547835498355683561835648356983620

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Rosenheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Rosenheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 31.285 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 450,2 MW. Das entspricht 1,74 kW pro Einwohner.
12.878 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rosenheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-rosenheim-09187/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Rosenheim installiert?

Im Landkreis Rosenheim (Bayern) sind aktuell 450,2 MW Photovoltaik-Leistung in 31.285 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 63 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 258.637 Einwohner entspricht der Bestand 1,74 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Rosenheim im Vergleich da?

Mit 1,74 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Rosenheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Rosenheim?

Im Landkreis Rosenheim sind 12.878 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 41,2 % bezogen auf die 31.285 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Rosenheim zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Rosenheim 35,1 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 8 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Rosenheim hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Rosenheim ist Bad Aibling mit 31,5 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 45 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Rosenheim?

Rosenheim ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Rosenheim?

Im Landkreis Rosenheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.743 neuen Anlagen und 21,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 57 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Rosenheim?

Im Landkreis Rosenheim wurden in den letzten 12 Monaten 1.020 Balkonkraftwerke registriert (1,4 MW). Das sind +6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Rosenheim?

Im Landkreis Rosenheim wurden in den letzten 12 Monaten 7 Freiflächenanlagen zugebaut (5,4 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Rosenheim?

Im Landkreis Rosenheim wurden in den letzten 12 Monaten 2.854 neue Solaranlagen mit insgesamt 35,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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