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80 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Aschau i. Chiemgau

20 % unter Bundesdurchschnitt

577 Anlagen mit 6,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Aschau i. Chiemgau, Landkreis Rosenheim (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 577 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 5.471 Einwohnern entspricht das 1,22 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Aschau i. Chiemgau liegt damit 20 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 40 von 45 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,22

kW
▼ -20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,4

%

262 Speicher bei 577 Anlagen

Installiert

6,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+10 %

Solaranlagen

577

Einwohner

5.471

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aschau i. Chiemgau?

Segmentierter PV-Zubau in Aschau i. Chiemgau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Aschau i. Chiemgau wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+119 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+119 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +119 %
  • Heimsegment▼ -2 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aschau i. Chiemgau: 660 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 2 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 3 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 4 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
053106September 2025: 28 kW, Vorjahr 73 kWOktober 2025: 27 kW, Vorjahr 70 kWNovember 2025: 26 kW, Vorjahr 49 kWDezember 2025: 11 kW, Vorjahr 90 kWJanuar 2026: 62 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 26 kW, Vorjahr 70 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 23 kWApril 2026: 72 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 50 kW, Vorjahr 74 kWJuni 2026: 106 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 45 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 74 kW, Vorjahr 17 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04692September 2025: 0 kW, Vorjahr 59 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 89 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 79 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 92 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
21 37 kW +119 %
Heimsegment
2–30 kWp
45 543 kW -2 %
Gewerbe
>30 kWp
1 79 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 67 660 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aschau i. Chiemgau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aschau i. Chiemgau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aschau i. Chiemgau 52 Speicher mit zusammen 598 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +41 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
19
Kapazität
126 kWh
Ø/Anlage
6,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+41 %
Anlagen
33
Kapazität
471 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
52
Kapazität
598 kWh
Ø/Anlage
11,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Aschau i. Chiemgau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aschau i. Chiemgau 1,22 kW
Ø Rosenheim 1,74 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Aschau i. Chiemgau hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Aschau i. Chiemgau auf?

Auffällig hoch: 45 % aller Solaranlagen in Aschau i. Chiemgau laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

6,7 MW Solarleistung aus 577 Anlagen – Aschau i. Chiemgau hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Bayern gegeben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Rosenheim steht Aschau i. Chiemgau auf Platz 40 von 45. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Aschau i. Chiemgau?

831128322483229

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aschau i. Chiemgau — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aschau i. Chiemgau gibt es laut solarzubau.de aktuell 577 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,7 MW. Das entspricht 1,22 kW pro Einwohner.
262 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aschau i. Chiemgau [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-aschau-i-chiemgau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aschau i. Chiemgau installiert?

In Aschau i. Chiemgau sind 6,7 MW PV-Leistung in 577 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 40 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.471 Einwohner entspricht der Bestand 1,22 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aschau i. Chiemgau im Vergleich da?

Mit 1,22 kW pro Einwohner liegt Aschau i. Chiemgau unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Aschau i. Chiemgau Platz 40 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aschau i. Chiemgau?

In Aschau i. Chiemgau sind 262 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aschau i. Chiemgau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aschau i. Chiemgau 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 67 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Aschau i. Chiemgau?

Aschau i. Chiemgau liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aschau i. Chiemgau?

In Aschau i. Chiemgau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 45 neuen Anlagen und 543 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aschau i. Chiemgau?

In Aschau i. Chiemgau wurden in den letzten 12 Monaten 21 Balkonkraftwerke registriert (37 kW). Das sind +119 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aschau i. Chiemgau?

In Aschau i. Chiemgau wurden in den letzten 12 Monaten 67 neue Solaranlagen mit insgesamt 660 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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