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147 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Rott a. Inn

Solaranlagen
607 Anlagen
Installierte Leistung
9,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,29 kW pro Kopf

47 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 607 Anlagen mit 9,5 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Rott a. Inn?

Rott a. Inn, Landkreis Rosenheim in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 607 Solaranlagen und 9,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 4.142 Einwohnern entspricht das 2,29 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Rott a. Inn liegt damit 47 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 45 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 35 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,29

kW
▲ +47 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,4

%

215 Speicher bei 607 Anlagen

Installiert

9,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+8 %

Solaranlagen

607

Einwohner

4.142

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rott a. Inn?

Segmentierter PV-Zubau in Rott a. Inn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Rott a. Inn wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
15 19 kW -19 %
Heimsegment
2–30 kWp
26 357 kW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
4 389 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 45 765 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rott a. Inn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rott a. Inn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rott a. Inn 34 Speicher mit zusammen 433 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
11
Kapazität
49 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-7 %
Anlagen
22
Kapazität
324 kWh
Ø/Anlage
14,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
60 kWh
Ø/Anlage
60 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
34
Kapazität
433 kWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Rott a. Inn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rott a. Inn 2,29 kW
Ø Rosenheim 1,81 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Rott a. Inn liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Rott a. Inn auf?

Auffällig hoch: 35 % aller Solaranlagen in Rott a. Inn laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Rott a. Inn erzeugen 607 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 9,5 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Rosenheim steht Rott a. Inn auf Platz 18 von 45. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Rott a. Inn nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Rott a. Inn: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

35 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

45 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Rott a. Inn prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 83 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 12,8 kWp. Mit 68 Steckersolargeräten (15 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Rott a. Inn angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 35 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Rott a. Inn verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Rott a. Inn läuft gebremst: 45 neue Anlagen mit 0,8 MW in zwölf Monaten sind 185 Watt je Einwohner, rund 12 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 31 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Rott a. Inn?

83543

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rott a. Inn — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rott a. Inn gibt es laut solarzubau.de aktuell 607 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,5 MW. Das entspricht 2,29 kW pro Einwohner.
215 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rott a. Inn [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rott-a-inn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rott a. Inn installiert?

In Rott a. Inn sind 9,5 MW PV-Leistung in 607 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.142 Einwohner entspricht der Bestand 2,29 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rott a. Inn im Vergleich da?

Mit 2,29 kW pro Einwohner liegt Rott a. Inn über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Rott a. Inn Platz 18 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rott a. Inn?

In Rott a. Inn sind 215 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Rott a. Inn liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rott a. Inn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rott a. Inn 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 45 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 185 Watt in zwölf Monaten, rund 12 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Rott a. Inn üblich?

Eine typische Dachanlage in Rott a. Inn hat 12,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 503 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 83 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Rott a. Inn stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 31 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 68 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rott a. Inn?

Rott a. Inn liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rott a. Inn?

In Rott a. Inn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 389 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 26 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rott a. Inn?

In Rott a. Inn wurden in den letzten 12 Monaten 15 Balkonkraftwerke registriert (19 kW). Das sind -19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rott a. Inn?

In Rott a. Inn wurden in den letzten 12 Monaten 45 neue Solaranlagen mit insgesamt 765 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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