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111 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Bad Aibling

Solaranlagen
1.605 Anlagen
Installierte Leistung
32,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,74 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.605 Anlagen mit 32,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Bad Aibling?

Bad Aibling, Landkreis Rosenheim in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 32,1 MW, verteilt auf 1.605 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 18.497 Einwohnern entspricht das 1,74 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Bad Aibling liegt damit 11 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 27 von 45 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,3 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,74

kW
▲ +11 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,2

%

758 Speicher bei 1.605 Anlagen

Installiert

32,1 MW

Zubau 12 Mon.

2,3 MW

+7 %

Solaranlagen

1.605

Einwohner

18.497

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Aibling?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Aibling — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Bad Aibling verschiebt sich: Gewerbe legt um 46 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+46 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -10 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbe▲ +46 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bad Aibling: 2.288 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815November 2025: 5 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 10 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 11 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0105209November 2025: 141 kW, Vorjahr 172 kWDezember 2025: 142 kW, Vorjahr 209 kWJanuar 2026: 47 kW, Vorjahr 118 kWFebruar 2026: 51 kW, Vorjahr 91 kWMärz 2026: 166 kW, Vorjahr 127 kWApril 2026: 143 kW, Vorjahr 115 kWMai 2026: 116 kW, Vorjahr 144 kWJuni 2026: 77 kW, Vorjahr 144 kWJuli 2026: 117 kW, Vorjahr 164 kWAugust 2026: 67 kW, Vorjahr 76 kWSeptember 2026: 170 kW, Vorjahr 162 kWOktober 2026: 109 kW, Vorjahr 93 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0268536November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 140 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 220 kWFebruar 2026: 536 kWMärz 2026: 41 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 74 kWMai 2026: 76 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 198 kW, Vorjahr 110 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
06601kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 1.319 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
57 77 kW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
105 1,3 MW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
5 852 kW +46 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 168 2,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Aibling zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Aibling, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Aibling 131 Speicher mit zusammen 1,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 14,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
59
Kapazität
299 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
68
Kapazität
997 kWh
Ø/Anlage
14,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
627 kWh
Ø/Anlage
209 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
131
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
14,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Bad Aibling im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Aibling 1,74 kW
Ø Rosenheim 1,81 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Bad Aibling liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Bad Aibling auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Bad Aibling laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Bad Aibling sind 1.605 PV-Anlagen mit zusammen 32,1 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Rosenheim steht Bad Aibling auf Platz 27 von 45. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Bad Aibling nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Bad Aibling vergleichen

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Solaranlage planen in Bad Aibling: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

20,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

47 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

168 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Bad Aibling prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 78 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 11,0 kWp. Mit 267 Steckersolargeräten (57 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Bad Aibling angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 47 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Bad Aibling verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Bad Aibling läuft gebremst: 168 neue Anlagen mit 2,3 MW in zwölf Monaten sind 124 Watt je Einwohner, rund 41 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 37 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bad Aibling?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Aibling — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Aibling gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.605 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 32,1 MW. Das entspricht 1,74 kW pro Einwohner.
758 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Aibling [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-aibling/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Aibling installiert?

In Bad Aibling sind 32,1 MW PV-Leistung in 1.605 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 27 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 18.497 Einwohner entspricht der Bestand 1,74 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Aibling im Vergleich da?

Mit 1,74 kW pro Einwohner liegt Bad Aibling über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Bad Aibling Platz 27 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Aibling?

In Bad Aibling sind 758 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Bad Aibling liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Aibling?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Aibling 2,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 168 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 124 Watt in zwölf Monaten, rund 41 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Bad Aibling üblich?

Eine typische Dachanlage in Bad Aibling hat 11,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.258 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 78 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Bad Aibling stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 35 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 267 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Aibling?

Bad Aibling liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Aibling?

In Bad Aibling entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 105 neuen Anlagen und 1,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Aibling?

In Bad Aibling wurden in den letzten 12 Monaten 57 Balkonkraftwerke registriert (77 kW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Aibling?

In Bad Aibling wurden in den letzten 12 Monaten 168 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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