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129 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Landkreis in Hessen

Photovoltaik im Landkreis Kassel

29 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 25.337 Anlagen mit 453,7 MW Gesamtleistung

Rang 5 von 26
Zubau-Rang 9 von 26
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Der Landkreis Kassel in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 25.337 Solaranlagen und 453,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 231.073 Einwohnern entspricht das 1,96 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Kassel liegt damit 29 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 5 von 26 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 30,7 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 38 % und eine mittlere Anlagengröße von 18 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,96

kW
▲ +29 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

37,8

%

9.565 Speicher bei 25.337 Anlagen

Installiert

453,7 MW

Zubau 12 Mon.

30,7 MW

+7 %

Solaranlagen

25.337

Speicher

9.565

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kassel?

Segmentierter PV-Zubau in Kassel — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Kassel: +41 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+41 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -5 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbe▲ +41 %
  • Freifläche▼ -98 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kassel: 30.723 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0170339September 2025: 176 kW, Vorjahr 184 kWOktober 2025: 98 kW, Vorjahr 134 kWNovember 2025: 112 kW, Vorjahr 106 kWDezember 2025: 83 kW, Vorjahr 77 kWJanuar 2026: 47 kW, Vorjahr 79 kWFebruar 2026: 106 kW, Vorjahr 130 kWMärz 2026: 250 kW, Vorjahr 257 kWApril 2026: 339 kW, Vorjahr 302 kWMai 2026: 333 kW, Vorjahr 268 kWJuni 2026: 250 kW, Vorjahr 280 kWJuli 2026: 313 kW, Vorjahr 294 kWAugust 2026: 193 kW, Vorjahr 299 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
01k2kSeptember 2025: 1.357 kW, Vorjahr 2.195 kWOktober 2025: 1.297 kW, Vorjahr 1.895 kWNovember 2025: 1.393 kW, Vorjahr 1.771 kWDezember 2025: 1.046 kW, Vorjahr 1.591 kWJanuar 2026: 1.145 kW, Vorjahr 2.339 kWFebruar 2026: 923 kW, Vorjahr 1.378 kWMärz 2026: 1.250 kW, Vorjahr 1.169 kWApril 2026: 1.272 kW, Vorjahr 1.634 kWMai 2026: 1.296 kW, Vorjahr 1.224 kWJuni 2026: 1.502 kW, Vorjahr 1.229 kWJuli 2026: 1.554 kW, Vorjahr 1.985 kWAugust 2026: 816 kW, Vorjahr 1.392 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k5kSeptember 2025: 116 kW, Vorjahr 45 kWOktober 2025: 121 kW, Vorjahr 49 kWNovember 2025: 98 kW, Vorjahr 207 kWDezember 2025: 79 kW, Vorjahr 1.125 kWJanuar 2026: 4.171 kW, Vorjahr 3.157 kWFebruar 2026: 379 kW, Vorjahr 856 kWMärz 2026: 152 kW, Vorjahr 36 kWApril 2026: 156 kW, Vorjahr 323 kWMai 2026: 4.941 kW, Vorjahr 99 kWJuni 2026: 781 kW, Vorjahr 193 kWJuli 2026: 277 kW, Vorjahr 316 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 1.576 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
049k97kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 13 kWNovember 2025: 12 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 97.312 kWJanuar 2026: 988 kWFebruar 2026: 22 kWMärz 2026: 734 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 3.062 kWJuli 2026: 330 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.630 2,3 MW -5 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.225 14,9 MW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
28 11,3 MW +41 %
Freifläche
Freifläche
6 2,1 MW -98 %
Gesamt 2.925 30,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kassel zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kassel, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kassel 2.154 Speicher mit zusammen 44,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 20,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-6 %
Anlagen
1.432
Kapazität
6,9 MWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
689
Kapazität
9,5 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-9 %
Anlagen
13
Kapazität
633 kWh
Ø/Anlage
48,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
27,6 MWh
Ø/Anlage
27.648 kWh
Gesamt
Anlagen
2.154
Kapazität
44,8 MWh
Ø/Anlage
20,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Kassel 1,96 kW
Ø Hessen 0,96 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kassel liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

9.565 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Kassel – eine Quote von 38 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Kassel gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 1,96 kW pro Kopf, verteilt auf 25.337 Anlagen mit 453,7 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Kassel führt das Feld in Hessen deutlich an: Platz 5 von 26, 104 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Kassel nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Wolfhagen führt mit 133,2 MW

29 Gemeinden im Landkreis Kassel

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Kassel

Wie schneidet Hessen insgesamt ab?

Vergleiche alle 26 Landkreise und Städte in Hessen im vollständigen Ranking.

Hessen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Kassel

34123341253422534233342463425334260342663427034277342893429234298343083431134314343173432034329343593436934376343793438534388343933439634399344663447937235

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Kassel — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Kassel gibt es laut solarzubau.de aktuell 25.337 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 453,7 MW. Das entspricht 1,96 kW pro Einwohner.
9.565 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kassel [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-kassel-06633/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Kassel installiert?

Im Landkreis Kassel (Hessen) sind aktuell 453,7 MW Photovoltaik-Leistung in 25.337 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 5 von 26 in Hessen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 231.073 Einwohner entspricht der Bestand 1,96 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Kassel im Vergleich da?

Mit 1,96 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Kassel über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Kassel?

Im Landkreis Kassel sind 9.565 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 37,8 % bezogen auf die 25.337 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Kassel zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Kassel 30,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 7 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Kassel hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Kassel ist Wolfhagen mit 133,2 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 29 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Kassel?

Kassel ist ein Landkreis im Bundesland Hessen. Hessen hat insgesamt 26 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Kassel?

Im Landkreis Kassel entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.225 neuen Anlagen und 14,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 28 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Kassel?

Im Landkreis Kassel wurden in den letzten 12 Monaten 1.630 Balkonkraftwerke registriert (2,3 MW). Das sind -5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Kassel?

Im Landkreis Kassel wurden in den letzten 12 Monaten 6 Freiflächenanlagen zugebaut (2,1 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Kassel?

Im Landkreis Kassel wurden in den letzten 12 Monaten 2.925 neue Solaranlagen mit insgesamt 30,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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