Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
88 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Stephanskirchen

Solaranlagen
1.124 Anlagen
Installierte Leistung
14,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,38 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.124 Anlagen mit 14,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Stephanskirchen?

Stephanskirchen, Landkreis Rosenheim in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 14,5 MW, verteilt auf 1.124 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 10.558 Einwohner sind das 1,38 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Stephanskirchen liegt damit 12 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt Stephanskirchen damit Platz 37 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,5 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 51 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,38

kW
▼ -12 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,3

%

577 Speicher bei 1.124 Anlagen

Installiert

14,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+10 %

Solaranlagen

1.124

Einwohner

10.558

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stephanskirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Stephanskirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Stephanskirchen wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+30 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+30 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +30 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbe▲ +23 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stephanskirchen: 1.459 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714November 2025: 7 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0108215November 2025: 34 kW, Vorjahr 173 kWDezember 2025: 26 kW, Vorjahr 114 kWJanuar 2026: 51 kW, Vorjahr 85 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 93 kWMärz 2026: 57 kW, Vorjahr 117 kWApril 2026: 85 kW, Vorjahr 102 kWMai 2026: 51 kW, Vorjahr 124 kWJuni 2026: 152 kW, Vorjahr 65 kWJuli 2026: 215 kW, Vorjahr 93 kWAugust 2026: 123 kW, Vorjahr 73 kWSeptember 2026: 86 kW, Vorjahr 65 kWOktober 2026: 76 kW, Vorjahr 110 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0203405November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 134 kWFebruar 2026: 405 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 126 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
58 69 kW +30 %
Heimsegment
2–30 kWp
72 980 kW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
1 405 kW +23 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 132 1,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stephanskirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stephanskirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stephanskirchen 106 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +9 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+9 %
Anlagen
53
Kapazität
289 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-17 %
Anlagen
49
Kapazität
745 kWh
Ø/Anlage
15,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
104 kWh
Ø/Anlage
34,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
106
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
10,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Stephanskirchen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stephanskirchen 1,38 kW
Ø Rosenheim 1,81 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Stephanskirchen liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Stephanskirchen auf?

Mit einer Speicherquote von 51 % gehört Stephanskirchen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 577 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Stephanskirchen sind 1.124 PV-Anlagen mit zusammen 14,5 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Stephanskirchen rangiert auf Platz 37 von 45 im Landkreis Rosenheim – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Stephanskirchen mit 1,38 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Stephanskirchen vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

Solaranlage planen in Stephanskirchen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

51 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

132 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Stephanskirchen vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 81 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,5 kWp. 181 Balkonkraftwerke sind registriert, 58 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 51 % liegt Stephanskirchen weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

138 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Stephanskirchen baut langsamer aus als der Bund (34 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 132 Anlagen mit 1,5 MW kamen hinzu. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 9 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Bayern

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Stephanskirchen?

83071

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stephanskirchen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stephanskirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.124 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,5 MW. Das entspricht 1,38 kW pro Einwohner.
577 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stephanskirchen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stephanskirchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stephanskirchen installiert?

In Stephanskirchen sind 14,5 MW PV-Leistung in 1.124 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 37 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.558 Einwohner entspricht der Bestand 1,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stephanskirchen im Vergleich da?

Mit 1,38 kW pro Einwohner liegt Stephanskirchen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Stephanskirchen Platz 37 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stephanskirchen?

In Stephanskirchen sind 577 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,3 % bezogen auf die Solaranlagen. In Stephanskirchen ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 11 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stephanskirchen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stephanskirchen 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 132 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 138 Watt in zwölf Monaten, rund 34 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Stephanskirchen üblich?

Eine typische Dachanlage in Stephanskirchen hat 11,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 905 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 81 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Stephanskirchen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 181 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stephanskirchen?

Stephanskirchen liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stephanskirchen?

In Stephanskirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 72 neuen Anlagen und 980 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stephanskirchen?

In Stephanskirchen wurden in den letzten 12 Monaten 58 Balkonkraftwerke registriert (69 kW). Das sind +30 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stephanskirchen?

In Stephanskirchen wurden in den letzten 12 Monaten 132 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.