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89 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Stephanskirchen

Nah am Bundesdurchschnitt

1.105 Anlagen mit 14,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Stephanskirchen, Landkreis Rosenheim in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 14,3 MW, verteilt auf 1.105 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 10.558 Einwohner sind das 1,35 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Stephanskirchen liegt damit 11 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt Stephanskirchen damit Platz 37 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,4 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 50 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,35

kW
▼ -11 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,1

%

554 Speicher bei 1.105 Anlagen

Installiert

14,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,4 MW

+10 %

Solaranlagen

1.105

Einwohner

10.558

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stephanskirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Stephanskirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Stephanskirchen wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+26 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+26 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +26 %
  • Heimsegment▼ -29 %
  • Gewerbe▲ +23 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stephanskirchen: 1.385 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 8 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
096192September 2025: 65 kW, Vorjahr 145 kWOktober 2025: 110 kW, Vorjahr 100 kWNovember 2025: 34 kW, Vorjahr 173 kWDezember 2025: 26 kW, Vorjahr 114 kWJanuar 2026: 51 kW, Vorjahr 85 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 93 kWMärz 2026: 57 kW, Vorjahr 117 kWApril 2026: 69 kW, Vorjahr 102 kWMai 2026: 51 kW, Vorjahr 124 kWJuni 2026: 163 kW, Vorjahr 65 kWJuli 2026: 192 kW, Vorjahr 93 kWAugust 2026: 70 kW, Vorjahr 73 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0203405September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 134 kWFebruar 2026: 405 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 126 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
59 71 kW +26 %
Heimsegment
2–30 kWp
71 909 kW -29 %
Gewerbe
>30 kWp
1 405 kW +23 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 131 1,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stephanskirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stephanskirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stephanskirchen 100 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-14 %
Anlagen
52
Kapazität
266 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-21 %
Anlagen
46
Kapazität
680 kWh
Ø/Anlage
14,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
72 kWh
Ø/Anlage
36 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
100
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
10,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Stephanskirchen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stephanskirchen 1,35 kW
Ø Rosenheim 1,74 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Stephanskirchen liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Stephanskirchen auf?

Mit einer Speicherquote von 50 % gehört Stephanskirchen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 554 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Stephanskirchen sind 1.105 PV-Anlagen mit zusammen 14,3 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Stephanskirchen rangiert auf Platz 37 von 45 im Landkreis Rosenheim – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Stephanskirchen mit 1,35 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Stephanskirchen?

83071

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stephanskirchen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stephanskirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.105 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,3 MW. Das entspricht 1,35 kW pro Einwohner.
554 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stephanskirchen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stephanskirchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stephanskirchen installiert?

In Stephanskirchen sind 14,3 MW PV-Leistung in 1.105 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 37 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.558 Einwohner entspricht der Bestand 1,35 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stephanskirchen im Vergleich da?

Mit 1,35 kW pro Einwohner liegt Stephanskirchen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Stephanskirchen Platz 37 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stephanskirchen?

In Stephanskirchen sind 554 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stephanskirchen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stephanskirchen 1,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 131 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stephanskirchen?

Stephanskirchen liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stephanskirchen?

In Stephanskirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 71 neuen Anlagen und 909 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stephanskirchen?

In Stephanskirchen wurden in den letzten 12 Monaten 59 Balkonkraftwerke registriert (71 kW). Das sind +26 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stephanskirchen?

In Stephanskirchen wurden in den letzten 12 Monaten 131 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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