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187 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Schechen

87 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 740 Anlagen mit 15,1 MW Gesamtleistung

Schechen, Landkreis Rosenheim in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 740 Solaranlagen und 15,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 5.316 Einwohnern entspricht das 2,84 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Schechen liegt damit 87 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 45 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 35 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,84

kW
▲ +87 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,4

%

262 Speicher bei 740 Anlagen

Installiert

15,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+5 %

Solaranlagen

740

Einwohner

5.316

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schechen?

Segmentierter PV-Zubau in Schechen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Schechen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-17 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -31 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbe▼ -83 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schechen: 686 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 2 kWNovember 2025: 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
056111September 2025: 24 kW, Vorjahr 101 kWOktober 2025: 99 kW, Vorjahr 23 kWNovember 2025: 28 kW, Vorjahr 84 kWDezember 2025: 16 kW, Vorjahr 42 kWJanuar 2026: 11 kW, Vorjahr 65 kWFebruar 2026: 29 kWMärz 2026: 99 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 72 kWMai 2026: 60 kW, Vorjahr 42 kWJuni 2026: 31 kW, Vorjahr 61 kWJuli 2026: 50 kW, Vorjahr 47 kWAugust 2026: 91 kW, Vorjahr 111 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0133265September 2025: 100 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 87 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 170 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 265 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 62 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
16 22 kW -31 %
Heimsegment
2–30 kWp
45 555 kW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
1 100 kW -83 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 64 686 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schechen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schechen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schechen 52 Speicher mit zusammen 581 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +11 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+11 %
Anlagen
23
Kapazität
145 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-23 %
Anlagen
26
Kapazität
362 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
62 kWh
Ø/Anlage
31 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
52
Kapazität
581 kWh
Ø/Anlage
11,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schechen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schechen 2,84 kW
Ø Rosenheim 1,74 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schechen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schechen auf?

Auffällig hoch: 35 % aller Solaranlagen in Schechen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Schechen zählt zu den solarstärkeren Regionen in Bayern: 740 Anlagen, 15,1 MW Leistung und 2,84 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Schechen bewegt sich mit Platz 8 von 45 nah am Landesschnitt des Landkreises Rosenheim. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Schechen mit 2,84 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Schechen?

83135

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schechen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schechen gibt es laut solarzubau.de aktuell 740 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,1 MW. Das entspricht 2,84 kW pro Einwohner.
262 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schechen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schechen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schechen installiert?

In Schechen sind 15,1 MW PV-Leistung in 740 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.316 Einwohner entspricht der Bestand 2,84 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schechen im Vergleich da?

Mit 2,84 kW pro Einwohner liegt Schechen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Schechen Platz 8 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schechen?

In Schechen sind 262 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schechen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schechen 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 64 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schechen?

Schechen liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schechen?

In Schechen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 45 neuen Anlagen und 555 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schechen?

In Schechen wurden in den letzten 12 Monaten 16 Balkonkraftwerke registriert (22 kW). Das sind -31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schechen?

In Schechen wurden in den letzten 12 Monaten 64 neue Solaranlagen mit insgesamt 686 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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