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140 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Pfaffing

Solaranlagen
668 Anlagen
Installierte Leistung
9,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,19 kW pro Kopf

40 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 668 Anlagen mit 9,0 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Pfaffing?

Pfaffing, Landkreis Rosenheim (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 668 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 4.104 Einwohnern entspricht das 2,19 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Pfaffing liegt damit 40 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 20 von 45 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,19

kW
▲ +40 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,0

%

274 Speicher bei 668 Anlagen

Installiert

9,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+6 %

Solaranlagen

668

Einwohner

4.104

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Pfaffing?

Segmentierter PV-Zubau in Pfaffing — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Pfaffing trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
9 14 kW -35 %
Heimsegment
2–30 kWp
35 453 kW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
2 75 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 47 544 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Pfaffing zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Pfaffing, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfaffing 42 Speicher mit zusammen 492 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+20 %
Anlagen
20
Kapazität
125 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-34 %
Anlagen
20
Kapazität
298 kWh
Ø/Anlage
14,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
67 kWh
Ø/Anlage
67 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
492 kWh
Ø/Anlage
11,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Pfaffing im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Pfaffing 2,19 kW
Ø Rosenheim 1,81 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Pfaffing liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Pfaffing auf?

Auffällig hoch: 41 % aller Solaranlagen in Pfaffing laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

668 Solaranlagen, 9,0 MW Gesamtleistung: Pfaffing schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Bayern nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Platz 20 von 45 im Landkreis Rosenheim: Pfaffing liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 2,19 kW pro Kopf liegt Pfaffing über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Pfaffing: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

41 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

47 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Pfaffing prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 87 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 12,2 kWp. Mit 60 Steckersolargeräten (9 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Pfaffing angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 41 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Pfaffing verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Pfaffing läuft gebremst: 47 neue Anlagen mit 0,5 MW in zwölf Monaten sind 133 Watt je Einwohner, rund 37 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 21 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Pfaffing?

83539

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Pfaffing — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Pfaffing gibt es laut solarzubau.de aktuell 668 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,0 MW. Das entspricht 2,19 kW pro Einwohner.
274 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Pfaffing [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-pfaffing/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Pfaffing installiert?

In Pfaffing sind 9,0 MW PV-Leistung in 668 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.104 Einwohner entspricht der Bestand 2,19 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Pfaffing im Vergleich da?

Mit 2,19 kW pro Einwohner liegt Pfaffing über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Pfaffing Platz 20 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Pfaffing?

In Pfaffing sind 274 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Pfaffing liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Pfaffing?

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfaffing 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 47 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 133 Watt in zwölf Monaten, rund 37 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Pfaffing üblich?

Eine typische Dachanlage in Pfaffing hat 12,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 578 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 87 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Pfaffing stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 60 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Pfaffing?

Pfaffing liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Pfaffing?

In Pfaffing entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 35 neuen Anlagen und 453 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Pfaffing?

In Pfaffing wurden in den letzten 12 Monaten 9 Balkonkraftwerke registriert (14 kW). Das sind -35 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Pfaffing?

In Pfaffing wurden in den letzten 12 Monaten 47 neue Solaranlagen mit insgesamt 544 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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