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64 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Wasserburg a. Inn

36 % unter Bundesdurchschnitt

891 Anlagen mit 12,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wasserburg a. Inn, Landkreis Rosenheim in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 891 Solaranlagen und 12,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 12.375 Einwohnern entspricht das 0,97 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Wasserburg a. Inn liegt damit 36 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 44 von 45 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,9 MW neue Leistung hinzu – rund 16 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,97

kW
▼ -36 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,7

%

398 Speicher bei 891 Anlagen

Installiert

12,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+16 %

Solaranlagen

891

Einwohner

12.375

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wasserburg a. Inn?

Segmentierter PV-Zubau in Wasserburg a. Inn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wasserburg a. Inn wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+173 % vs. Vorjahr). Gewerbe bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+173 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -47 %
  • Gewerbe▲ +173 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wasserburg a. Inn: 1.926 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 1 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0107214September 2025: 45 kW, Vorjahr 61 kWOktober 2025: 70 kW, Vorjahr 131 kWNovember 2025: 15 kW, Vorjahr 70 kWDezember 2025: 73 kW, Vorjahr 65 kWJanuar 2026: 17 kW, Vorjahr 97 kWFebruar 2026: 54 kW, Vorjahr 36 kWMärz 2026: 66 kW, Vorjahr 81 kWApril 2026: 27 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 93 kWJuni 2026: 31 kW, Vorjahr 60 kWJuli 2026: 90 kW, Vorjahr 214 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0277553September 2025: 49 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 57 kWNovember 2025: 364 kW, Vorjahr 146 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 160 kWJanuar 2026: 553 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 225 kWMai 2026: 98 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 50 kWAugust 2026: 42 kW, Vorjahr 42 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
29 38 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
48 506 kW -47 %
Gewerbe
>30 kWp
8 1,4 MW +173 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 86 1,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wasserburg a. Inn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wasserburg a. Inn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wasserburg a. Inn 67 Speicher mit zusammen 597 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-26 %
Anlagen
36
Kapazität
196 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-21 %
Anlagen
31
Kapazität
401 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
67
Kapazität
597 kWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wasserburg a. Inn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wasserburg a. Inn 0,97 kW
Ø Rosenheim 1,74 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wasserburg a. Inn hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wasserburg a. Inn auf?

Auffällig hoch: 45 % aller Solaranlagen in Wasserburg a. Inn laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Wasserburg a. Inn zählt bislang 891 Solaranlagen mit 12,0 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Platz 44 von 45 im Landkreis Rosenheim: Wasserburg a. Inn liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,97 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Wasserburg a. Inn?

83512

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wasserburg a. Inn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wasserburg a. Inn gibt es laut solarzubau.de aktuell 891 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,0 MW. Das entspricht 0,97 kW pro Einwohner.
398 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wasserburg a. Inn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wasserburg-a-inn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wasserburg a. Inn installiert?

In Wasserburg a. Inn sind 12,0 MW PV-Leistung in 891 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 44 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.375 Einwohner entspricht der Bestand 0,97 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wasserburg a. Inn im Vergleich da?

Mit 0,97 kW pro Einwohner liegt Wasserburg a. Inn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Wasserburg a. Inn Platz 44 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wasserburg a. Inn?

In Wasserburg a. Inn sind 398 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wasserburg a. Inn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wasserburg a. Inn 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 86 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wasserburg a. Inn?

Wasserburg a. Inn liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wasserburg a. Inn?

In Wasserburg a. Inn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 8 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 48 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wasserburg a. Inn?

In Wasserburg a. Inn wurden in den letzten 12 Monaten 29 Balkonkraftwerke registriert (38 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wasserburg a. Inn?

In Wasserburg a. Inn wurden in den letzten 12 Monaten 86 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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