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182 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Eiselfing

82 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 537 Anlagen mit 9,1 MW Gesamtleistung

Eiselfing, Landkreis Rosenheim in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 537 Solaranlagen und 9,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 3.295 Einwohner sind das 2,76 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Eiselfing liegt damit 82 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt Eiselfing damit Platz 10 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 2 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,76

kW
▲ +82 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,1

%

178 Speicher bei 537 Anlagen

Installiert

9,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+2 %

Solaranlagen

537

Einwohner

3.295

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Eiselfing?

Segmentierter PV-Zubau in Eiselfing — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Eiselfing wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
5 8 kW -50 %
Heimsegment
2–30 kWp
19 186 kW -71 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 24 194 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Eiselfing zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Eiselfing, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Eiselfing wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Eiselfing im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Eiselfing 2,76 kW
Ø Rosenheim 1,74 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Eiselfing erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Eiselfing auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 33 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 178 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Eiselfing setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1,8-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Eiselfing aus. Insgesamt 537 Anlagen mit 9,1 MW machen das möglich.

Einordnung

Eiselfing reiht sich auf Platz 10 von 45 im Landkreis Rosenheim ein – nahe am Landesdurchschnitt. 2,76 kW pro Kopf heben Eiselfing auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Eiselfing?

83549

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Eiselfing — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Eiselfing gibt es laut solarzubau.de aktuell 537 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,1 MW. Das entspricht 2,76 kW pro Einwohner.
178 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Eiselfing [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-eiselfing/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Eiselfing installiert?

In Eiselfing sind 9,1 MW PV-Leistung in 537 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.295 Einwohner entspricht der Bestand 2,76 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Eiselfing im Vergleich da?

Mit 2,76 kW pro Einwohner liegt Eiselfing über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Eiselfing Platz 10 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Eiselfing?

In Eiselfing sind 178 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Eiselfing?

In den letzten 12 Monaten wurden in Eiselfing 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 24 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Eiselfing?

Eiselfing liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Eiselfing?

In Eiselfing entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 19 neuen Anlagen und 186 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Eiselfing?

In Eiselfing wurden in den letzten 12 Monaten 5 Balkonkraftwerke registriert (8 kW). Das sind -50 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Eiselfing?

In Eiselfing wurden in den letzten 12 Monaten 24 neue Solaranlagen mit insgesamt 194 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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