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96 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Raubling

Nah am Bundesdurchschnitt

1.288 Anlagen mit 16,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Raubling, Landkreis Rosenheim (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 1.288 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 16,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 11.161 Einwohner sind das 1,46 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Raubling liegt damit 4 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt Raubling damit Platz 33 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,5 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 43 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,46

kW
▼ -4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,3

%

558 Speicher bei 1.288 Anlagen

Installiert

16,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+9 %

Solaranlagen

1.288

Einwohner

11.161

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Raubling?

Segmentierter PV-Zubau in Raubling — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Raubling wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-22 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -26 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Raubling: 1.528 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816September 2025: 5 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 16 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0102203September 2025: 144 kW, Vorjahr 85 kWOktober 2025: 129 kW, Vorjahr 100 kWNovember 2025: 31 kW, Vorjahr 203 kWDezember 2025: 145 kW, Vorjahr 145 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 95 kWFebruar 2026: 61 kW, Vorjahr 53 kWMärz 2026: 27 kW, Vorjahr 53 kWApril 2026: 75 kW, Vorjahr 98 kWMai 2026: 82 kW, Vorjahr 92 kWJuni 2026: 139 kW, Vorjahr 129 kWJuli 2026: 85 kW, Vorjahr 114 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 50 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0144287September 2025: 0 kWOktober 2025: 57 kWNovember 2025: 287 kW, Vorjahr 43 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 169 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 98 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 53 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
47 62 kW -26 %
Heimsegment
2–30 kWp
73 955 kW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
4 512 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 124 1,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Raubling zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Raubling, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Raubling 102 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +17 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-32 %
Anlagen
48
Kapazität
255 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+17 %
Anlagen
50
Kapazität
729 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
290 kWh
Ø/Anlage
72,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
102
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Raubling im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Raubling 1,46 kW
Ø Rosenheim 1,74 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Raubling liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Raubling auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 43 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 558 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Raubling setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1.288 Solaranlagen erzeugen in Raubling eine Gesamtleistung von 16,3 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Raubling rangiert auf Platz 33 von 45 im Landkreis Rosenheim – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

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Welche Postleitzahlen gehören zu Raubling?

830268306483115

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Raubling — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Raubling gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.288 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,3 MW. Das entspricht 1,46 kW pro Einwohner.
558 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Raubling [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-raubling/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Raubling installiert?

In Raubling sind 16,3 MW PV-Leistung in 1.288 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 33 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.161 Einwohner entspricht der Bestand 1,46 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Raubling im Vergleich da?

Mit 1,46 kW pro Einwohner liegt Raubling unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Raubling Platz 33 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Raubling?

In Raubling sind 558 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Raubling?

In den letzten 12 Monaten wurden in Raubling 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 124 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Raubling?

Raubling liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Raubling?

In Raubling entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 73 neuen Anlagen und 955 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Raubling?

In Raubling wurden in den letzten 12 Monaten 47 Balkonkraftwerke registriert (62 kW). Das sind -26 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Raubling?

In Raubling wurden in den letzten 12 Monaten 124 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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