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81 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Kiefersfelden

Nah am Bundesdurchschnitt

657 Anlagen mit 8,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kiefersfelden, Landkreis Rosenheim (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 657 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 8,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 6.513 Einwohnern entspricht das 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kiefersfelden liegt damit 19 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 38 von 45 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,23

kW
▼ -19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,1

%

290 Speicher bei 657 Anlagen

Installiert

8,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+12 %

Solaranlagen

657

Einwohner

6.513

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kiefersfelden?

Segmentierter PV-Zubau in Kiefersfelden — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kiefersfelden trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▲ +5 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kiefersfelden: 949 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
071142September 2025: 31 kW, Vorjahr 55 kWOktober 2025: 22 kW, Vorjahr 50 kWNovember 2025: 104 kW, Vorjahr 142 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 73 kWJanuar 2026: 43 kW, Vorjahr 129 kWFebruar 2026: 48 kW, Vorjahr 41 kWMärz 2026: 126 kW, Vorjahr 42 kWApril 2026: 27 kW, Vorjahr 59 kWMai 2026: 91 kW, Vorjahr 24 kWJuni 2026: 100 kW, Vorjahr 68 kWJuli 2026: 125 kW, Vorjahr 27 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 31 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0306612September 2025: 52 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 57 kW, Vorjahr 47 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 612 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
33 44 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
66 780 kW +5 %
Gewerbe
>30 kWp
2 109 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 103 949 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kiefersfelden zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kiefersfelden, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kiefersfelden 91 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 22,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +44 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+44 %
Anlagen
39
Kapazität
216 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+30 %
Anlagen
47
Kapazität
693 kWh
Ø/Anlage
14,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
105 kWh
Ø/Anlage
35 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
1.050 kWh
Gesamt
Anlagen
91
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
22,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kiefersfelden im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kiefersfelden 1,23 kW
Ø Rosenheim 1,74 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kiefersfelden liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kiefersfelden auf?

290 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Kiefersfelden – eine Quote von 44 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

657 Solaranlagen erzeugen in Kiefersfelden eine Gesamtleistung von 8,0 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Platz 38 von 45 im Landkreis Rosenheim: Kiefersfelden liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,23 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kiefersfelden?

83088

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kiefersfelden — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kiefersfelden gibt es laut solarzubau.de aktuell 657 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,0 MW. Das entspricht 1,23 kW pro Einwohner.
290 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kiefersfelden [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kiefersfelden/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kiefersfelden installiert?

In Kiefersfelden sind 8,0 MW PV-Leistung in 657 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 38 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.513 Einwohner entspricht der Bestand 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kiefersfelden im Vergleich da?

Mit 1,23 kW pro Einwohner liegt Kiefersfelden unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Kiefersfelden Platz 38 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kiefersfelden?

In Kiefersfelden sind 290 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kiefersfelden?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kiefersfelden 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 103 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kiefersfelden?

Kiefersfelden liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kiefersfelden?

In Kiefersfelden entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 66 neuen Anlagen und 780 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kiefersfelden?

In Kiefersfelden wurden in den letzten 12 Monaten 33 Balkonkraftwerke registriert (44 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kiefersfelden?

In Kiefersfelden wurden in den letzten 12 Monaten 103 neue Solaranlagen mit insgesamt 949 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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