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Photovoltaik in Hamburg

Ausbau, Ranking & Statistik 2026

Hamburg (Deutschland) zählt mit Stand 2026-10-27 33.580 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 316,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 1.892.122 Einwohner sind das 0,17 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Hamburg liegt damit 89 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 16 Regionen in diesem Umfeld belegt Hamburg damit Platz 14 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 70,1 MW, das entspricht etwa 22 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 55 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,4 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

14
— ±0
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Installierte Leistung

316,1 MW

Zubau September 2026

5,3 MW

▼ -18,4 %

Anlagen gesamt

33.580

Leistung pro Kopf

0,17 kW

Ø Anlagengröße

9,4 kW

Anteil am Gesamtzubau

0,4 %

Prognose Oktober 2026

~7,2 MW

hochgerechnet aus 27 von 31 Tagen

Hamburg liegt auf Platz 14 der 16 Bundesländer im PV-Ranking. Position unverändert. Der Zubau pro Kopf liegt unter dem Bundesdurchschnitt. Der Solar Score beträgt 25 von 100 Punkten.

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hamburg?

Segmentierter PV-Zubau in Hamburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hamburg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▲ +3 %
  • Gewerbe▼ -30 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hamburg: 70.101 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0316631November 2025: 231 kW, Vorjahr 205 kWDezember 2025: 211 kW, Vorjahr 124 kWJanuar 2026: 149 kW, Vorjahr 165 kWFebruar 2026: 107 kW, Vorjahr 197 kWMärz 2026: 478 kW, Vorjahr 438 kWApril 2026: 631 kW, Vorjahr 464 kWMai 2026: 616 kW, Vorjahr 533 kWJuni 2026: 512 kW, Vorjahr 529 kWJuli 2026: 533 kW, Vorjahr 588 kWAugust 2026: 513 kW, Vorjahr 494 kWSeptember 2026: 338 kW, Vorjahr 362 kWOktober 2026: 209 kW, Vorjahr 250 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
02k5kNovember 2025: 3.166 kW, Vorjahr 2.801 kWDezember 2025: 3.729 kW, Vorjahr 2.631 kWJanuar 2026: 3.063 kW, Vorjahr 3.023 kWFebruar 2026: 2.265 kW, Vorjahr 2.526 kWMärz 2026: 3.181 kW, Vorjahr 2.624 kWApril 2026: 3.666 kW, Vorjahr 2.849 kWMai 2026: 2.954 kW, Vorjahr 3.185 kWJuni 2026: 4.072 kW, Vorjahr 3.038 kWJuli 2026: 4.131 kW, Vorjahr 4.580 kWAugust 2026: 2.997 kW, Vorjahr 2.703 kWSeptember 2026: 3.564 kW, Vorjahr 3.515 kWOktober 2026: 1.608 kW, Vorjahr 3.631 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02k4kNovember 2025: 1.138 kW, Vorjahr 4.436 kWDezember 2025: 2.151 kW, Vorjahr 2.151 kWJanuar 2026: 2.523 kW, Vorjahr 4.205 kWFebruar 2026: 2.267 kW, Vorjahr 2.755 kWMärz 2026: 4.454 kW, Vorjahr 1.228 kWApril 2026: 422 kW, Vorjahr 3.248 kWMai 2026: 759 kW, Vorjahr 1.185 kWJuni 2026: 1.871 kW, Vorjahr 799 kWJuli 2026: 1.846 kW, Vorjahr 2.264 kWAugust 2026: 957 kW, Vorjahr 801 kWSeptember 2026: 1.444 kW, Vorjahr 3.625 kWOktober 2026: 298 kW, Vorjahr 2.042 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02k4kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 2.085 kW, Vorjahr 20 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 4.122 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
3.466 4,5 MW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
3.690 38,4 MW +3 %
Gewerbe
>30 kWp
156 20,1 MW -30 %
Freifläche
Freifläche
4 6,2 MW —
Gesamt 7.383 70,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hamburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hamburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hamburg 5.305 Speicher mit zusammen 47,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
3.627
Kapazität
18,6 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+13 %
Anlagen
1.602
Kapazität
21,8 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-33 %
Anlagen
38
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
48 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
5 MWh
Ø/Anlage
5.000 kWh
Gesamt
Anlagen
5.305
Kapazität
47,5 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Speicher-Zubau nach Segment im Zeitverlauf

Monatliche Neuinstallationen in Hamburg nach Speichergröße. Zeigt, welches Segment Tempo aufnimmt und wo Großspeicher den Markt verändern.

PV-Entwicklung Hamburg seit 2020

+2 Plätze seit Jan 2020

Rang im BL-Ranking

Solar Score

Installierte Leistung (MW)

Leistung pro Kopf (kW)

Solarausbau Hamburg im Bundesländer-Vergleich

Nachbar-Bundesländer von Hamburg

Ähnliche Bundesländer im Ranking

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Top-Gemeinden in Hamburg (1 gesamt)

Alle Bundesländer

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hamburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hamburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 33.580 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 316,1 MW. Das entspricht 0,17 kW pro Einwohner.
18.620 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 55,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hamburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/bundesland/hamburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Ranking-Badge für die eigene Website

Hamburg liegt auf Platz 14 von 16. Kostenloses Badge zum Einbetten — verlinkt auf diese Seite, kein iframe, kein Tracking.

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Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hamburg installiert?

In Hamburg sind aktuell 316,1 MW Photovoltaik-Leistung installiert (Stand: 2026-10-27). Das entspricht 33.580 Anlagen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.892.122 Einwohner entspricht der Bestand 0,17 kW installierter Leistung pro Kopf.

Auf welchem Platz liegt Hamburg im PV-Ranking?

Hamburg liegt aktuell auf Platz 14 von 16 Bundesländern beim Solarzubau. Die Position wird anhand des Solar Score berechnet, der Zubau pro Kopf, Bestandsleistung, Leistungsdichte und Speicherquote berücksichtigt. Bewusst nicht eingerechnet wird die absolute installierte Leistung: Sie würde die bevölkerungsreichen Flächenländer dauerhaft an die Spitze setzen und über die Ausbaugeschwindigkeit nichts aussagen. Ein Stadtstaat kann deshalb vor einem Flächenland liegen, obwohl er ein Vielfaches weniger Megawatt installiert hat. Wer die reine Größe vergleichen möchte, findet die absolute Leistung je Bundesland weiter oben auf dieser Seite und im bundesweiten Ranking.

Wie schneidet Hamburg im Vergleich ab?

Hamburg liegt unter dem Bundesdurchschnitt beim Zubau pro Kopf. Der Solar Score beträgt 25 von 100 Punkten. Der Zubau pro Kopf ist die aussagekräftigste Einzelkennzahl für einen fairen Ländervergleich, weil er Einwohnerzahl und damit Marktgröße herausrechnet. Er hat aber eine strukturelle Schlagseite: Flächenländer mit viel verfügbarer Fläche können Freiflächenanlagen bauen, Stadtstaaten praktisch nicht. Ein niedriger Wert in Berlin, Hamburg oder Bremen bedeutet deshalb nicht automatisch weniger Engagement, sondern zunächst weniger Fläche. Für Stadtstaaten ist der Dachanlagen-Zubau der treffendere Maßstab.

Wie viele Solaranlagen gibt es in Hamburg?

In Hamburg sind 33.580 Solaranlagen registriert. Die durchschnittliche Anlagengröße beträgt 9,4 kW.

Wie hat sich der PV-Ausbau in Hamburg entwickelt?

Hamburg hat in den letzten 12 Monaten 70,1 MW neue PV-Leistung zugebaut. Die Leistung pro Kopf liegt bei 0,17 kW pro Einwohner.

Wie viel Sonneneinstrahlung gibt es in Hamburg?

Hamburg erhält im Durchschnitt ca. 1.000 kWh/m² Globalstrahlung pro Jahr (Quelle: DWD). Eine typische PV-Anlage erzielt hier einen spezifischen Ertrag von ca. 900 kWh pro kWp und Jahr (Quelle: PVGIS/EU JRC). Eine 10-kWp-Anlage produziert somit rund 9.000 kWh Strom pro Jahr.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hamburg?

In Hamburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 3.690 neuen Anlagen und 38,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 156 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hamburg?

In Hamburg wurden in den letzten 12 Monaten 3.466 Balkonkraftwerke registriert (4,5 MW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Hamburg?

In Hamburg wurden in den letzten 12 Monaten 4 Freiflächenanlagen zugebaut (6,2 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hamburg?

In Hamburg wurden in den letzten 12 Monaten 7.383 neue Solaranlagen mit insgesamt 70,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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