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154 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Prutting

Solaranlagen
433 Anlagen
Installierte Leistung
7,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,40 kW pro Kopf

54 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 433 Anlagen mit 7,1 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Prutting?

Prutting, Landkreis Rosenheim in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 7,1 MW, verteilt auf 433 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 2.934 Einwohnern entspricht das 2,40 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Prutting liegt damit 54 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 45 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 38 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,41

kW
▲ +54 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,1

%

165 Speicher bei 433 Anlagen

Installiert

7,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+8 %

Solaranlagen

433

Einwohner

2.934

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Prutting?

Segmentierter PV-Zubau in Prutting — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Prutting verschiebt sich: Heimsegment legt um 31 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
7 9 kW -16 %
Heimsegment
2–30 kWp
29 432 kW +31 %
Gewerbe
>30 kWp
1 147 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 37 588 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Prutting zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Prutting, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Prutting 32 Speicher mit zusammen 439 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 13,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +63 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+63 %
Anlagen
16
Kapazität
121 kWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-22 %
Anlagen
14
Kapazität
189 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
129 kWh
Ø/Anlage
64,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
32
Kapazität
439 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Prutting im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Prutting 2,41 kW
Ø Rosenheim 1,81 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Prutting hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Prutting auf?

Auffällig hoch: 38 % aller Solaranlagen in Prutting laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Prutting ist 1,5-mal so viel Solarleistung pro Kopf installiert wie im deutschen Durchschnitt. 433 Anlagen kommen zusammen auf 7,1 MW und positionieren die Region weit vorn in Bayern.

Einordnung

Prutting bewegt sich mit Platz 17 von 45 nah am Landesschnitt des Landkreises Rosenheim. Bundesweit betrachtet gehört Prutting mit 2,40 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

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Solaranlage planen in Prutting: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

16,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

38 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

37 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Prutting vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 85 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 12,8 kWp. Mit 27 Steckersolargeräten (7 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Prutting angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 38 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Prutting verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Prutting läuft gebremst: 37 neue Anlagen mit 0,6 MW in zwölf Monaten sind 200 Watt je Einwohner, rund 4 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 46 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Prutting?

8313483139

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Prutting — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Prutting gibt es laut solarzubau.de aktuell 433 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,1 MW. Das entspricht 2,41 kW pro Einwohner.
165 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Prutting [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-prutting/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Prutting installiert?

In Prutting sind 7,1 MW PV-Leistung in 433 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.934 Einwohner entspricht der Bestand 2,40 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Prutting im Vergleich da?

Mit 2,41 kW pro Einwohner liegt Prutting über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Prutting Platz 17 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Prutting?

In Prutting sind 165 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Prutting liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Prutting?

In den letzten 12 Monaten wurden in Prutting 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 37 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 200 Watt in zwölf Monaten, rund 4 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Prutting üblich?

Eine typische Dachanlage in Prutting hat 12,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 366 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 85 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Prutting stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 33 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 27 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Prutting?

Prutting liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Prutting?

In Prutting entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 29 neuen Anlagen und 432 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Prutting?

In Prutting wurden in den letzten 12 Monaten 7 Balkonkraftwerke registriert (9 kW). Das sind -16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Prutting?

In Prutting wurden in den letzten 12 Monaten 37 neue Solaranlagen mit insgesamt 588 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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