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69 % vom Ø
Aufholpotenzial

Landkreis in Baden-Württemberg

Photovoltaik im Landkreis Tübingen

Solaranlagen
20.958 Anlagen
Installierte Leistung
251,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,08 kW pro Kopf

31 % unter Bundesdurchschnitt

20.958 Anlagen mit 251,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 30 von 44
Zubau-Rang 34 von 44
Vergleichen →

Der Landkreis Tübingen (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-10-27 20.958 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 251,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 233.546 Einwohnern entspricht das 1,08 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, der Landkreis Tübingen liegt damit 31 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 30 von 44 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 24,3 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,08

kW
▼ -31 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

46,6

%

9.771 Speicher bei 20.958 Anlagen

Installiert

251,9 MW

Zubau 12 Mon.

24,3 MW

+10 %

Solaranlagen

20.958

Speicher

9.771

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Tübingen?

Segmentierter PV-Zubau in Tübingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Tübingen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+15 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +15 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbe▼ -53 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Tübingen: 24.259 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
098195November 2025: 120 kW, Vorjahr 81 kWDezember 2025: 80 kW, Vorjahr 83 kWJanuar 2026: 77 kW, Vorjahr 71 kWFebruar 2026: 68 kW, Vorjahr 63 kWMärz 2026: 138 kW, Vorjahr 115 kWApril 2026: 168 kW, Vorjahr 136 kWMai 2026: 195 kW, Vorjahr 157 kWJuni 2026: 161 kW, Vorjahr 135 kWJuli 2026: 177 kW, Vorjahr 165 kWAugust 2026: 154 kW, Vorjahr 154 kWSeptember 2026: 138 kW, Vorjahr 103 kWOktober 2026: 92 kW, Vorjahr 101 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
01k2kNovember 2025: 1.422 kW, Vorjahr 1.683 kWDezember 2025: 1.291 kW, Vorjahr 1.501 kWJanuar 2026: 1.440 kW, Vorjahr 1.822 kWFebruar 2026: 875 kW, Vorjahr 1.401 kWMärz 2026: 1.241 kW, Vorjahr 1.096 kWApril 2026: 1.340 kW, Vorjahr 1.333 kWMai 2026: 1.414 kW, Vorjahr 1.218 kWJuni 2026: 1.407 kW, Vorjahr 1.316 kWJuli 2026: 1.956 kW, Vorjahr 2.101 kWAugust 2026: 1.375 kW, Vorjahr 969 kWSeptember 2026: 1.839 kW, Vorjahr 1.407 kWOktober 2026: 1.164 kW, Vorjahr 1.940 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02k3kNovember 2025: 463 kW, Vorjahr 428 kWDezember 2025: 470 kW, Vorjahr 1.027 kWJanuar 2026: 495 kW, Vorjahr 2.479 kWFebruar 2026: 77 kW, Vorjahr 1.595 kWMärz 2026: 173 kW, Vorjahr 164 kWApril 2026: 690 kW, Vorjahr 3.238 kWMai 2026: 256 kW, Vorjahr 875 kWJuni 2026: 1.132 kW, Vorjahr 178 kWJuli 2026: 1.037 kW, Vorjahr 818 kWAugust 2026: 499 kW, Vorjahr 353 kWSeptember 2026: 159 kW, Vorjahr 260 kWOktober 2026: 100 kW, Vorjahr 328 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
065130November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 130 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.154 1,6 MW +15 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.436 16,8 MW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
49 5,6 MW -53 %
Freifläche
Freifläche
1 130 kW —
Gesamt 2.668 24,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Tübingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Tübingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Tübingen 2.103 Speicher mit zusammen 19,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +17 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+17 %
Anlagen
1.310
Kapazität
7,2 MWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+12 %
Anlagen
748
Kapazität
10,1 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-15 %
Anlagen
24
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
65 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
2.103
Kapazität
19,1 MWh
Ø/Anlage
9,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

31 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Tübingen 1,08 kW
Ø Baden-Württemberg 1,46 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Tübingen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt auf?

9.771 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Tübingen – eine Quote von 47 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 20.958 Solaranlagen in Tübingen eine Leistung von 251,9 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Baden-Württembergs steht Tübingen auf Platz 30 von 44. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Tübingen führt mit 64,4 MW

15 Gemeinden im Landkreis Tübingen

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Tübingen

Wie schneidet Baden-Württemberg insgesamt ab?

Vergleiche alle 44 Landkreise und Städte in Baden-Württemberg im vollständigen Ranking.

Baden-Württemberg-Ranking ansehen →

Tübingen gegen die Nachbarkreise

Direkter Vergleich mit den angrenzenden Kreisen: Leistung je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote.

Postleitzahlen im Landkreis Tübingen

72070720727207472076721087211672119721277213172135721387214472145721477214972181723797241172414727687277072810

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Tübingen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Tübingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 20.958 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 251,9 MW. Das entspricht 1,08 kW pro Einwohner.
9.771 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Tübingen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-tuebingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Tübingen installiert?

Im Landkreis Tübingen (Baden-Württemberg) sind aktuell 251,9 MW Photovoltaik-Leistung in 20.958 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt der Landkreis Platz 30 von 44 in Baden-Württemberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 233.546 Einwohner entspricht der Bestand 1,08 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Tübingen im Vergleich da?

Mit 1,08 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Tübingen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Tübingen?

Im Landkreis Tübingen sind 9.771 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 46,6 % bezogen auf die 20.958 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Tübingen zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Tübingen 24,3 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 10 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Tübingen hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Tübingen ist Tübingen mit 64,4 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 15 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Tübingen?

Tübingen ist ein Landkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Baden-Württemberg hat insgesamt 44 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Tübingen?

Im Landkreis Tübingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.436 neuen Anlagen und 16,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 49 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Tübingen?

Im Landkreis Tübingen wurden in den letzten 12 Monaten 1.154 Balkonkraftwerke registriert (1,6 MW). Das sind +15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Tübingen?

Im Landkreis Tübingen wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (130 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Tübingen?

Im Landkreis Tübingen wurden in den letzten 12 Monaten 2.668 neue Solaranlagen mit insgesamt 24,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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