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125 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Tübingen

Photovoltaik in Bodelshausen

25 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 655 Anlagen mit 11,1 MW Gesamtleistung

Bodelshausen, Landkreis Tübingen (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 655 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 11,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 5.805 Einwohnern entspricht das 1,91 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Bodelshausen liegt damit 25 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 15 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 43 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,91

kW
▲ +25 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,9

%

281 Speicher bei 655 Anlagen

Installiert

11,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+7 %

Solaranlagen

655

Einwohner

5.805

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bodelshausen?

Segmentierter PV-Zubau in Bodelshausen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bodelshausen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-24 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -24 %
  • Heimsegment▼ -36 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bodelshausen: 771 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
084167September 2025: 29 kW, Vorjahr 109 kWOktober 2025: 63 kW, Vorjahr 17 kWNovember 2025: 16 kW, Vorjahr 56 kWDezember 2025: 98 kW, Vorjahr 28 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 107 kWFebruar 2026: 34 kW, Vorjahr 105 kWMärz 2026: 48 kW, Vorjahr 34 kWApril 2026: 28 kW, Vorjahr 57 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 80 kW, Vorjahr 65 kWJuli 2026: 36 kW, Vorjahr 167 kWAugust 2026: 51 kW, Vorjahr 25 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0116231September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 231 kW, Vorjahr 67 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 45 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
27 39 kW -24 %
Heimsegment
2–30 kWp
44 498 kW -36 %
Gewerbe
>30 kWp
2 231 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 74 771 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bodelshausen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bodelshausen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bodelshausen 59 Speicher mit zusammen 583 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +8 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+8 %
Anlagen
34
Kapazität
210 kWh
Ø/Anlage
6,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-14 %
Anlagen
23
Kapazität
317 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
51 kWh
Ø/Anlage
51 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
59
Kapazität
583 kWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Bodelshausen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bodelshausen 1,91 kW
Ø Tübingen 1,06 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Bodelshausen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Bodelshausen auf?

Auffällig hoch: 43 % aller Solaranlagen in Bodelshausen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Bodelshausen gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 1,91 kW pro Kopf, verteilt auf 655 Anlagen mit 11,1 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Bodelshausen positioniert sich im Landkreis Tübingen auf Platz 2 von 15 – ein Wert über dem Landesmittel. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Bodelshausen nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Tübingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bodelshausen?

7237972411

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bodelshausen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bodelshausen gibt es laut solarzubau.de aktuell 655 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,1 MW. Das entspricht 1,91 kW pro Einwohner.
281 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bodelshausen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bodelshausen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bodelshausen installiert?

In Bodelshausen sind 11,1 MW PV-Leistung in 655 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 15 im Landkreis Tübingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.805 Einwohner entspricht der Bestand 1,91 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bodelshausen im Vergleich da?

Mit 1,91 kW pro Einwohner liegt Bodelshausen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Tübingen belegt Bodelshausen Platz 2 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bodelshausen?

In Bodelshausen sind 281 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bodelshausen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bodelshausen 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 74 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bodelshausen?

Bodelshausen liegt im Landkreis Tübingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Tübingen gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bodelshausen?

In Bodelshausen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 44 neuen Anlagen und 498 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bodelshausen?

In Bodelshausen wurden in den letzten 12 Monaten 27 Balkonkraftwerke registriert (39 kW). Das sind -24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bodelshausen?

In Bodelshausen wurden in den letzten 12 Monaten 74 neue Solaranlagen mit insgesamt 771 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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