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222 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Landkreis in Baden-Württemberg

Photovoltaik im Landkreis Alb-Donau-Kreis

2,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Rang 6 von 44
Zubau-Rang 20 von 44
Vergleichen →

Der Landkreis Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 682,0 MW, verteilt auf 30.648 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 202.354 Einwohner sind das 3,37 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Alb-Donau-Kreis liegt damit 122 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 44 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Alb-Donau-Kreis damit Platz 6 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 40,2 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 37 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 22 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,37

kW
▲ +122 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

37,5

%

11.485 Speicher bei 30.648 Anlagen

Installiert

682,0 MW

Zubau 12 Mon.

40,2 MW

+6 %

Solaranlagen

30.648

Speicher

11.485

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Alb-Donau-Kreis?

Segmentierter PV-Zubau in Alb-Donau-Kreis — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Alb-Donau-Kreis trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +6 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbe▼ -54 %
  • Freifläche▼ -84 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Alb-Donau-Kreis: 40.193 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0101201September 2025: 126 kW, Vorjahr 112 kWOktober 2025: 110 kW, Vorjahr 75 kWNovember 2025: 89 kW, Vorjahr 67 kWDezember 2025: 79 kW, Vorjahr 42 kWJanuar 2026: 62 kW, Vorjahr 76 kWFebruar 2026: 86 kW, Vorjahr 78 kWMärz 2026: 155 kW, Vorjahr 173 kWApril 2026: 201 kW, Vorjahr 152 kWMai 2026: 189 kW, Vorjahr 190 kWJuni 2026: 186 kW, Vorjahr 179 kWJuli 2026: 197 kW, Vorjahr 184 kWAugust 2026: 129 kW, Vorjahr 183 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
02k4kSeptember 2025: 1.789 kW, Vorjahr 2.205 kWOktober 2025: 2.112 kW, Vorjahr 2.707 kWNovember 2025: 2.390 kW, Vorjahr 2.710 kWDezember 2025: 1.708 kW, Vorjahr 2.174 kWJanuar 2026: 2.098 kW, Vorjahr 3.560 kWFebruar 2026: 1.064 kW, Vorjahr 1.967 kWMärz 2026: 1.651 kW, Vorjahr 1.286 kWApril 2026: 1.812 kW, Vorjahr 1.776 kWMai 2026: 2.136 kW, Vorjahr 1.778 kWJuni 2026: 1.952 kW, Vorjahr 1.827 kWJuli 2026: 2.697 kW, Vorjahr 3.170 kWAugust 2026: 972 kW, Vorjahr 1.735 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03k6kSeptember 2025: 925 kW, Vorjahr 225 kWOktober 2025: 605 kW, Vorjahr 1.614 kWNovember 2025: 519 kW, Vorjahr 1.015 kWDezember 2025: 731 kW, Vorjahr 6.063 kWJanuar 2026: 1.048 kW, Vorjahr 4.263 kWFebruar 2026: 363 kW, Vorjahr 415 kWMärz 2026: 840 kW, Vorjahr 357 kWApril 2026: 436 kW, Vorjahr 474 kWMai 2026: 378 kW, Vorjahr 540 kWJuni 2026: 184 kW, Vorjahr 487 kWJuli 2026: 1.981 kW, Vorjahr 2.227 kWAugust 2026: 184 kW, Vorjahr 260 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
015k30kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 30 kW, Vorjahr 29.800 kWNovember 2025: 3.965 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 750 kW, Vorjahr 200 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 6.413 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 3.588 kWJuni 2026: 3.123 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 8.133 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.173 1,6 MW +6 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.757 22,4 MW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
61 8,2 MW -54 %
Freifläche
Freifläche
6 7,9 MW -84 %
Gesamt 3.022 40,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Alb-Donau-Kreis zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Alb-Donau-Kreis, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Alb-Donau-Kreis 2.354 Speicher mit zusammen 24,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +15 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+15 %
Anlagen
1.378
Kapazität
7,9 MWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+2 %
Anlagen
920
Kapazität
12,4 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-7 %
Anlagen
37
Kapazität
3 MWh
Ø/Anlage
80,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
1.200 kWh
Gesamt
Anlagen
2.354
Kapazität
24,6 MWh
Ø/Anlage
10,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

122 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Alb-Donau-Kreis 3,37 kW
Ø Baden-Württemberg 1,43 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Alb-Donau-Kreis erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 37 % gehört Alb-Donau-Kreis zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 11.485 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Alb-Donau-Kreis gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 3,37 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 30.648 Anlagen erzeugen zusammen 682,0 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Baden-Württemberg.

Einordnung

Platz 6 von 44 in Baden-Württemberg: Alb-Donau-Kreis übertrifft den Landesdurchschnitt um 136 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 3,37 kW pro Einwohner setzen Alb-Donau-Kreis deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Ehingen (Donau) führt mit 143,7 MW

55 Gemeinden im Landkreis Alb-Donau-Kreis

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Alb-Donau-Kreis

Wie schneidet Baden-Württemberg insgesamt ab?

Vergleiche alle 44 Landkreise und Städte in Baden-Württemberg im vollständigen Ranking.

Baden-Württemberg-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Alb-Donau-Kreis

725357258973340884338848188499890818912989134891438915089155891608916589171891738917489176891778917989180891828918389185891868918889189891918919289194891958919789198893408958489597896018960489605896078960889610896118961389614896168961789619

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Alb-Donau-Kreis — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Alb-Donau-Kreis gibt es laut solarzubau.de aktuell 30.648 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 682,0 MW. Das entspricht 3,37 kW pro Einwohner.
11.485 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Alb-Donau-Kreis [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-alb-donau-kreis/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Alb-Donau-Kreis installiert?

Im Landkreis Alb-Donau-Kreis (Baden-Württemberg) sind aktuell 682,0 MW Photovoltaik-Leistung in 30.648 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 6 von 44 in Baden-Württemberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 202.354 Einwohner entspricht der Bestand 3,37 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Alb-Donau-Kreis im Vergleich da?

Mit 3,37 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Alb-Donau-Kreis über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Alb-Donau-Kreis?

Im Landkreis Alb-Donau-Kreis sind 11.485 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 37,5 % bezogen auf die 30.648 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Alb-Donau-Kreis zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Alb-Donau-Kreis 40,2 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 6 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Alb-Donau-Kreis hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Alb-Donau-Kreis ist Ehingen (Donau) mit 143,7 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 55 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Alb-Donau-Kreis?

Alb-Donau-Kreis ist ein Landkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Baden-Württemberg hat insgesamt 44 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Alb-Donau-Kreis?

Im Landkreis Alb-Donau-Kreis entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.757 neuen Anlagen und 22,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 61 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Alb-Donau-Kreis?

Im Landkreis Alb-Donau-Kreis wurden in den letzten 12 Monaten 1.173 Balkonkraftwerke registriert (1,6 MW). Das sind +6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Alb-Donau-Kreis?

Im Landkreis Alb-Donau-Kreis wurden in den letzten 12 Monaten 6 Freiflächenanlagen zugebaut (7,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Alb-Donau-Kreis?

Im Landkreis Alb-Donau-Kreis wurden in den letzten 12 Monaten 3.022 neue Solaranlagen mit insgesamt 40,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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