Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
45 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Tübingen

Photovoltaik in Tübingen

55 % unter Bundesdurchschnitt

4.571 Anlagen mit 63,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Tübingen in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 63,2 MW, verteilt auf 4.571 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 92.322 Einwohnern entspricht das 0,69 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Tübingen liegt damit 55 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 15 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 6,0 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,69

kW
▼ -55 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,4

%

2.030 Speicher bei 4.571 Anlagen

Installiert

63,2 MW

Zubau 12 Mon.

6,0 MW

+10 %

Solaranlagen

4.571

Einwohner

92.322

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Tübingen?

Segmentierter PV-Zubau in Tübingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Tübingen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbe▼ -23 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Tübingen: 6.030 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02753September 2025: 23 kW, Vorjahr 24 kWOktober 2025: 20 kW, Vorjahr 17 kWNovember 2025: 24 kW, Vorjahr 15 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 23 kWJanuar 2026: 14 kW, Vorjahr 21 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 30 kW, Vorjahr 36 kWApril 2026: 50 kW, Vorjahr 32 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 50 kWJuni 2026: 48 kW, Vorjahr 28 kWJuli 2026: 41 kW, Vorjahr 53 kWAugust 2026: 26 kW, Vorjahr 34 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0308615September 2025: 273 kW, Vorjahr 466 kWOktober 2025: 471 kW, Vorjahr 418 kWNovember 2025: 404 kW, Vorjahr 615 kWDezember 2025: 284 kW, Vorjahr 421 kWJanuar 2026: 359 kW, Vorjahr 376 kWFebruar 2026: 228 kW, Vorjahr 399 kWMärz 2026: 327 kW, Vorjahr 231 kWApril 2026: 257 kW, Vorjahr 269 kWMai 2026: 279 kW, Vorjahr 333 kWJuni 2026: 253 kW, Vorjahr 346 kWJuli 2026: 357 kW, Vorjahr 508 kWAugust 2026: 90 kW, Vorjahr 186 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0278555September 2025: 89 kW, Vorjahr 211 kWOktober 2025: 220 kW, Vorjahr 428 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 329 kWDezember 2025: 237 kW, Vorjahr 191 kWJanuar 2026: 116 kW, Vorjahr 483 kWFebruar 2026: 77 kW, Vorjahr 283 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 79 kWApril 2026: 555 kW, Vorjahr 35 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 111 kWJuni 2026: 339 kW, Vorjahr 41 kWJuli 2026: 446 kW, Vorjahr 404 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 115 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
307 357 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
316 3,6 MW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
19 2,1 MW -23 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 644 6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Tübingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Tübingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Tübingen 465 Speicher mit zusammen 3,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +7 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+7 %
Anlagen
311
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
146
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
6
Kapazität
319 kWh
Ø/Anlage
53,2 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
465
Kapazität
3,9 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Tübingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Tübingen 0,69 kW
Ø Tübingen 1,06 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Tübingen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Tübingen auf?

2.030 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Tübingen – eine Quote von 44 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 4.571 Solaranlagen in Tübingen eine Leistung von 63,2 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Tübingen steht Tübingen auf Platz 15 von 15. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Tübingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Tübingen vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Baden-Württemberg

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahlen gehören zu Tübingen?

7207072072720747207672108

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Tübingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Tübingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.571 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 63,2 MW. Das entspricht 0,69 kW pro Einwohner.
2.030 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Tübingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-tuebingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Tübingen installiert?

In Tübingen sind 63,2 MW PV-Leistung in 4.571 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 15 im Landkreis Tübingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 92.322 Einwohner entspricht der Bestand 0,69 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Tübingen im Vergleich da?

Mit 0,69 kW pro Einwohner liegt Tübingen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Tübingen belegt Tübingen Platz 15 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Tübingen?

In Tübingen sind 2.030 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Tübingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Tübingen 6,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 644 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Tübingen?

Tübingen liegt im Landkreis Tübingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Tübingen gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Tübingen?

In Tübingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 316 neuen Anlagen und 3,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 19 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Tübingen?

In Tübingen wurden in den letzten 12 Monaten 307 Balkonkraftwerke registriert (357 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Tübingen?

In Tübingen wurden in den letzten 12 Monaten 644 neue Solaranlagen mit insgesamt 6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.