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126 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Landkreis in Baden-Württemberg

Photovoltaik im Landkreis Heilbronn

26 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 39.184 Anlagen mit 675,2 MW Gesamtleistung

Rang 12 von 44
Zubau-Rang 11 von 44
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Der Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 39.184 Solaranlagen und 675,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 353.877 Einwohnern entspricht das 1,91 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Heilbronn liegt damit 26 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 12 von 44 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 62,6 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,91

kW
▲ +26 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

41,6

%

16.320 Speicher bei 39.184 Anlagen

Installiert

675,2 MW

Zubau 12 Mon.

62,6 MW

+9 %

Solaranlagen

39.184

Speicher

16.320

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Heilbronn?

Segmentierter PV-Zubau in Heilbronn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heilbronn setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+7 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbe▼ -3 %
  • Freifläche▼ -92 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Heilbronn: 62.646 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0186371September 2025: 236 kW, Vorjahr 168 kWOktober 2025: 189 kW, Vorjahr 142 kWNovember 2025: 148 kW, Vorjahr 108 kWDezember 2025: 145 kW, Vorjahr 114 kWJanuar 2026: 104 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 100 kW, Vorjahr 122 kWMärz 2026: 273 kW, Vorjahr 218 kWApril 2026: 330 kW, Vorjahr 316 kWMai 2026: 351 kW, Vorjahr 310 kWJuni 2026: 320 kW, Vorjahr 293 kWJuli 2026: 357 kW, Vorjahr 336 kWAugust 2026: 228 kW, Vorjahr 371 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
02k4kSeptember 2025: 2.167 kW, Vorjahr 3.528 kWOktober 2025: 3.060 kW, Vorjahr 3.524 kWNovember 2025: 2.719 kW, Vorjahr 2.976 kWDezember 2025: 2.573 kW, Vorjahr 3.839 kWJanuar 2026: 2.358 kW, Vorjahr 3.830 kWFebruar 2026: 1.980 kW, Vorjahr 2.771 kWMärz 2026: 2.527 kW, Vorjahr 1.982 kWApril 2026: 2.861 kW, Vorjahr 2.546 kWMai 2026: 2.838 kW, Vorjahr 3.051 kWJuni 2026: 3.482 kW, Vorjahr 2.678 kWJuli 2026: 3.982 kW, Vorjahr 3.818 kWAugust 2026: 1.629 kW, Vorjahr 2.557 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k5kSeptember 2025: 3.766 kW, Vorjahr 1.867 kWOktober 2025: 1.319 kW, Vorjahr 4.855 kWNovember 2025: 2.300 kW, Vorjahr 623 kWDezember 2025: 3.294 kW, Vorjahr 1.973 kWJanuar 2026: 1.258 kW, Vorjahr 3.483 kWFebruar 2026: 1.551 kW, Vorjahr 1.350 kWMärz 2026: 1.195 kW, Vorjahr 668 kWApril 2026: 890 kW, Vorjahr 1.261 kWMai 2026: 1.446 kW, Vorjahr 277 kWJuni 2026: 182 kW, Vorjahr 791 kWJuli 2026: 1.014 kW, Vorjahr 1.123 kWAugust 2026: 70 kW, Vorjahr 547 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
035k71kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 2.703 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 3.808 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1.000 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 242 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 208 kW, Vorjahr 1.340 kWJuni 2026: 238 kWJuli 2026: 1.998 kW, Vorjahr 70.738 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 48.797 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
2.017 2,8 MW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
2.560 32,2 MW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
94 18,3 MW -3 %
Freifläche
Freifläche
9 9,2 MW -92 %
Gesamt 4.718 62,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Heilbronn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Heilbronn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Heilbronn 3.687 Speicher mit zusammen 35,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +46 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+7 %
Anlagen
2.174
Kapazität
11,8 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
1.430
Kapazität
19,4 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+46 %
Anlagen
55
Kapazität
3,8 MWh
Ø/Anlage
68,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
3.687
Kapazität
35,2 MWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Heilbronn 1,91 kW
Ø Baden-Württemberg 1,43 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Heilbronn liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

16.320 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Heilbronn – eine Quote von 42 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Heilbronn gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 1,91 kW pro Kopf, verteilt auf 39.184 Anlagen mit 675,2 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Heilbronn belegt Platz 12 von 44 in Baden-Württemberg – leicht oberhalb des Landesmittels. Mit 1,91 kW pro Kopf liegt Heilbronn über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gundelsheim führt mit 67,3 MW

46 Gemeinden im Landkreis Heilbronn

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Heilbronn

Wie schneidet Baden-Württemberg insgesamt ab?

Vergleiche alle 44 Landkreise und Städte in Baden-Württemberg im vollständigen Ranking.

Baden-Württemberg-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Heilbronn

7154371717717207407674172741777418274189741937419674199742067421174214742197422374226742297423274235742397424374245742467424874249742517425274254742557425774259743367434874360743637437474382743887438974397746267483174842748617488974906749127492474930749367503175050

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Heilbronn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Heilbronn gibt es laut solarzubau.de aktuell 39.184 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 675,2 MW. Das entspricht 1,91 kW pro Einwohner.
16.320 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Heilbronn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-heilbronn-08125/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Heilbronn installiert?

Im Landkreis Heilbronn (Baden-Württemberg) sind aktuell 675,2 MW Photovoltaik-Leistung in 39.184 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 12 von 44 in Baden-Württemberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 353.877 Einwohner entspricht der Bestand 1,91 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Heilbronn im Vergleich da?

Mit 1,91 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Heilbronn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Heilbronn?

Im Landkreis Heilbronn sind 16.320 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 41,6 % bezogen auf die 39.184 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Heilbronn zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Heilbronn 62,6 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 9 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Heilbronn hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Heilbronn ist Gundelsheim mit 67,3 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 46 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Heilbronn?

Heilbronn ist ein Landkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Baden-Württemberg hat insgesamt 44 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Heilbronn?

Im Landkreis Heilbronn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 2.560 neuen Anlagen und 32,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 94 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Heilbronn?

Im Landkreis Heilbronn wurden in den letzten 12 Monaten 2.017 Balkonkraftwerke registriert (2,8 MW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Heilbronn?

Im Landkreis Heilbronn wurden in den letzten 12 Monaten 9 Freiflächenanlagen zugebaut (9,2 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Heilbronn?

Im Landkreis Heilbronn wurden in den letzten 12 Monaten 4.718 neue Solaranlagen mit insgesamt 62,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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