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103 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Tübingen

Photovoltaik in Kusterdingen

Nah am Bundesdurchschnitt

1.138 Anlagen mit 14,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kusterdingen, Landkreis Tübingen (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 1.138 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 14,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 9.016 Einwohnern entspricht das 1,56 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kusterdingen liegt damit 3 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 6 von 15 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,4 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 49 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,57

kW
▲ +3 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,8

%

555 Speicher bei 1.138 Anlagen

Installiert

14,1 MW

Zubau 12 Mon.

1,4 MW

+10 %

Solaranlagen

1.138

Einwohner

9.016

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kusterdingen?

Segmentierter PV-Zubau in Kusterdingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Kusterdingen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+20 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +20 %
  • Heimsegment▼ -14 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kusterdingen: 1.389 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
073145September 2025: 100 kW, Vorjahr 145 kWOktober 2025: 109 kW, Vorjahr 103 kWNovember 2025: 124 kW, Vorjahr 50 kWDezember 2025: 36 kW, Vorjahr 74 kWJanuar 2026: 85 kW, Vorjahr 54 kWFebruar 2026: 82 kW, Vorjahr 42 kWMärz 2026: 46 kW, Vorjahr 78 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 102 kWMai 2026: 65 kW, Vorjahr 68 kWJuni 2026: 90 kW, Vorjahr 98 kWJuli 2026: 85 kW, Vorjahr 140 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 72 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
056111September 2025: 0 kWOktober 2025: 98 kW, Vorjahr 53 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 53 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 111 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 102 kWMai 2026: 99 kWJuni 2026: 61 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 45 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
55 76 kW +20 %
Heimsegment
2–30 kWp
78 881 kW -14 %
Gewerbe
>30 kWp
5 423 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 139 1,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kusterdingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kusterdingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kusterdingen 109 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
69
Kapazität
378 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-16 %
Anlagen
36
Kapazität
458 kWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
168 kWh
Ø/Anlage
56 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
109
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kusterdingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kusterdingen 1,57 kW
Ø Tübingen 1,06 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kusterdingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kusterdingen auf?

Auffällig hoch: 49 % aller Solaranlagen in Kusterdingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,56 kW pro Kopf – damit bewegt sich Kusterdingen nahe am Bundesmittel. 1.138 Anlagen mit 14,1 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Kusterdingen bewegt sich mit Platz 6 von 15 nah am Landesschnitt des Landkreises Tübingen. Mit 1,56 kW pro Kopf liegt Kusterdingen über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Tübingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Kusterdingen?

72072720747212772770

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kusterdingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kusterdingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.138 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,1 MW. Das entspricht 1,57 kW pro Einwohner.
555 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kusterdingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kusterdingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kusterdingen installiert?

In Kusterdingen sind 14,1 MW PV-Leistung in 1.138 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 15 im Landkreis Tübingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.016 Einwohner entspricht der Bestand 1,56 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kusterdingen im Vergleich da?

Mit 1,57 kW pro Einwohner liegt Kusterdingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Tübingen belegt Kusterdingen Platz 6 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kusterdingen?

In Kusterdingen sind 555 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kusterdingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kusterdingen 1,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 139 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kusterdingen?

Kusterdingen liegt im Landkreis Tübingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Tübingen gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kusterdingen?

In Kusterdingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 78 neuen Anlagen und 881 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kusterdingen?

In Kusterdingen wurden in den letzten 12 Monaten 55 Balkonkraftwerke registriert (76 kW). Das sind +20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kusterdingen?

In Kusterdingen wurden in den letzten 12 Monaten 139 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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