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94 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Tübingen

Photovoltaik in Dußlingen

Nah am Bundesdurchschnitt

634 Anlagen mit 8,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Dußlingen, Landkreis Tübingen in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 8,8 MW, verteilt auf 634 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 6.153 Einwohnern entspricht das 1,44 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Dußlingen liegt damit 6 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 15 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,44

kW
▼ -6 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,5

%

301 Speicher bei 634 Anlagen

Installiert

8,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+6 %

Solaranlagen

634

Einwohner

6.153

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Dußlingen?

Segmentierter PV-Zubau in Dußlingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Dußlingen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Dußlingen: 559 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 6 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
053106September 2025: 41 kW, Vorjahr 36 kWOktober 2025: 39 kW, Vorjahr 83 kWNovember 2025: 44 kW, Vorjahr 106 kWDezember 2025: 67 kW, Vorjahr 68 kWJanuar 2026: 66 kW, Vorjahr 38 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 32 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 64 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 38 kW, Vorjahr 26 kWJuni 2026: 41 kW, Vorjahr 45 kWJuli 2026: 53 kW, Vorjahr 38 kWAugust 2026: 86 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0265529September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 529 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 363 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
28 40 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
45 519 kW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 73 559 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Dußlingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Dußlingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Dußlingen 60 Speicher mit zusammen 499 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +17 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+17 %
Anlagen
40
Kapazität
226 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+1 %
Anlagen
20
Kapazität
274 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
60
Kapazität
499 kWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Dußlingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Dußlingen 1,44 kW
Ø Tübingen 1,06 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Dußlingen liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Dußlingen auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Dußlingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Dußlingen liegt mit 634 Anlagen und 8,8 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Platz 8 von 15 im Landkreis Tübingen: Dußlingen liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Tübingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Dußlingen?

72144

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Dußlingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Dußlingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 634 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,8 MW. Das entspricht 1,44 kW pro Einwohner.
301 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Dußlingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-dusslingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Dußlingen installiert?

In Dußlingen sind 8,8 MW PV-Leistung in 634 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 15 im Landkreis Tübingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.153 Einwohner entspricht der Bestand 1,44 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Dußlingen im Vergleich da?

Mit 1,44 kW pro Einwohner liegt Dußlingen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Tübingen belegt Dußlingen Platz 8 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Dußlingen?

In Dußlingen sind 301 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Dußlingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Dußlingen 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 73 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Dußlingen?

Dußlingen liegt im Landkreis Tübingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Tübingen gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Dußlingen?

In Dußlingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 45 neuen Anlagen und 519 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 28 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Dußlingen?

In Dußlingen wurden in den letzten 12 Monaten 28 Balkonkraftwerke registriert (40 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Dußlingen?

In Dußlingen wurden in den letzten 12 Monaten 73 neue Solaranlagen mit insgesamt 559 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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