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82 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Fürstenfeldbruck

Nah am Bundesdurchschnitt

18.024 Anlagen mit 270,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 73 von 96
Zubau-Rang 43 von 96
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Der Landkreis Fürstenfeldbruck in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 18.024 Solaranlagen und 270,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 218.227 Einwohner sind das 1,24 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Fürstenfeldbruck liegt damit 18 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 96 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Fürstenfeldbruck damit Platz 73 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 40,7 MW, das entspricht etwa 15 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,24

kW
▼ -18 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

47,4

%

8.548 Speicher bei 18.024 Anlagen

Installiert

270,4 MW

Zubau 12 Mon.

40,7 MW

+15 %

Solaranlagen

18.024

Speicher

8.548

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fürstenfeldbruck?

Segmentierter PV-Zubau in Fürstenfeldbruck — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Fürstenfeldbruck trägt das Freifläche-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-5 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -5 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▼ -72 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fürstenfeldbruck: 40.665 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
087173September 2025: 128 kW, Vorjahr 109 kWOktober 2025: 107 kW, Vorjahr 60 kWNovember 2025: 56 kW, Vorjahr 48 kWDezember 2025: 57 kW, Vorjahr 49 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 53 kWFebruar 2026: 61 kW, Vorjahr 93 kWMärz 2026: 129 kW, Vorjahr 109 kWApril 2026: 133 kW, Vorjahr 123 kWMai 2026: 146 kW, Vorjahr 170 kWJuni 2026: 126 kW, Vorjahr 137 kWJuli 2026: 167 kW, Vorjahr 173 kWAugust 2026: 79 kW, Vorjahr 166 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
09322kSeptember 2025: 1.371 kW, Vorjahr 1.440 kWOktober 2025: 977 kW, Vorjahr 1.863 kWNovember 2025: 1.155 kW, Vorjahr 1.524 kWDezember 2025: 1.040 kW, Vorjahr 1.185 kWJanuar 2026: 860 kW, Vorjahr 1.189 kWFebruar 2026: 890 kW, Vorjahr 1.274 kWMärz 2026: 1.198 kW, Vorjahr 1.046 kWApril 2026: 1.018 kW, Vorjahr 1.164 kWMai 2026: 1.180 kW, Vorjahr 1.108 kWJuni 2026: 1.364 kW, Vorjahr 1.132 kWJuli 2026: 1.636 kW, Vorjahr 1.398 kWAugust 2026: 586 kW, Vorjahr 695 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
09692kSeptember 2025: 433 kW, Vorjahr 94 kWOktober 2025: 61 kW, Vorjahr 1.937 kWNovember 2025: 104 kW, Vorjahr 595 kWDezember 2025: 235 kW, Vorjahr 471 kWJanuar 2026: 99 kW, Vorjahr 618 kWFebruar 2026: 90 kW, Vorjahr 349 kWMärz 2026: 411 kW, Vorjahr 89 kWApril 2026: 452 kW, Vorjahr 1.658 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 420 kWJuni 2026: 67 kWJuli 2026: 110 kW, Vorjahr 1.037 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 77 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
05k9kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 8.000 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 66 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 2.859 kWJuli 2026: 3.997 kWAugust 2026: 9.140 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
941 1,2 MW -5 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.203 13,3 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
25 2,1 MW -72 %
Freifläche
Freifläche
9 24 MW
Gesamt 2.197 40,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fürstenfeldbruck zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fürstenfeldbruck, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fürstenfeldbruck 1.730 Speicher mit zusammen 19,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +10 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
1.002
Kapazität
5,2 MWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+10 %
Anlagen
700
Kapazität
9,7 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-31 %
Anlagen
17
Kapazität
848 kWh
Ø/Anlage
49,9 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
4,1 MWh
Ø/Anlage
4.072 kWh
Gesamt
Anlagen
1.730
Kapazität
19,9 MWh
Ø/Anlage
11,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

18 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Fürstenfeldbruck 1,24 kW
Ø Bayern 2,59 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Fürstenfeldbruck liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Fürstenfeldbruck zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 8.548 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

270,4 MW aus 18.024 Anlagen: Fürstenfeldbruck liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Bayern ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Fürstenfeldbruck belegt aktuell Platz 73 von 96 in Bayern. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Fürstenfeldbruck mit 1,24 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Maisach führt mit 38,7 MW

23 Gemeinden im Landkreis Fürstenfeldbruck

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Fürstenfeldbruck

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Fürstenfeldbruck

8211082140821788219482216822238223982256822728227582276822788228182284822858228782288822908229182293822948229682299

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Fürstenfeldbruck — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Fürstenfeldbruck gibt es laut solarzubau.de aktuell 18.024 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 270,4 MW. Das entspricht 1,24 kW pro Einwohner.
8.548 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fürstenfeldbruck [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-fuerstenfeldbruck/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Fürstenfeldbruck installiert?

Im Landkreis Fürstenfeldbruck (Bayern) sind aktuell 270,4 MW Photovoltaik-Leistung in 18.024 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 73 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 218.227 Einwohner entspricht der Bestand 1,24 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Fürstenfeldbruck im Vergleich da?

Mit 1,24 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Fürstenfeldbruck unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Fürstenfeldbruck?

Im Landkreis Fürstenfeldbruck sind 8.548 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 47,4 % bezogen auf die 18.024 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Fürstenfeldbruck zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Fürstenfeldbruck 40,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 15 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck ist Maisach mit 38,7 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 23 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Fürstenfeldbruck?

Fürstenfeldbruck ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Fürstenfeldbruck?

Im Landkreis Fürstenfeldbruck entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 9 neuen Anlagen und 24 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 1.203 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Fürstenfeldbruck?

Im Landkreis Fürstenfeldbruck wurden in den letzten 12 Monaten 941 Balkonkraftwerke registriert (1,2 MW). Das sind -5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Fürstenfeldbruck?

Im Landkreis Fürstenfeldbruck wurden in den letzten 12 Monaten 9 Freiflächenanlagen zugebaut (24 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Fürstenfeldbruck?

Im Landkreis Fürstenfeldbruck wurden in den letzten 12 Monaten 2.197 neue Solaranlagen mit insgesamt 40,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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