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115 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
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Landkreis in Rheinland-Pfalz

Photovoltaik im Landkreis Westerwaldkreis

Nah am Bundesdurchschnitt

22.364 Anlagen mit 362,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 12 von 36
Zubau-Rang 3 von 36
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Der Landkreis Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-28 22.364 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 362,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 207.803 Einwohner sind das 1,75 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Westerwaldkreis liegt damit 15 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 36 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Westerwaldkreis damit Platz 12 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 64,0 MW, das entspricht etwa 18 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 42 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,75

kW
▲ +15 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

42,4

%

9.486 Speicher bei 22.364 Anlagen

Installiert

362,7 MW

Zubau 12 Mon.

64,0 MW

+18 %

Solaranlagen

22.364

Speicher

9.486

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Westerwaldkreis?

Segmentierter PV-Zubau in Westerwaldkreis — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Westerwaldkreis verschiebt sich: Freifläche legt um 157 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+157 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -7 %
  • Gewerbe▼ -25 %
  • Freifläche▲ +157 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Westerwaldkreis: 64.008 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0142283September 2025: 173 kW, Vorjahr 243 kWOktober 2025: 121 kW, Vorjahr 175 kWNovember 2025: 96 kW, Vorjahr 132 kWDezember 2025: 122 kW, Vorjahr 79 kWJanuar 2026: 65 kW, Vorjahr 75 kWFebruar 2026: 81 kW, Vorjahr 109 kWMärz 2026: 226 kW, Vorjahr 240 kWApril 2026: 246 kW, Vorjahr 257 kWMai 2026: 247 kW, Vorjahr 270 kWJuni 2026: 236 kW, Vorjahr 233 kWJuli 2026: 274 kW, Vorjahr 265 kWAugust 2026: 211 kW, Vorjahr 283 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
09642kSeptember 2025: 1.525 kW, Vorjahr 1.638 kWOktober 2025: 1.709 kW, Vorjahr 1.864 kWNovember 2025: 1.497 kW, Vorjahr 1.928 kWDezember 2025: 1.152 kW, Vorjahr 1.174 kWJanuar 2026: 1.025 kW, Vorjahr 1.316 kWFebruar 2026: 794 kW, Vorjahr 1.210 kWMärz 2026: 1.411 kW, Vorjahr 1.179 kWApril 2026: 1.404 kW, Vorjahr 1.308 kWMai 2026: 1.342 kW, Vorjahr 1.521 kWJuni 2026: 1.855 kW, Vorjahr 1.500 kWJuli 2026: 1.838 kW, Vorjahr 1.651 kWAugust 2026: 983 kW, Vorjahr 1.456 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 246 kW, Vorjahr 909 kWOktober 2025: 336 kW, Vorjahr 999 kWNovember 2025: 269 kW, Vorjahr 1.763 kWDezember 2025: 413 kW, Vorjahr 791 kWJanuar 2026: 1.063 kW, Vorjahr 1.410 kWFebruar 2026: 686 kW, Vorjahr 190 kWMärz 2026: 172 kW, Vorjahr 293 kWApril 2026: 81 kW, Vorjahr 1.178 kWMai 2026: 1.215 kW, Vorjahr 645 kWJuni 2026: 493 kW, Vorjahr 806 kWJuli 2026: 2.281 kW, Vorjahr 537 kWAugust 2026: 77 kW, Vorjahr 189 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
06k12kSeptember 2025: 6.777 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 11.544 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 5.294 kWJanuar 2026: 3.900 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 4.417 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 4.140 kWJuni 2026: 6.111 kWJuli 2026: 990 kW, Vorjahr 972 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 8.449 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.508 2,1 MW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.353 16,5 MW -7 %
Gewerbe
>30 kWp
50 7,3 MW -25 %
Freifläche
Freifläche
14 37,9 MW +157 %
Gesamt 2.951 64 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Westerwaldkreis zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Westerwaldkreis, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Westerwaldkreis 2.095 Speicher mit zusammen 19,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +51 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
1.306
Kapazität
6,7 MWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+17 %
Anlagen
746
Kapazität
10,1 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+51 %
Anlagen
31
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
73 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
2.095
Kapazität
19,2 MWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Westerwaldkreis 1,75 kW
Ø Rheinland-Pfalz 1,58 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Westerwaldkreis liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 42 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 9.486 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Westerwaldkreis setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Westerwaldkreis liegt mit 22.364 Anlagen und 362,7 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Im Ranking Rheinland-Pfalz' steht Westerwaldkreis auf Platz 12 von 36 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet steht Westerwaldkreis überdurchschnittlich da. Die 1,75 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Härtlingen führt mit 20,8 MW

151 Gemeinden im Landkreis Westerwaldkreis

1
Härtlingen 20,8 MW
2
Montabaur 17,6 MW
3
Hachenburg 16,0 MW
4
Ransbach-Baumbach 13,7 MW
5
Bad Marienberg (Westerwald) 11,5 MW
6
Höhr-Grenzhausen 11,5 MW
7
Nentershausen 11,4 MW
8
Deesen 9,4 MW
9
Rennerod 7,5 MW
10
Görgeshausen 7,4 MW
11
Siershahn 7,2 MW
12
Lochum 7,2 MW

139 weitere Gemeinden im Landkreis Westerwaldkreis

Wirges Langenhahn Boden Oberhaid Höhn Hergenroth Halbs Meudt Alpenrod Westerburg Herschbach Mogendorf Freirachdorf Hof Bannberscheid Unnau Staudt Hillscheid Heiligenroth Nistertal Nauort Rehe Hellenhahn-Schellenberg Hundsangen Wallmerod Ötzingen Neuhäusel Kölbingen Dernbach (Westerwald) Hattert Langenbach bei Kirburg Ebernhahn Eitelborn Ruppach-Goldhausen Elsoff (Westerwald) Oberroßbach Brandscheid Kroppach Neunkhausen Hilgert Herschbach (Oberwesterwald) Niederelbert Simmern Selters (Westerwald) Weroth Streithausen Oberelbert Westernohe Seck Sessenhausen Helferskirchen Maxsain Oberahr Liebenscheid Hartenfels Heilberscheid Wahlrod Nisterau Gackenbach Norken Wölferlingen Nister Sessenbach Salz Dreikirchen Marienrachdorf Welschneudorf Neunkirchen Horbach Niedererbach Moschheim Holler Rückeroth Girod Hahn am See Luckenbach Irmtraut Stahlhofen Steinebach an der Wied Kadenbach Müschenbach Niederroßbach Steinefrenz Gemünden Ailertchen Pottum Großholbach Roßbach Hübingen Guckheim Stockum-Püschen Leuterod Höchstenbach Dreisbach Breitenau Niederahr Mudenbach Fehl-Ritzhausen Rothenbach Mündersbach Daubach Caan Winnen Wittgert Ettinghausen Atzelgift Bilkheim Bellingen Giesenhausen Linden Hardt Gehlert Girkenroth Mörlen Neustadt/Westerwald Stockhausen-Illfurth Berod bei Wallmerod Weidenhahn Nordhofen Obererbach Quirnbach Oberrod Kaden Vielbach Schenkelberg Freilingen Großseifen Borod Kirburg Mörsbach Alsbach Stein-Neukirch Wied Nomborn Hundsdorf Merkelbach Willmenrod Zehnhausen bei Rennerod Heimborn

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Westerwaldkreis

Wie schneidet Rheinland-Pfalz insgesamt ab?

Vergleiche alle 36 Landkreise und Städte in Rheinland-Pfalz im vollständigen Ranking.

Rheinland-Pfalz-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Westerwaldkreis

562035620456206562355623756242562445624956271563355633756410564125641456422564245642756428564575645956462564705647256477564795752057583576125761457627576295764257644576455764757648

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Westerwaldkreis — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Westerwaldkreis gibt es laut solarzubau.de aktuell 22.364 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 362,7 MW. Das entspricht 1,75 kW pro Einwohner.
9.486 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Westerwaldkreis [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-westerwaldkreis/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Westerwaldkreis installiert?

Im Landkreis Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz) sind aktuell 362,7 MW Photovoltaik-Leistung in 22.364 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 12 von 36 in Rheinland-Pfalz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 207.803 Einwohner entspricht der Bestand 1,75 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Westerwaldkreis im Vergleich da?

Mit 1,75 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Westerwaldkreis über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Westerwaldkreis?

Im Landkreis Westerwaldkreis sind 9.486 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 42,4 % bezogen auf die 22.364 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Westerwaldkreis zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Westerwaldkreis 64,0 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 18 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Westerwaldkreis hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Westerwaldkreis ist Härtlingen mit 20,8 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 151 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Westerwaldkreis?

Westerwaldkreis ist ein Landkreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz hat insgesamt 36 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Westerwaldkreis?

Im Landkreis Westerwaldkreis entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 14 neuen Anlagen und 37,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 1.353 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Westerwaldkreis?

Im Landkreis Westerwaldkreis wurden in den letzten 12 Monaten 1.508 Balkonkraftwerke registriert (2,1 MW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Westerwaldkreis?

Im Landkreis Westerwaldkreis wurden in den letzten 12 Monaten 14 Freiflächenanlagen zugebaut (37,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Westerwaldkreis?

Im Landkreis Westerwaldkreis wurden in den letzten 12 Monaten 2.951 neue Solaranlagen mit insgesamt 64 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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