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78 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Westerwaldkreis

Photovoltaik in Montabaur

22 % unter Bundesdurchschnitt

1.153 Anlagen mit 17,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Montabaur, Landkreis Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 17,6 MW, verteilt auf 1.153 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 14.884 Einwohnern entspricht das 1,18 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Montabaur liegt damit 22 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 84 von 151 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,7 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,18

kW
▼ -22 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,2

%

521 Speicher bei 1.153 Anlagen

Installiert

17,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+10 %

Solaranlagen

1.153

Einwohner

14.884

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Montabaur?

Segmentierter PV-Zubau in Montabaur — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Montabaur setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+15 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +15 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbe▲ +9 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Montabaur: 1.686 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918September 2025: 5 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
096191September 2025: 69 kW, Vorjahr 35 kWOktober 2025: 84 kW, Vorjahr 191 kWNovember 2025: 177 kW, Vorjahr 112 kWDezember 2025: 82 kW, Vorjahr 20 kWJanuar 2026: 39 kW, Vorjahr 80 kWFebruar 2026: 38 kW, Vorjahr 96 kWMärz 2026: 82 kW, Vorjahr 93 kWApril 2026: 84 kW, Vorjahr 46 kWMai 2026: 55 kW, Vorjahr 110 kWJuni 2026: 87 kW, Vorjahr 117 kWJuli 2026: 60 kW, Vorjahr 90 kWAugust 2026: 34 kW, Vorjahr 111 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0191382September 2025: 70 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 355 kWDezember 2025: 100 kWJanuar 2026: 99 kW, Vorjahr 97 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 382 kW, Vorjahr 75 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 34 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
71 94 kW +15 %
Heimsegment
2–30 kWp
69 890 kW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
6 686 kW +9 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 148 1,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Montabaur zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Montabaur, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Montabaur 103 Speicher mit zusammen 915 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +21 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-24 %
Anlagen
58
Kapazität
276 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+21 %
Anlagen
41
Kapazität
540 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
95 kWh
Ø/Anlage
31,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
103
Kapazität
915 kWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Montabaur im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Montabaur 1,18 kW
Ø Westerwaldkreis 1,80 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Montabaur hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Montabaur auf?

521 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Montabaur – eine Quote von 45 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Montabaur stehen bislang 1.153 Solaranlagen mit insgesamt 17,6 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Westerwaldkreis steht Montabaur auf Platz 84 von 151. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,18 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Westerwaldkreis

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Welche Postleitzahlen gehören zu Montabaur?

5641056424

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Montabaur — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Montabaur gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.153 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 17,6 MW. Das entspricht 1,18 kW pro Einwohner.
521 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Montabaur [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-montabaur/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Montabaur installiert?

In Montabaur sind 17,6 MW PV-Leistung in 1.153 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 84 von 151 im Landkreis Westerwaldkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.884 Einwohner entspricht der Bestand 1,18 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Montabaur im Vergleich da?

Mit 1,18 kW pro Einwohner liegt Montabaur unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Westerwaldkreis belegt Montabaur Platz 84 von 151. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Montabaur?

In Montabaur sind 521 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Montabaur?

In den letzten 12 Monaten wurden in Montabaur 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 148 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Montabaur?

Montabaur liegt im Landkreis Westerwaldkreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Westerwaldkreis gibt es insgesamt 151 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Montabaur?

In Montabaur entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 69 neuen Anlagen und 890 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Montabaur?

In Montabaur wurden in den letzten 12 Monaten 71 Balkonkraftwerke registriert (94 kW). Das sind +15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Montabaur?

In Montabaur wurden in den letzten 12 Monaten 148 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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