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43 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Westerwaldkreis

Photovoltaik in Westerburg

Solaranlagen
352 Anlagen
Installierte Leistung
4,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,67 kW pro Kopf

57 % unter Bundesdurchschnitt

352 Anlagen mit 4,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Westerburg?

Westerburg, Landkreis Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 4,0 MW, verteilt auf 352 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 6.002 Einwohner sind das 0,67 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Westerburg liegt damit 57 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 152 Regionen in diesem Umfeld belegt Westerburg damit Platz 150 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,67

kW
▼ -57 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,8

%

140 Speicher bei 352 Anlagen

Installiert

4,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+8 %

Solaranlagen

352

Einwohner

6.002

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Westerburg?

Segmentierter PV-Zubau in Westerburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Westerburg: +45 % gegenüber dem Vorjahr.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
22 32 kW +45 %
Heimsegment
2–30 kWp
20 227 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
1 34 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 44 307 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Westerburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Westerburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Westerburg 32 Speicher mit zusammen 233 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +112 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+112 %
Anlagen
24
Kapazität
105 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-1 %
Anlagen
8
Kapazität
128 kWh
Ø/Anlage
16 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
32
Kapazität
233 kWh
Ø/Anlage
7,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Westerburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Westerburg 0,67 kW
Ø Westerwaldkreis 1,88 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Westerburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Westerburg auf?

Mit einer Speicherquote von 40 % gehört Westerburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 140 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 352 Solaranlagen in Westerburg eine Leistung von 4,0 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Westerburg belegt aktuell Platz 150 von 152 im Landkreis Westerwaldkreis. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Westerburg mit 0,67 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

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Solaranlage planen in Westerburg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

40 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

44 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Westerburg vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 64 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,5 kWp. 109 Balkonkraftwerke sind registriert, 22 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 40 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 51 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (44 Anlagen, 0,3 MW) gehört Westerburg zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Rheinland-Pfalz'. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 57 % zurückgegangen.

In Rheinland-Pfalz gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen Neubauten und neuen Parkplätzen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Westerburg?

56457

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Westerburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Westerburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 352 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,0 MW. Das entspricht 0,67 kW pro Einwohner.
140 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Westerburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-westerburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Westerburg installiert?

In Westerburg sind 4,0 MW PV-Leistung in 352 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 150 von 152 im Landkreis Westerwaldkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.002 Einwohner entspricht der Bestand 0,67 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Westerburg im Vergleich da?

Mit 0,67 kW pro Einwohner liegt Westerburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Westerwaldkreis belegt Westerburg Platz 150 von 152. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Westerburg?

In Westerburg sind 140 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Westerburg liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Westerburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Westerburg 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 44 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 51 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Rheinland-Pfalz insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Westerburg üblich?

Eine typische Dachanlage in Westerburg hat 10,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 226 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 64 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Westerburg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 34 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 109 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Westerburg?

Westerburg liegt im Landkreis Westerwaldkreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Westerwaldkreis gibt es insgesamt 152 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Westerburg?

In Westerburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 20 neuen Anlagen und 227 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Westerburg?

In Westerburg wurden in den letzten 12 Monaten 22 Balkonkraftwerke registriert (32 kW). Das sind +45 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Westerburg?

In Westerburg wurden in den letzten 12 Monaten 44 neue Solaranlagen mit insgesamt 307 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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