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79 % vom Ø
Aufholpotenzial

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Starnberg

21 % unter Bundesdurchschnitt

11.779 Anlagen mit 167,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 75 von 96
Zubau-Rang 66 von 96
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Der Landkreis Starnberg in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 167,9 MW, verteilt auf 11.779 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 139.329 Einwohner sind das 1,21 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Starnberg liegt damit 21 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 96 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Starnberg damit Platz 75 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 20,3 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,21

kW
▼ -21 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

46,9

%

5.528 Speicher bei 11.779 Anlagen

Installiert

167,9 MW

Zubau 12 Mon.

20,3 MW

+12 %

Solaranlagen

11.779

Speicher

5.528

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Starnberg?

Segmentierter PV-Zubau in Starnberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Starnberg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-11 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbe▼ -24 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Starnberg: 20.276 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04997September 2025: 41 kW, Vorjahr 43 kWOktober 2025: 53 kW, Vorjahr 33 kWNovember 2025: 31 kW, Vorjahr 55 kWDezember 2025: 21 kW, Vorjahr 33 kWJanuar 2026: 27 kW, Vorjahr 23 kWFebruar 2026: 32 kW, Vorjahr 45 kWMärz 2026: 67 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 85 kW, Vorjahr 66 kWMai 2026: 86 kW, Vorjahr 71 kWJuni 2026: 66 kW, Vorjahr 79 kWJuli 2026: 72 kW, Vorjahr 97 kWAugust 2026: 52 kW, Vorjahr 91 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
06911kSeptember 2025: 996 kW, Vorjahr 1.044 kWOktober 2025: 837 kW, Vorjahr 1.210 kWNovember 2025: 872 kW, Vorjahr 1.331 kWDezember 2025: 821 kW, Vorjahr 1.197 kWJanuar 2026: 575 kW, Vorjahr 999 kWFebruar 2026: 516 kW, Vorjahr 982 kWMärz 2026: 961 kW, Vorjahr 697 kWApril 2026: 821 kW, Vorjahr 659 kWMai 2026: 847 kW, Vorjahr 1.065 kWJuni 2026: 887 kW, Vorjahr 691 kWJuli 2026: 1.381 kW, Vorjahr 1.311 kWAugust 2026: 411 kW, Vorjahr 734 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0416831September 2025: 235 kW, Vorjahr 262 kWOktober 2025: 462 kW, Vorjahr 371 kWNovember 2025: 286 kW, Vorjahr 135 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 290 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 781 kWFebruar 2026: 91 kW, Vorjahr 42 kWMärz 2026: 185 kW, Vorjahr 387 kWApril 2026: 831 kWMai 2026: 37 kW, Vorjahr 412 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 232 kWJuli 2026: 319 kW, Vorjahr 300 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 74 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
03k6kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 5.851 kW, Vorjahr 3.166 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 1.000 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 348 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 1.872 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
484 633 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
815 9,9 MW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
22 2,5 MW -24 %
Freifläche
Freifläche
7 7,2 MW
Gesamt 1.337 20,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Starnberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Starnberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Starnberg 1.032 Speicher mit zusammen 13,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +69 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-18 %
Anlagen
522
Kapazität
2,8 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
481
Kapazität
6,9 MWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+69 %
Anlagen
22
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
70,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
2.032 kWh
Gesamt
Anlagen
1.032
Kapazität
13,3 MWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

21 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Starnberg 1,21 kW
Ø Bayern 2,59 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Starnberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Starnberg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 5.528 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 1,21 kW pro Kopf liegt Starnberg noch unter dem Bundesschnitt. 11.779 Anlagen und 167,9 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Starnberg rangiert auf Platz 75 von 96 in Bayern – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Starnberg mit 1,21 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gilching führt mit 38,9 MW

14 Gemeinden im Landkreis Starnberg

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Starnberg

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Starnberg

821318215282205822118222982234822378226682319823278233582340823438234682349

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Starnberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Starnberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 11.779 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 167,9 MW. Das entspricht 1,21 kW pro Einwohner.
5.528 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Starnberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-starnberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Starnberg installiert?

Im Landkreis Starnberg (Bayern) sind aktuell 167,9 MW Photovoltaik-Leistung in 11.779 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 75 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 139.329 Einwohner entspricht der Bestand 1,21 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Starnberg im Vergleich da?

Mit 1,21 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Starnberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Starnberg?

Im Landkreis Starnberg sind 5.528 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 46,9 % bezogen auf die 11.779 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Starnberg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Starnberg 20,3 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 12 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Starnberg hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Starnberg ist Gilching mit 38,9 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 14 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Starnberg?

Starnberg ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Starnberg?

Im Landkreis Starnberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 815 neuen Anlagen und 9,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 7 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Starnberg?

Im Landkreis Starnberg wurden in den letzten 12 Monaten 484 Balkonkraftwerke registriert (633 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Starnberg?

Im Landkreis Starnberg wurden in den letzten 12 Monaten 7 Freiflächenanlagen zugebaut (7,2 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Starnberg?

Im Landkreis Starnberg wurden in den letzten 12 Monaten 1.337 neue Solaranlagen mit insgesamt 20,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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