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Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Starnberg

Photovoltaik in Inning a. Ammersee

Solaranlagen
566 Anlagen
Installierte Leistung
7,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,48 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

566 Anlagen mit 7,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Inning a. Ammersee?

Inning a. Ammersee, Landkreis Starnberg (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 566 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 7,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 4.822 Einwohnern entspricht das 1,48 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Inning a. Ammersee liegt damit 5 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 6 von 14 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 51 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,48

kW
▼ -5 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,7

%

287 Speicher bei 566 Anlagen

Installiert

7,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+10 %

Solaranlagen

566

Einwohner

4.822

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Inning a. Ammersee?

Segmentierter PV-Zubau in Inning a. Ammersee — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Inning a. Ammersee setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-10 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -10 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Inning a. Ammersee: 701 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048November 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 8 kWApril 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
084168November 2025: 63 kW, Vorjahr 65 kWDezember 2025: 38 kW, Vorjahr 108 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 24 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 55 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 32 kW, Vorjahr 29 kWMai 2026: 32 kW, Vorjahr 36 kWJuni 2026: 34 kW, Vorjahr 23 kWJuli 2026: 168 kW, Vorjahr 117 kWAugust 2026: 34 kW, Vorjahr 70 kWSeptember 2026: 39 kW, Vorjahr 33 kWOktober 2026: 16 kW, Vorjahr 86 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0130259November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 259 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 42 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 64 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
20 30 kW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
45 560 kW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
1 64 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 70 701 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Inning a. Ammersee zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Inning a. Ammersee, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Inning a. Ammersee 61 Speicher mit zusammen 640 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+13 %
Anlagen
29
Kapazität
177 kWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-12 %
Anlagen
28
Kapazität
378 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
41 kWh
Ø/Anlage
41 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
61
Kapazität
640 kWh
Ø/Anlage
10,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Inning a. Ammersee im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Inning a. Ammersee 1,48 kW
Ø Starnberg 1,22 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Inning a. Ammersee liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Inning a. Ammersee auf?

287 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Inning a. Ammersee – eine Quote von 51 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Inning a. Ammersee sind 566 PV-Anlagen mit zusammen 7,2 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Starnberg steht Inning a. Ammersee auf Platz 6 von 14. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Starnberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Inning a. Ammersee: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

51 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

70 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Inning a. Ammersee prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 79 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,8 kWp. Mit 92 Steckersolargeräten (20 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Inning a. Ammersee angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Speicher gehören in Inning a. Ammersee zum Standard: 51 % der Anlagen sind mit einer Batterie gekoppelt, deutlich mehr als die rund 40 % im Bund. Ein Angebot ohne Speicheroption wäre hier die Ausnahme.

Der Zubau in Inning a. Ammersee läuft gebremst: 70 neue Anlagen mit 0,7 MW in zwölf Monaten sind 145 Watt je Einwohner, rund 31 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 31 % zurückgegangen.

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Welche Postleitzahl gehört zu Inning a. Ammersee?

82266

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Inning a. Ammersee — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Inning a. Ammersee gibt es laut solarzubau.de aktuell 566 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,2 MW. Das entspricht 1,48 kW pro Einwohner.
287 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Inning a. Ammersee [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-inning-a-ammersee/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Inning a. Ammersee installiert?

In Inning a. Ammersee sind 7,2 MW PV-Leistung in 566 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 14 im Landkreis Starnberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.822 Einwohner entspricht der Bestand 1,48 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Inning a. Ammersee im Vergleich da?

Mit 1,48 kW pro Einwohner liegt Inning a. Ammersee unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Starnberg belegt Inning a. Ammersee Platz 6 von 14. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Inning a. Ammersee?

In Inning a. Ammersee sind 287 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,7 % bezogen auf die Solaranlagen. In Inning a. Ammersee ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 11 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Inning a. Ammersee?

In den letzten 12 Monaten wurden in Inning a. Ammersee 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 70 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 145 Watt in zwölf Monaten, rund 31 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Inning a. Ammersee üblich?

Eine typische Dachanlage in Inning a. Ammersee hat 10,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 447 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 79 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Inning a. Ammersee stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 31 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 92 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Inning a. Ammersee?

Inning a. Ammersee liegt im Landkreis Starnberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Starnberg gibt es insgesamt 14 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Inning a. Ammersee?

In Inning a. Ammersee entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 45 neuen Anlagen und 560 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Inning a. Ammersee?

In Inning a. Ammersee wurden in den letzten 12 Monaten 20 Balkonkraftwerke registriert (30 kW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Inning a. Ammersee?

In Inning a. Ammersee wurden in den letzten 12 Monaten 70 neue Solaranlagen mit insgesamt 701 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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