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101 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Starnberg

Photovoltaik in Seefeld

Nah am Bundesdurchschnitt

846 Anlagen mit 11,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Seefeld, Landkreis Starnberg in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 11,7 MW, verteilt auf 846 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 7.628 Einwohner sind das 1,54 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Seefeld liegt damit 1 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 14 Regionen in diesem Umfeld belegt Seefeld damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 42 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,54

kW
▲ +1 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,4

%

359 Speicher bei 846 Anlagen

Installiert

11,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+5 %

Solaranlagen

846

Einwohner

7.628

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Seefeld?

Segmentierter PV-Zubau in Seefeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Seefeld trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -9 %
  • Heimsegment▼ -40 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Seefeld: 631 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
066132September 2025: 32 kW, Vorjahr 79 kWOktober 2025: 24 kW, Vorjahr 112 kWNovember 2025: 45 kW, Vorjahr 89 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 104 kWJanuar 2026: 47 kW, Vorjahr 59 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 65 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 68 kWApril 2026: 77 kW, Vorjahr 53 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 66 kWJuni 2026: 40 kWJuli 2026: 117 kW, Vorjahr 132 kWAugust 2026: 19 kW, Vorjahr 34 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02855September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 44 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 55 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
31 43 kW -9 %
Heimsegment
2–30 kWp
43 519 kW -40 %
Gewerbe
>30 kWp
1 55 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 76 631 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Seefeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Seefeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Seefeld 56 Speicher mit zusammen 832 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 14,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-11 %
Anlagen
32
Kapazität
212 kWh
Ø/Anlage
6,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-42 %
Anlagen
22
Kapazität
291 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
318 kWh
Ø/Anlage
318 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
56
Kapazität
832 kWh
Ø/Anlage
14,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Seefeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Seefeld 1,54 kW
Ø Starnberg 1,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Seefeld liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Seefeld auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 42 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 359 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Seefeld setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

846 Solaranlagen erzeugen in Seefeld eine Gesamtleistung von 11,7 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Seefeld rangiert auf Platz 5 von 14 im Landkreis Starnberg – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet steht Seefeld überdurchschnittlich da. Die 1,54 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Starnberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Seefeld?

82229

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Seefeld — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Seefeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 846 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,7 MW. Das entspricht 1,54 kW pro Einwohner.
359 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Seefeld [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-seefeld-by/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Seefeld installiert?

In Seefeld sind 11,7 MW PV-Leistung in 846 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 14 im Landkreis Starnberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.628 Einwohner entspricht der Bestand 1,54 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Seefeld im Vergleich da?

Mit 1,54 kW pro Einwohner liegt Seefeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Starnberg belegt Seefeld Platz 5 von 14. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Seefeld?

In Seefeld sind 359 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Seefeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Seefeld 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 76 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Seefeld?

Seefeld liegt im Landkreis Starnberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Starnberg gibt es insgesamt 14 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Seefeld?

In Seefeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 43 neuen Anlagen und 519 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Seefeld?

In Seefeld wurden in den letzten 12 Monaten 31 Balkonkraftwerke registriert (43 kW). Das sind -9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Seefeld?

In Seefeld wurden in den letzten 12 Monaten 76 neue Solaranlagen mit insgesamt 631 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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