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44 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Starnberg

Photovoltaik in Starnberg

56 % unter Bundesdurchschnitt

1.505 Anlagen mit 16,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Starnberg (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 1.505 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 16,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 24.471 Einwohner sind das 0,68 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Starnberg liegt damit 56 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 14 Regionen in diesem Umfeld belegt Starnberg damit Platz 14 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,7 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,68

kW
▼ -56 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,0

%

707 Speicher bei 1.505 Anlagen

Installiert

16,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+10 %

Solaranlagen

1.505

Einwohner

24.471

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Starnberg?

Segmentierter PV-Zubau in Starnberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Starnberg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-3 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -32 %
  • Heimsegment▼ -3 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Starnberg: 1.717 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815September 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 12 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0129258September 2025: 135 kW, Vorjahr 125 kWOktober 2025: 108 kW, Vorjahr 105 kWNovember 2025: 103 kW, Vorjahr 206 kWDezember 2025: 93 kW, Vorjahr 187 kWJanuar 2026: 107 kW, Vorjahr 83 kWFebruar 2026: 169 kW, Vorjahr 174 kWMärz 2026: 194 kW, Vorjahr 86 kWApril 2026: 77 kW, Vorjahr 77 kWMai 2026: 258 kW, Vorjahr 152 kWJuni 2026: 127 kW, Vorjahr 169 kWJuli 2026: 164 kW, Vorjahr 180 kWAugust 2026: 43 kW, Vorjahr 77 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0134267September 2025: 0 kW, Vorjahr 69 kWOktober 2025: 58 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 50 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 267 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
51 67 kW -32 %
Heimsegment
2–30 kWp
121 1,6 MW -3 %
Gewerbe
>30 kWp
1 58 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 174 1,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Starnberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Starnberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Starnberg 141 Speicher mit zusammen 1,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-44 %
Anlagen
57
Kapazität
311 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+20 %
Anlagen
77
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
6
Kapazität
207 kWh
Ø/Anlage
34,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
141
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
11,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Starnberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Starnberg 0,68 kW
Ø Starnberg 1,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Starnberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Starnberg auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Starnberg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 707 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,68 kW pro Kopf liegt Starnberg noch unter dem Bundesschnitt. 1.505 Anlagen und 16,5 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Starnberg rangiert auf Platz 14 von 14 im Landkreis Starnberg – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Starnberg mit 0,68 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Starnberg

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Welche Postleitzahl gehört zu Starnberg?

82319

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Starnberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Starnberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.505 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,5 MW. Das entspricht 0,68 kW pro Einwohner.
707 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Starnberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-starnberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Starnberg installiert?

In Starnberg sind 16,5 MW PV-Leistung in 1.505 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 14 im Landkreis Starnberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 24.471 Einwohner entspricht der Bestand 0,68 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Starnberg im Vergleich da?

Mit 0,68 kW pro Einwohner liegt Starnberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Starnberg belegt Starnberg Platz 14 von 14. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Starnberg?

In Starnberg sind 707 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Starnberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Starnberg 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 174 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Starnberg?

Starnberg liegt im Landkreis Starnberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Starnberg gibt es insgesamt 14 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Starnberg?

In Starnberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 121 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 51 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Starnberg?

In Starnberg wurden in den letzten 12 Monaten 51 Balkonkraftwerke registriert (67 kW). Das sind -32 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Starnberg?

In Starnberg wurden in den letzten 12 Monaten 174 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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