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62 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Starnberg

Photovoltaik in Tutzing

38 % unter Bundesdurchschnitt

689 Anlagen mit 9,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Tutzing, Landkreis Starnberg in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 9,3 MW, verteilt auf 689 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 9.926 Einwohnern entspricht das 0,94 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Tutzing liegt damit 38 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 9 von 14 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,94

kW
▼ -38 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,0

%

324 Speicher bei 689 Anlagen

Installiert

9,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+9 %

Solaranlagen

689

Einwohner

9.926

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Tutzing?

Segmentierter PV-Zubau in Tutzing — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Tutzing wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+62 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+62 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +62 %
  • Heimsegment▼ -27 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Tutzing: 805 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
036September 2025: 4 kWOktober 2025: 2 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 4 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
077154September 2025: 56 kW, Vorjahr 56 kWOktober 2025: 33 kW, Vorjahr 154 kWNovember 2025: 51 kW, Vorjahr 154 kWDezember 2025: 26 kW, Vorjahr 108 kWJanuar 2026: 29 kW, Vorjahr 93 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 18 kWMärz 2026: 115 kWApril 2026: 36 kW, Vorjahr 32 kWMai 2026: 22 kW, Vorjahr 50 kWJuni 2026: 103 kW, Vorjahr 61 kWJuli 2026: 94 kW, Vorjahr 102 kWAugust 2026: 67 kW, Vorjahr 86 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
052103September 2025: 103 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 93 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
29 40 kW +62 %
Heimsegment
2–30 kWp
52 663 kW -27 %
Gewerbe
>30 kWp
2 103 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 83 805 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Tutzing zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Tutzing, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Tutzing 65 Speicher mit zusammen 712 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
29
Kapazität
153 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+3 %
Anlagen
35
Kapazität
527 kWh
Ø/Anlage
15,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
65
Kapazität
712 kWh
Ø/Anlage
11 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Tutzing im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Tutzing 0,94 kW
Ø Starnberg 1,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Tutzing hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Tutzing auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Tutzing laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 0,94 kW pro Kopf liegt Tutzing noch unter dem Bundesschnitt. 689 Anlagen und 9,3 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Platz 9 von 14 im Landkreis Starnberg: Tutzing liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,94 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Starnberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Tutzing?

82327

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Tutzing — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Tutzing gibt es laut solarzubau.de aktuell 689 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,3 MW. Das entspricht 0,94 kW pro Einwohner.
324 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Tutzing [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-tutzing/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Tutzing installiert?

In Tutzing sind 9,3 MW PV-Leistung in 689 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 14 im Landkreis Starnberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.926 Einwohner entspricht der Bestand 0,94 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Tutzing im Vergleich da?

Mit 0,94 kW pro Einwohner liegt Tutzing unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Starnberg belegt Tutzing Platz 9 von 14. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Tutzing?

In Tutzing sind 324 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Tutzing?

In den letzten 12 Monaten wurden in Tutzing 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 83 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Tutzing?

Tutzing liegt im Landkreis Starnberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Starnberg gibt es insgesamt 14 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Tutzing?

In Tutzing entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 52 neuen Anlagen und 663 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Tutzing?

In Tutzing wurden in den letzten 12 Monaten 29 Balkonkraftwerke registriert (40 kW). Das sind +62 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Tutzing?

In Tutzing wurden in den letzten 12 Monaten 83 neue Solaranlagen mit insgesamt 805 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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