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280 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Schwandorf

Solaranlagen
23.900 Anlagen
Installierte Leistung
651,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
4,36 kW pro Kopf

2,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Rang 25 von 96
Zubau-Rang 11 von 96
Vergleichen →

Der Landkreis Schwandorf in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 651,3 MW, verteilt auf 23.900 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 149.312 Einwohnern entspricht das 4,36 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, der Landkreis Schwandorf liegt damit 180 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 25 von 96 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 91,7 MW neue Leistung hinzu – rund 14 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 34 % und eine mittlere Anlagengröße von 27 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,36

kW
▲ +180 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

33,7

%

8.048 Speicher bei 23.900 Anlagen

Installiert

651,3 MW

Zubau 12 Mon.

91,7 MW

+14 %

Solaranlagen

23.900

Speicher

8.048

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schwandorf?

Segmentierter PV-Zubau in Schwandorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Schwandorf verschiebt sich: Freifläche legt um 141 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+141 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +0 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbe▲ +37 %
  • Freifläche▲ +141 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schwandorf: 91.702 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
086172November 2025: 45 kW, Vorjahr 57 kWDezember 2025: 56 kW, Vorjahr 49 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 60 kWFebruar 2026: 59 kW, Vorjahr 82 kWMärz 2026: 140 kW, Vorjahr 107 kWApril 2026: 149 kW, Vorjahr 121 kWMai 2026: 146 kW, Vorjahr 172 kWJuni 2026: 171 kW, Vorjahr 156 kWJuli 2026: 158 kW, Vorjahr 145 kWAugust 2026: 142 kW, Vorjahr 158 kWSeptember 2026: 111 kW, Vorjahr 116 kWOktober 2026: 71 kW, Vorjahr 67 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
01k2kNovember 2025: 1.186 kW, Vorjahr 1.784 kWDezember 2025: 942 kW, Vorjahr 1.611 kWJanuar 2026: 1.216 kW, Vorjahr 2.320 kWFebruar 2026: 668 kW, Vorjahr 1.520 kWMärz 2026: 971 kW, Vorjahr 903 kWApril 2026: 1.374 kW, Vorjahr 1.454 kWMai 2026: 1.199 kW, Vorjahr 1.386 kWJuni 2026: 1.503 kW, Vorjahr 1.256 kWJuli 2026: 2.135 kW, Vorjahr 1.859 kWAugust 2026: 1.027 kW, Vorjahr 1.172 kWSeptember 2026: 1.371 kW, Vorjahr 1.217 kWOktober 2026: 1.276 kW, Vorjahr 1.031 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
07k14kNovember 2025: 64 kW, Vorjahr 745 kWDezember 2025: 330 kW, Vorjahr 1.509 kWJanuar 2026: 1.056 kW, Vorjahr 4.082 kWFebruar 2026: 227 kW, Vorjahr 776 kWMärz 2026: 161 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 163 kW, Vorjahr 789 kWMai 2026: 440 kW, Vorjahr 418 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 1.537 kWJuli 2026: 788 kW, Vorjahr 717 kWAugust 2026: 346 kW, Vorjahr 1.446 kWSeptember 2026: 312 kW, Vorjahr 464 kWOktober 2026: 13.500 kW, Vorjahr 170 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
014k28kNovember 2025: 4.315 kW, Vorjahr 988 kWDezember 2025: 28.271 kWJanuar 2026: 6.038 kW, Vorjahr 988 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 640 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 3.144 kWMai 2026: 10.500 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 750 kWJuli 2026: 8.094 kWAugust 2026: 59 kW, Vorjahr 7.762 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 10.350 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
910 1,3 MW +0 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.152 14,9 MW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
43 17,4 MW +37 %
Freifläche
Freifläche
26 57,9 MW +141 %
Gesamt 2.156 91,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schwandorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schwandorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwandorf 1.608 Speicher mit zusammen 22,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 14,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +27 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+12 %
Anlagen
945
Kapazität
5,2 MWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+3 %
Anlagen
615
Kapazität
8,5 MWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+27 %
Anlagen
28
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
76,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
6,7 MWh
Ø/Anlage
6.709 kWh
Gesamt
Anlagen
1.608
Kapazität
22,7 MWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

180 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Schwandorf 4,36 kW
Ø Bayern 2,64 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Schwandorf hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 4,36 kW pro Einwohner kann Schwandorf rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Schwandorf kommen auf jeden Einwohner 4,36 kW Solarleistung. 23.900 Anlagen mit insgesamt 651,3 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Innerhalb Bayerns belegt Schwandorf Platz 25 von 96 – ganze 65 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Schwandorf mit 4,36 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Schwandorf führt mit 88,6 MW

33 Gemeinden im Landkreis Schwandorf

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Schwandorf

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Schwandorf gegen die Nachbarkreise

Direkter Vergleich mit den angrenzenden Kreisen: Leistung je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote.

Postleitzahlen im Landkreis Schwandorf

922699242192431924369243992442924459244792449925079252192526925339253692539925409254292543925459254692548925499255192552925549255592557925599272393133931429314993158

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Schwandorf — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Schwandorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 23.900 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 651,3 MW. Das entspricht 4,36 kW pro Einwohner.
8.048 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schwandorf [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-schwandorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Schwandorf installiert?

Im Landkreis Schwandorf (Bayern) sind aktuell 651,3 MW Photovoltaik-Leistung in 23.900 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt der Landkreis Platz 25 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 149.312 Einwohner entspricht der Bestand 4,36 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Schwandorf im Vergleich da?

Mit 4,36 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Schwandorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Region wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Schwandorf?

Im Landkreis Schwandorf sind 8.048 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 33,7 % bezogen auf die 23.900 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Schwandorf zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Schwandorf 91,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 14 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Schwandorf hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Schwandorf ist Schwandorf mit 88,6 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 33 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Schwandorf?

Schwandorf ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Schwandorf?

Im Landkreis Schwandorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 26 neuen Anlagen und 57,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 43 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Schwandorf?

Im Landkreis Schwandorf wurden in den letzten 12 Monaten 910 Balkonkraftwerke registriert (1,3 MW). Das sind +0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Schwandorf?

Im Landkreis Schwandorf wurden in den letzten 12 Monaten 26 Freiflächenanlagen zugebaut (57,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Schwandorf?

Im Landkreis Schwandorf wurden in den letzten 12 Monaten 2.156 neue Solaranlagen mit insgesamt 91,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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