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141 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Schwandorf

Photovoltaik in Steinberg am See

41 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 379 Anlagen mit 4,2 MW Gesamtleistung

Steinberg am See, Landkreis Schwandorf in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 4,2 MW, verteilt auf 379 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 1.948 Einwohner sind das 2,15 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Steinberg am See liegt damit 41 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 33 Regionen in diesem Umfeld belegt Steinberg am See damit Platz 29 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 40 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,15

kW
▲ +41 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,1

%

152 Speicher bei 379 Anlagen

Installiert

4,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+7 %

Solaranlagen

379

Einwohner

1.948

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Steinberg am See?

Segmentierter PV-Zubau in Steinberg am See — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Steinberg am See verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 31 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
18 24 kW +31 %
Heimsegment
2–30 kWp
17 175 kW -31 %
Gewerbe
>30 kWp
1 100 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 36 299 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Steinberg am See zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Steinberg am See, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Steinberg am See 28 Speicher mit zusammen 218 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +109 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-40 %
Anlagen
16
Kapazität
60 kWh
Ø/Anlage
3,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+109 %
Anlagen
12
Kapazität
158 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
28
Kapazität
218 kWh
Ø/Anlage
7,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Steinberg am See im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Steinberg am See 2,15 kW
Ø Schwandorf 4,24 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Steinberg am See liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Steinberg am See auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 40 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 152 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Steinberg am See setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 2,15 kW pro Einwohner liegt Steinberg am See spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 379 Anlagen und 4,2 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Steinberg am See belegt aktuell Platz 29 von 33 im Landkreis Schwandorf. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet steht Steinberg am See überdurchschnittlich da. Die 2,15 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Schwandorf

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Welche Postleitzahlen gehören zu Steinberg am See?

9244993149

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Steinberg am See — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Steinberg am See gibt es laut solarzubau.de aktuell 379 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,2 MW. Das entspricht 2,15 kW pro Einwohner.
152 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Steinberg am See [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-steinberg-am-see/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Steinberg am See installiert?

In Steinberg am See sind 4,2 MW PV-Leistung in 379 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 29 von 33 im Landkreis Schwandorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.948 Einwohner entspricht der Bestand 2,15 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Steinberg am See im Vergleich da?

Mit 2,15 kW pro Einwohner liegt Steinberg am See über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwandorf belegt Steinberg am See Platz 29 von 33. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Steinberg am See?

In Steinberg am See sind 152 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Steinberg am See?

In den letzten 12 Monaten wurden in Steinberg am See 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 36 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Steinberg am See?

Steinberg am See liegt im Landkreis Schwandorf im Bundesland Bayern. Im Landkreis Schwandorf gibt es insgesamt 33 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Steinberg am See?

In Steinberg am See entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 17 neuen Anlagen und 175 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Steinberg am See?

In Steinberg am See wurden in den letzten 12 Monaten 18 Balkonkraftwerke registriert (24 kW). Das sind +31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Steinberg am See?

In Steinberg am See wurden in den letzten 12 Monaten 36 neue Solaranlagen mit insgesamt 299 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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