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183 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Schwandorf

Photovoltaik in Schwarzenfeld

83 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 996 Anlagen mit 17,4 MW Gesamtleistung

Schwarzenfeld, Landkreis Schwandorf (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 996 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 17,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 6.251 Einwohner sind das 2,78 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Schwarzenfeld liegt damit 83 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 33 Regionen in diesem Umfeld belegt Schwarzenfeld damit Platz 26 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 33 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,78

kW
▲ +83 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,8

%

327 Speicher bei 996 Anlagen

Installiert

17,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+4 %

Solaranlagen

996

Einwohner

6.251

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schwarzenfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Schwarzenfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Schwarzenfeld trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -9 %
  • Heimsegment▼ -41 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schwarzenfeld: 745 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 9 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0111222September 2025: 62 kW, Vorjahr 29 kWOktober 2025: 22 kW, Vorjahr 154 kWNovember 2025: 52 kW, Vorjahr 112 kWDezember 2025: 80 kW, Vorjahr 44 kWJanuar 2026: 86 kW, Vorjahr 222 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 56 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 71 kWApril 2026: 51 kW, Vorjahr 79 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWJuni 2026: 82 kW, Vorjahr 62 kWJuli 2026: 173 kW, Vorjahr 164 kWAugust 2026: 68 kW, Vorjahr 98 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
067134September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 134 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
40 56 kW -9 %
Heimsegment
2–30 kWp
50 688 kW -41 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 90 745 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schwarzenfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schwarzenfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwarzenfeld 68 Speicher mit zusammen 569 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +10 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
44
Kapazität
219 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-31 %
Anlagen
23
Kapazität
313 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
36 kWh
Ø/Anlage
36 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
68
Kapazität
569 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schwarzenfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schwarzenfeld 2,78 kW
Ø Schwandorf 4,24 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schwarzenfeld erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schwarzenfeld auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 33 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 327 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Schwarzenfeld setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Schwarzenfeld zählt zu den solarstärkeren Regionen in Bayern: 996 Anlagen, 17,4 MW Leistung und 2,78 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Schwarzenfeld reiht sich auf Platz 26 von 33 im Landkreis Schwandorf ein – nahe am Landesdurchschnitt. 2,78 kW pro Kopf heben Schwarzenfeld auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Schwandorf

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Schwarzenfeld?

92521

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schwarzenfeld — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schwarzenfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 996 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 17,4 MW. Das entspricht 2,78 kW pro Einwohner.
327 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schwarzenfeld [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schwarzenfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schwarzenfeld installiert?

In Schwarzenfeld sind 17,4 MW PV-Leistung in 996 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 26 von 33 im Landkreis Schwandorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.251 Einwohner entspricht der Bestand 2,78 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schwarzenfeld im Vergleich da?

Mit 2,78 kW pro Einwohner liegt Schwarzenfeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwandorf belegt Schwarzenfeld Platz 26 von 33. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schwarzenfeld?

In Schwarzenfeld sind 327 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schwarzenfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwarzenfeld 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 90 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schwarzenfeld?

Schwarzenfeld liegt im Landkreis Schwandorf im Bundesland Bayern. Im Landkreis Schwandorf gibt es insgesamt 33 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schwarzenfeld?

In Schwarzenfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 50 neuen Anlagen und 688 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 40 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schwarzenfeld?

In Schwarzenfeld wurden in den letzten 12 Monaten 40 Balkonkraftwerke registriert (56 kW). Das sind -9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schwarzenfeld?

In Schwarzenfeld wurden in den letzten 12 Monaten 90 neue Solaranlagen mit insgesamt 745 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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