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6,0× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Schwandorf

Photovoltaik in Wernberg-Köblitz

Solaranlagen
995 Anlagen
Installierte Leistung
51,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
9,37 kW pro Kopf

6,0× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Wernberg-Köblitz?

Wernberg-Köblitz, Landkreis Schwandorf in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 51,5 MW, verteilt auf 995 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 5.494 Einwohnern entspricht das 9,37 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Wernberg-Köblitz liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (6,0-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 3 von 33 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 18,0 MW neue Leistung hinzu – rund 35 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 28 % und eine mittlere Anlagengröße von 52 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

9,37

kW
▲ 6,0× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

27,5

%

274 Speicher bei 995 Anlagen

Installiert

51,5 MW

Zubau 12 Mon.

18,0 MW

+35 %

Solaranlagen

995

Einwohner

5.494

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wernberg-Köblitz?

Segmentierter PV-Zubau in Wernberg-Köblitz — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wernberg-Köblitz trägt das Freifläche-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+15 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +15 %
  • Heimsegment▼ -26 %
  • Gewerbe▼ -95 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wernberg-Köblitz: 17.970 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510November 2025: 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWSeptember 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
060119November 2025: 64 kW, Vorjahr 119 kWDezember 2025: 39 kW, Vorjahr 47 kWJanuar 2026: 29 kW, Vorjahr 25 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 76 kWMärz 2026: 45 kW, Vorjahr 66 kWApril 2026: 90 kW, Vorjahr 88 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 57 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 34 kW, Vorjahr 69 kWAugust 2026: 30 kW, Vorjahr 36 kWSeptember 2026: 30 kW, Vorjahr 36 kWOktober 2026: 85 kW, Vorjahr 13 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
06931kNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 56 kWJanuar 2026: 84 kW, Vorjahr 1.385 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 55 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 247 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
05k10kNovember 2025: 3.315 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 2.900 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 640 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 10.485 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 10.350 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
35 53 kW +15 %
Heimsegment
2–30 kWp
36 491 kW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
1 84 kW -95 %
Freifläche
Freifläche
6 17,3 MW —
Gesamt 78 18 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wernberg-Köblitz zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wernberg-Köblitz, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wernberg-Köblitz 46 Speicher mit zusammen 486 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +29 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+29 %
Anlagen
30
Kapazität
182 kWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-43 %
Anlagen
15
Kapazität
207 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
97 kWh
Ø/Anlage
97 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
46
Kapazität
486 kWh
Ø/Anlage
10,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Wernberg-Köblitz im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wernberg-Köblitz 9,37 kW
Ø Schwandorf 4,36 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Wernberg-Köblitz hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Wernberg-Köblitz auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 9,37 kW pro Einwohner kann Wernberg-Köblitz rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Wernberg-Köblitz kommen auf jeden Einwohner 9,37 kW Solarleistung. 995 Anlagen mit insgesamt 51,5 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Schwandorf belegt Wernberg-Köblitz Platz 3 von 33 – ganze 255 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Wernberg-Köblitz mit 9,37 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Schwandorf

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Wernberg-Köblitz: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

51,7 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

28 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

78 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Wernberg-Köblitz vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 77 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 12,2 kWp. 68 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Nur 28 % der Anlagen in Wernberg-Köblitz haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (78 Anlagen, 18,0 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 5.494 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 39 % beschleunigt.

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Welche Postleitzahl gehört zu Wernberg-Köblitz?

92533

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wernberg-Köblitz — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wernberg-Köblitz gibt es laut solarzubau.de aktuell 995 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 51,5 MW. Das entspricht 9,37 kW pro Einwohner.
274 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 27,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wernberg-Köblitz [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wernberg-koeblitz/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wernberg-Köblitz installiert?

In Wernberg-Köblitz sind 51,5 MW PV-Leistung in 995 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 33 im Landkreis Schwandorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.494 Einwohner entspricht der Bestand 9,37 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wernberg-Köblitz im Vergleich da?

Mit 9,37 kW pro Einwohner liegt Wernberg-Köblitz über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwandorf belegt Wernberg-Köblitz Platz 3 von 33. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wernberg-Köblitz?

In Wernberg-Köblitz sind 274 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 27,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Wernberg-Köblitz liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wernberg-Köblitz?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wernberg-Köblitz 18,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 78 neue Anlagen. Je Einwohner ist das ein Vielfaches des Bundesdurchschnitts, geprägt von einzelnen Großanlagen und nicht von Hausdächern. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 35 Prozent – rund 35 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Wernberg-Köblitz üblich?

Eine typische Dachanlage in Wernberg-Köblitz hat 12,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 762 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 77 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Wernberg-Köblitz stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 68 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 157 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wernberg-Köblitz?

Wernberg-Köblitz liegt im Landkreis Schwandorf im Bundesland Bayern. Im Landkreis Schwandorf gibt es insgesamt 33 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wernberg-Köblitz?

In Wernberg-Köblitz entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 6 neuen Anlagen und 17,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 36 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wernberg-Köblitz?

In Wernberg-Köblitz wurden in den letzten 12 Monaten 35 Balkonkraftwerke registriert (53 kW). Das sind +15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Wernberg-Köblitz?

In Wernberg-Köblitz wurden in den letzten 12 Monaten 6 Freiflächenanlagen zugebaut (17,3 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wernberg-Köblitz?

In Wernberg-Köblitz wurden in den letzten 12 Monaten 78 neue Solaranlagen mit insgesamt 18 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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