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Solar-Vorreiter
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Gemeinde in Bayern · Schwandorf

Photovoltaik in Schmidgaden

Solaranlagen
675 Anlagen
Installierte Leistung
24,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
7,76 kW pro Kopf

5,0× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Schmidgaden?

Schmidgaden, Landkreis Schwandorf in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 675 Solaranlagen und 24,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 3.103 Einwohnern entspricht das 7,76 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Schmidgaden liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (5,0-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 7 von 33 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,6 MW neue Leistung hinzu – rund 15 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 24 % und eine mittlere Anlagengröße von 36 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

7,76

kW
▲ +397 % vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

23,9

%

161 Speicher bei 675 Anlagen

Installiert

24,1 MW

Zubau 12 Mon.

3,6 MW

+15 %

Solaranlagen

675

Einwohner

3.103

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schmidgaden?

Segmentierter PV-Zubau in Schmidgaden — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Schmidgaden wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+32 % vs. Vorjahr). Freifläche bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+32 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +32 %
  • Heimsegment▼ -41 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schmidgaden: 3.580 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
036November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 4 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWSeptember 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
063125November 2025: 0 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 61 kW, Vorjahr 75 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 125 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 47 kWMärz 2026: 21 kW, Vorjahr 33 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 79 kWMai 2026: 49 kW, Vorjahr 57 kWJuni 2026: 41 kW, Vorjahr 59 kWJuli 2026: 80 kW, Vorjahr 86 kWAugust 2026: 32 kW, Vorjahr 61 kWSeptember 2026: 40 kW, Vorjahr 24 kWOktober 2026: 57 kW, Vorjahr 40 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
01835November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02k3kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 3.138 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
14 22 kW +32 %
Heimsegment
2–30 kWp
33 419 kW -41 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
2 3,1 MW —
Gesamt 50 3,6 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schmidgaden zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schmidgaden, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schmidgaden 38 Speicher mit zusammen 366 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
15
Kapazität
76 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
22
Kapazität
287 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
38
Kapazität
366 kWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Schmidgaden im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schmidgaden 7,76 kW
Ø Schwandorf 4,36 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Schmidgaden hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Schmidgaden auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 7,76 kW pro Einwohner kann Schmidgaden rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Mit 7,76 kW pro Kopf setzt Schmidgaden bundesweit Maßstäbe. Die 675 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 24,1 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Schwandorf belegt Schmidgaden Platz 7 von 33 – ganze 194 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Schmidgaden mit 7,76 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Schwandorf

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Schmidgaden: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

35,7 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

24 %

seltener als im Bundesschnitt (~40 %)

Neu in 12 Monaten

50 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Schmidgaden prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 87 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 13,0 kWp. 62 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Nur 24 % der Anlagen in Schmidgaden haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (50 Anlagen, 3,6 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 3.103 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Schmidgaden?

92546

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schmidgaden — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schmidgaden gibt es laut solarzubau.de aktuell 675 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24,1 MW. Das entspricht 7,76 kW pro Einwohner.
161 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 23,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schmidgaden [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schmidgaden/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schmidgaden installiert?

In Schmidgaden sind 24,1 MW PV-Leistung in 675 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 33 im Landkreis Schwandorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.103 Einwohner entspricht der Bestand 7,76 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schmidgaden im Vergleich da?

Mit 7,76 kW pro Einwohner liegt Schmidgaden über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwandorf belegt Schmidgaden Platz 7 von 33. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schmidgaden?

In Schmidgaden sind 161 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 23,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Schmidgaden liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schmidgaden?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schmidgaden 3,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 50 neue Anlagen. Je Einwohner ist das ein Vielfaches des Bundesdurchschnitts, geprägt von einzelnen Großanlagen und nicht von Hausdächern. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Schmidgaden üblich?

Eine typische Dachanlage in Schmidgaden hat 13,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 586 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 87 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Schmidgaden stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 62 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 63 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schmidgaden?

Schmidgaden liegt im Landkreis Schwandorf im Bundesland Bayern. Im Landkreis Schwandorf gibt es insgesamt 33 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schmidgaden?

In Schmidgaden entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 3,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 33 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schmidgaden?

In Schmidgaden wurden in den letzten 12 Monaten 14 Balkonkraftwerke registriert (22 kW). Das sind +32 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Schmidgaden?

In Schmidgaden wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (3,1 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schmidgaden?

In Schmidgaden wurden in den letzten 12 Monaten 50 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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