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Wachstumsregion
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Gemeinde in Bayern · Schwandorf

Photovoltaik in Schwandorf

Solaranlagen
3.388 Anlagen
Installierte Leistung
88,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,97 kW pro Kopf

90 % über Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 26 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Wie viele Solaranlagen gibt es in Schwandorf?

Schwandorf (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 3.388 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 88,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 29.877 Einwohnern entspricht das 2,97 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Schwandorf liegt damit 90 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 23 von 33 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 23,1 MW neue Leistung hinzu – rund 26 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 36 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 26 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,97

kW
▲ +90 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

36,2

%

1.225 Speicher bei 3.388 Anlagen

Installiert

88,6 MW

Zubau 12 Mon.

23,1 MW

+26 %

Solaranlagen

3.388

Einwohner

29.877

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schwandorf?

Segmentierter PV-Zubau in Schwandorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Schwandorf trägt das Freifläche-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▼ -84 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schwandorf: 23.100 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01734November 2025: 5 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 24 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 18 kWMai 2026: 26 kW, Vorjahr 21 kWJuni 2026: 25 kW, Vorjahr 25 kWJuli 2026: 34 kW, Vorjahr 32 kWAugust 2026: 26 kW, Vorjahr 24 kWSeptember 2026: 19 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2026: 12 kW, Vorjahr 8 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0156311November 2025: 217 kW, Vorjahr 172 kWDezember 2025: 77 kW, Vorjahr 95 kWJanuar 2026: 239 kW, Vorjahr 304 kWFebruar 2026: 68 kW, Vorjahr 285 kWMärz 2026: 192 kW, Vorjahr 100 kWApril 2026: 189 kW, Vorjahr 259 kWMai 2026: 95 kW, Vorjahr 243 kWJuni 2026: 219 kW, Vorjahr 110 kWJuli 2026: 311 kW, Vorjahr 239 kWAugust 2026: 136 kW, Vorjahr 147 kWSeptember 2026: 184 kW, Vorjahr 204 kWOktober 2026: 142 kW, Vorjahr 182 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0465929November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 445 kWJanuar 2026: 174 kW, Vorjahr 929 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 189 kWMai 2026: 95 kW, Vorjahr 87 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 635 kWJuli 2026: 39 kW, Vorjahr 84 kWAugust 2026: 31 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
010k19kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 19.362 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 1.000 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
145 210 kW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
176 2,1 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
6 380 kW -84 %
Freifläche
Freifläche
6 20,4 MW —
Gesamt 339 23,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schwandorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schwandorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwandorf 255 Speicher mit zusammen 2,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +27 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+27 %
Anlagen
161
Kapazität
862 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+6 %
Anlagen
87
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
91 kWh
Ø/Anlage
45,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
255
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Schwandorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schwandorf 2,97 kW
Ø Schwandorf 4,36 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Schwandorf hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Schwandorf auf?

Auffällig hoch: 36 % aller Solaranlagen in Schwandorf laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,9-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Schwandorf aus. Insgesamt 3.388 Anlagen mit 88,6 MW machen das möglich.

Einordnung

Schwandorf positioniert sich im Landkreis Schwandorf auf Platz 23 von 33 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Schwandorf mit 2,97 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Schwandorf

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Schwandorf: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

26,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

36 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

339 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Schwandorf ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 75 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,3 kWp. 50 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Die Speicherquote von 36 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Schwandorf verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (339 Anlagen, 23,1 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 29.877 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schwandorf?

9242192442

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schwandorf — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schwandorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.388 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 88,6 MW. Das entspricht 2,97 kW pro Einwohner.
1.225 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schwandorf [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schwandorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schwandorf installiert?

In Schwandorf sind 88,6 MW PV-Leistung in 3.388 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 33 im Landkreis Schwandorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 29.877 Einwohner entspricht der Bestand 2,97 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schwandorf im Vergleich da?

Mit 2,97 kW pro Einwohner liegt Schwandorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwandorf belegt Schwandorf Platz 23 von 33. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schwandorf?

In Schwandorf sind 1.225 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 36,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Schwandorf liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schwandorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwandorf 23,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 339 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 773 Watt in zwölf Monaten, das 3,7-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 26 Prozent – rund 26 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Schwandorf üblich?

Eine typische Dachanlage in Schwandorf hat 11,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.555 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 75 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Schwandorf stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 50 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 665 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schwandorf?

Schwandorf liegt im Landkreis Schwandorf im Bundesland Bayern. Im Landkreis Schwandorf gibt es insgesamt 33 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schwandorf?

In Schwandorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 6 neuen Anlagen und 20,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 176 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schwandorf?

In Schwandorf wurden in den letzten 12 Monaten 145 Balkonkraftwerke registriert (210 kW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Schwandorf?

In Schwandorf wurden in den letzten 12 Monaten 6 Freiflächenanlagen zugebaut (20,4 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schwandorf?

In Schwandorf wurden in den letzten 12 Monaten 339 neue Solaranlagen mit insgesamt 23,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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