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213 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Landkreis in Schleswig-Holstein

Photovoltaik im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Solaranlagen
26.390 Anlagen
Installierte Leistung
923,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,32 kW pro Kopf

2,1× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Rang 5 von 15
Zubau-Rang 3 von 15
Vergleichen →

Der Landkreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 923,2 MW, verteilt auf 26.390 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 278.058 Einwohner sind das 3,32 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Rendsburg-Eckernförde liegt damit 113 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 15 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Rendsburg-Eckernförde damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 144,8 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 35 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,32

kW
▲ +113 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

48,2

%

12.707 Speicher bei 26.390 Anlagen

Installiert

923,2 MW

Zubau 12 Mon.

144,8 MW

+16 %

Solaranlagen

26.390

Speicher

12.707

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rendsburg-Eckernförde?

Segmentierter PV-Zubau in Rendsburg-Eckernförde — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Rendsburg-Eckernförde wird vom Freifläche-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+16 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +16 %
  • Heimsegment▼ -7 %
  • Gewerbe▼ -21 %
  • Freifläche▼ -19 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rendsburg-Eckernförde: 144.780 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0221441November 2025: 137 kW, Vorjahr 75 kWDezember 2025: 115 kW, Vorjahr 92 kWJanuar 2026: 49 kW, Vorjahr 96 kWFebruar 2026: 64 kW, Vorjahr 93 kWMärz 2026: 299 kW, Vorjahr 217 kWApril 2026: 331 kW, Vorjahr 270 kWMai 2026: 441 kW, Vorjahr 239 kWJuni 2026: 312 kW, Vorjahr 304 kWJuli 2026: 312 kW, Vorjahr 290 kWAugust 2026: 288 kW, Vorjahr 287 kWSeptember 2026: 191 kW, Vorjahr 185 kWOktober 2026: 113 kW, Vorjahr 133 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
01k3kNovember 2025: 1.944 kW, Vorjahr 2.424 kWDezember 2025: 1.400 kW, Vorjahr 1.975 kWJanuar 2026: 1.236 kW, Vorjahr 2.148 kWFebruar 2026: 921 kW, Vorjahr 1.779 kWMärz 2026: 1.691 kW, Vorjahr 1.529 kWApril 2026: 1.776 kW, Vorjahr 1.595 kWMai 2026: 2.035 kW, Vorjahr 2.118 kWJuni 2026: 2.363 kW, Vorjahr 1.959 kWJuli 2026: 2.652 kW, Vorjahr 2.124 kWAugust 2026: 2.269 kW, Vorjahr 1.735 kWSeptember 2026: 1.958 kW, Vorjahr 2.055 kWOktober 2026: 1.371 kW, Vorjahr 1.730 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
01k3kNovember 2025: 1.319 kW, Vorjahr 360 kWDezember 2025: 1.313 kW, Vorjahr 1.012 kWJanuar 2026: 1.297 kW, Vorjahr 2.594 kWFebruar 2026: 345 kW, Vorjahr 299 kWMärz 2026: 253 kW, Vorjahr 247 kWApril 2026: 173 kW, Vorjahr 305 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 1.114 kWJuni 2026: 90 kW, Vorjahr 550 kWJuli 2026: 936 kW, Vorjahr 272 kWAugust 2026: 483 kW, Vorjahr 914 kWSeptember 2026: 133 kW, Vorjahr 307 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
026k52kNovember 2025: 19.107 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 21.866 kWJanuar 2026: 6.393 kW, Vorjahr 20.683 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 52.218 kWMärz 2026: 18.007 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 11.385 kWMai 2026: 45.824 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 99 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 19.967 kW, Vorjahr 34.513 kWSeptember 2026: 4.484 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.818 2,7 MW +16 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.912 21,6 MW -7 %
Gewerbe
>30 kWp
42 6,3 MW -21 %
Freifläche
Freifläche
13 113,9 MW -19 %
Gesamt 3.818 144,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rendsburg-Eckernförde zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rendsburg-Eckernförde, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rendsburg-Eckernförde 2.914 Speicher mit zusammen 25 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +78 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+11 %
Anlagen
1.905
Kapazität
9,7 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+14 %
Anlagen
957
Kapazität
13,1 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+78 %
Anlagen
25
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
75,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
2.914
Kapazität
25 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

113 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Rendsburg-Eckernförde 3,32 kW
Ø Schleswig-Holstein 1,85 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Rendsburg-Eckernförde hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Rendsburg-Eckernförde zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 12.707 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Kaum eine Region in Schleswig-Holstein kommt an Rendsburg-Eckernförde heran: 3,32 kW pro Kopf, verteilt auf 26.390 Anlagen mit zusammen 923,2 MW Leistung.

Einordnung

Platz 5 von 15 in Schleswig-Holstein: Rendsburg-Eckernförde übertrifft den Landesdurchschnitt um 80 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 3,32 kW pro Einwohner setzen Rendsburg-Eckernförde deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Emkendorf führt mit 68,7 MW

144 Gemeinden im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

1
Emkendorf 68,7 MW
2
Wasbek 64,8 MW
3
Bovenau 58,3 MW
4
Bredenbek 36,1 MW
5
Neu Duvenstedt 33,2 MW
6
Felde 33,2 MW
7
Borgdorf-Seedorf 30,9 MW
8
Melsdorf 27,3 MW
9
Warder 25,9 MW
10
Hohenwestedt 25,6 MW
11
Steenfeld 24,6 MW
12
Ehndorf 22,1 MW

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Wie schneidet Schleswig-Holstein insgesamt ab?

Vergleiche alle 15 Landkreise und Städte in Schleswig-Holstein im vollständigen Ranking.

Schleswig-Holstein-Ranking ansehen →

Rendsburg-Eckernförde gegen die Nachbarkreise

Direkter Vergleich mit den angrenzenden Kreisen: Leistung je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote.

Postleitzahlen im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

24107241092411324119241612421424220242292423924241242422424424247242512425424259243402435124354243572435824360243612436324364243662436724369243982458224589245942461324622246252463124634246442464624647247682478224783247842478724790247912479324794247962479724799248002480224805248062480824809248112481324814248162481924848255572557525585255902572525767

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Rendsburg-Eckernförde — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde gibt es laut solarzubau.de aktuell 26.390 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 923,2 MW. Das entspricht 3,32 kW pro Einwohner.
12.707 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rendsburg-Eckernförde [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-rendsburg-eckernfoerde/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Rendsburg-Eckernförde installiert?

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde (Schleswig-Holstein) sind aktuell 923,2 MW Photovoltaik-Leistung in 26.390 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt der Landkreis Platz 5 von 15 in Schleswig-Holstein. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 278.058 Einwohner entspricht der Bestand 3,32 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Rendsburg-Eckernförde im Vergleich da?

Mit 3,32 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Rendsburg-Eckernförde über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Region wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Rendsburg-Eckernförde?

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde sind 12.707 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 48,2 % bezogen auf die 26.390 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Rendsburg-Eckernförde zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Rendsburg-Eckernförde 144,8 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 16 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Rendsburg-Eckernförde hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Rendsburg-Eckernförde ist Emkendorf mit 68,7 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 144 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Rendsburg-Eckernförde?

Rendsburg-Eckernförde ist ein Landkreis im Bundesland Schleswig-Holstein. Schleswig-Holstein hat insgesamt 15 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Rendsburg-Eckernförde?

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 13 neuen Anlagen und 113,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 1.912 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Rendsburg-Eckernförde?

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde wurden in den letzten 12 Monaten 1.818 Balkonkraftwerke registriert (2,7 MW). Das sind +16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Rendsburg-Eckernförde?

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde wurden in den letzten 12 Monaten 13 Freiflächenanlagen zugebaut (113,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Rendsburg-Eckernförde?

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde wurden in den letzten 12 Monaten 3.818 neue Solaranlagen mit insgesamt 144,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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