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463 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Rendsburg-Eckernförde

Photovoltaik in Stafstedt

Solaranlagen
52 Anlagen
Installierte Leistung
2,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
7,23 kW pro Kopf

4,6× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Stafstedt?

Stafstedt, Landkreis Rendsburg-Eckernförde (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-10-27 52 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 2,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 378 Einwohner sind das 7,23 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Stafstedt liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (4,6-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 144 Regionen in diesem Umfeld belegt Stafstedt damit Platz 27 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,0 MW, das entspricht etwa 1 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 25 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 53 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

7,23

kW
▲ +363 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

25,0

%

13 Speicher bei 52 Anlagen

Installiert

2,7 MW

Zubau 12 Mon.

33 kW

+1 %

Solaranlagen

52

Einwohner

378

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stafstedt?

Segmentierter PV-Zubau in Stafstedt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Stafstedt dominiert das Heimsegment-Segment den Zubau.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
— — nicht vertreten
Heimsegment
2–30 kWp
2 33 kW —
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 2 33 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stafstedt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stafstedt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Stafstedt wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Stafstedt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stafstedt 7,23 kW
Ø Rendsburg-Eckernförde 3,35 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Stafstedt hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Stafstedt auf?

7,23 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Stafstedt zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Stafstedt kommen auf jeden Einwohner 7,23 kW Solarleistung. 52 Anlagen mit insgesamt 2,7 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Platz 27 von 144 im Landkreis Rendsburg-Eckernförde: Stafstedt übertrifft den Landesdurchschnitt um 289 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 7,23 kW pro Kopf heben Stafstedt auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Stafstedt: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

52,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

25 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

2 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Stafstedt ist eine Kleinstgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. 60 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,6 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 84 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Mit 25 % Speicherquote ist Stafstedt speicherarm; ältere Anlagen mit hoher Einspeisevergütung lohnen eine Nachrüstung selten, neue Anlagen werden dagegen überwiegend mit Batterie geplant.

Mit 87 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (2 Anlagen, 0,0 MW) gehört Stafstedt zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Schleswig-Holsteins. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 42 % zurückgegangen.

In Schleswig-Holstein gilt eine Solarpflicht bei Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Stafstedt?

24816

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stafstedt — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stafstedt gibt es laut solarzubau.de aktuell 52 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,7 MW. Das entspricht 7,23 kW pro Einwohner.
13 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 25,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stafstedt [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stafstedt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stafstedt installiert?

In Stafstedt sind 2,7 MW PV-Leistung in 52 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 27 von 144 im Landkreis Rendsburg-Eckernförde. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 378 Einwohner entspricht der Bestand 7,23 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stafstedt im Vergleich da?

Mit 7,23 kW pro Einwohner liegt Stafstedt über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rendsburg-Eckernförde belegt Stafstedt Platz 27 von 144. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stafstedt?

In Stafstedt sind 13 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 25,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Stafstedt liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stafstedt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stafstedt 0,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 2 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 87 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Schleswig-Holstein insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Stafstedt üblich?

Eine typische Dachanlage in Stafstedt hat 12,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 31 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 60 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Stafstedt stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 84 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 10 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stafstedt?

Stafstedt liegt im Landkreis Rendsburg-Eckernförde im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde gibt es insgesamt 144 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stafstedt?

In Stafstedt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 2 neuen Anlagen und 33 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stafstedt?

In Stafstedt wurden in den letzten 12 Monaten 2 neue Solaranlagen mit insgesamt 33 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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