Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
268 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Landkreis in Schleswig-Holstein

Photovoltaik im Landkreis Schleswig-Flensburg

Solaranlagen
24.140 Anlagen
Installierte Leistung
859,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
4,19 kW pro Kopf

2,7× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Rang 3 von 15
Zubau-Rang 7 von 15
Vergleichen →

Der Landkreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-10-27 auf 24.140 Solaranlagen und 859,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 205.472 Einwohner sind das 4,18 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Schleswig-Flensburg liegt damit 168 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 15 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Schleswig-Flensburg damit Platz 3 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 84,5 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 43 % und eine mittlere Anlagengröße von 36 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,19

kW
▲ +168 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

42,7

%

10.311 Speicher bei 24.140 Anlagen

Installiert

859,9 MW

Zubau 12 Mon.

84,5 MW

+10 %

Solaranlagen

24.140

Speicher

10.311

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schleswig-Flensburg?

Segmentierter PV-Zubau in Schleswig-Flensburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Schleswig-Flensburg setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -2 %
  • Heimsegment▼ -20 %
  • Gewerbe▼ -38 %
  • Freifläche▼ -44 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schleswig-Flensburg: 84.497 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0128256November 2025: 80 kW, Vorjahr 57 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 70 kWJanuar 2026: 43 kW, Vorjahr 74 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 84 kWMärz 2026: 185 kW, Vorjahr 157 kWApril 2026: 222 kW, Vorjahr 188 kWMai 2026: 256 kW, Vorjahr 210 kWJuni 2026: 182 kW, Vorjahr 181 kWJuli 2026: 192 kW, Vorjahr 180 kWAugust 2026: 198 kW, Vorjahr 183 kWSeptember 2026: 110 kW, Vorjahr 174 kWOktober 2026: 97 kW, Vorjahr 108 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
01k2kNovember 2025: 1.530 kW, Vorjahr 1.872 kWDezember 2025: 1.216 kW, Vorjahr 1.981 kWJanuar 2026: 1.103 kW, Vorjahr 1.986 kWFebruar 2026: 752 kW, Vorjahr 1.742 kWMärz 2026: 1.378 kW, Vorjahr 1.231 kWApril 2026: 1.370 kW, Vorjahr 1.183 kWMai 2026: 1.118 kW, Vorjahr 1.591 kWJuni 2026: 1.830 kW, Vorjahr 1.863 kWJuli 2026: 1.960 kW, Vorjahr 2.055 kWAugust 2026: 1.122 kW, Vorjahr 1.646 kWSeptember 2026: 1.396 kW, Vorjahr 1.603 kWOktober 2026: 1.151 kW, Vorjahr 1.163 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02k3kNovember 2025: 851 kW, Vorjahr 190 kWDezember 2025: 467 kW, Vorjahr 795 kWJanuar 2026: 1.018 kW, Vorjahr 800 kWFebruar 2026: 37 kW, Vorjahr 1.028 kWMärz 2026: 128 kW, Vorjahr 560 kWApril 2026: 323 kW, Vorjahr 217 kWMai 2026: 340 kW, Vorjahr 538 kWJuni 2026: 279 kWJuli 2026: 332 kW, Vorjahr 3.075 kWAugust 2026: 999 kW, Vorjahr 266 kWSeptember 2026: 356 kW, Vorjahr 760 kWOktober 2026: 328 kW, Vorjahr 569 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
023k46kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 8.940 kWJanuar 2026: 997 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 9.937 kWMärz 2026: 15.397 kWApril 2026: 948 kW, Vorjahr 368 kWMai 2026: 19.988 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 1.158 kWJuli 2026: 3.996 kW, Vorjahr 43.060 kWAugust 2026: 19.976 kW, Vorjahr 45.781 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 12 kW, Vorjahr 80 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.152 1,6 MW -2 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.433 15,9 MW -20 %
Gewerbe
>30 kWp
39 5,5 MW -38 %
Freifläche
Freifläche
8 61,3 MW -44 %
Gesamt 2.652 84,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schleswig-Flensburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schleswig-Flensburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schleswig-Flensburg 2.050 Speicher mit zusammen 17,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
1.299
Kapazität
6,6 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
712
Kapazität
9,4 MWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-27 %
Anlagen
20
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
58,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
2.050
Kapazität
17,4 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

168 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Schleswig-Flensburg 4,19 kW
Ø Schleswig-Holstein 1,85 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Schleswig-Flensburg hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt auf?

4,18 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Schleswig-Flensburg zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Kaum eine Region in Schleswig-Holstein kommt an Schleswig-Flensburg heran: 4,18 kW pro Kopf, verteilt auf 24.140 Anlagen mit zusammen 859,9 MW Leistung.

Einordnung

Platz 3 von 15 in Schleswig-Holstein: Schleswig-Flensburg übertrifft den Landesdurchschnitt um 127 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 4,18 kW pro Kopf heben Schleswig-Flensburg auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Eggebek führt mit 157,8 MW

115 Gemeinden im Landkreis Schleswig-Flensburg

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Schleswig-Flensburg

Wie schneidet Schleswig-Holstein insgesamt ab?

Vergleiche alle 15 Landkreise und Städte in Schleswig-Holstein im vollständigen Ranking.

Schleswig-Holstein-Ranking ansehen →

Schleswig-Flensburg gegen die Nachbarkreise

Direkter Vergleich mit den angrenzenden Kreisen: Leistung je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote.

Postleitzahlen im Landkreis Schleswig-Flensburg

24376243922439524399244012440224404244052440724409247992480324817248372484824850248522485524857248602486124863248642486624867248692487024872248732487624878248792488124882248842488524887248882489024891248932489424896248972489924943249552496024963249662496924972249752497624977249802498324986249882498924991249922499424996249972499925879

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Schleswig-Flensburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Schleswig-Flensburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 24.140 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 859,9 MW. Das entspricht 4,19 kW pro Einwohner.
10.311 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schleswig-Flensburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-schleswig-flensburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Schleswig-Flensburg installiert?

Im Landkreis Schleswig-Flensburg (Schleswig-Holstein) sind aktuell 859,9 MW Photovoltaik-Leistung in 24.140 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt der Landkreis Platz 3 von 15 in Schleswig-Holstein. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 205.472 Einwohner entspricht der Bestand 4,18 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Schleswig-Flensburg im Vergleich da?

Mit 4,19 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Schleswig-Flensburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Region wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Schleswig-Flensburg?

Im Landkreis Schleswig-Flensburg sind 10.311 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 42,7 % bezogen auf die 24.140 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Schleswig-Flensburg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Schleswig-Flensburg 84,5 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 10 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Schleswig-Flensburg hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Schleswig-Flensburg ist Eggebek mit 157,8 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 115 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Schleswig-Flensburg?

Schleswig-Flensburg ist ein Landkreis im Bundesland Schleswig-Holstein. Schleswig-Holstein hat insgesamt 15 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Schleswig-Flensburg?

Im Landkreis Schleswig-Flensburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 8 neuen Anlagen und 61,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 1.433 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Schleswig-Flensburg?

Im Landkreis Schleswig-Flensburg wurden in den letzten 12 Monaten 1.152 Balkonkraftwerke registriert (1,6 MW). Das sind -2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Schleswig-Flensburg?

Im Landkreis Schleswig-Flensburg wurden in den letzten 12 Monaten 8 Freiflächenanlagen zugebaut (61,3 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Schleswig-Flensburg?

Im Landkreis Schleswig-Flensburg wurden in den letzten 12 Monaten 2.652 neue Solaranlagen mit insgesamt 84,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.