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228 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Rendsburg-Eckernförde

Photovoltaik in Friedrichsholm

Solaranlagen
50 Anlagen
Installierte Leistung
1,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,56 kW pro Kopf

2,3× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Friedrichsholm?

Friedrichsholm, Landkreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 1,4 MW, verteilt auf 50 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 400 Einwohnern entspricht das 3,56 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Friedrichsholm liegt damit 128 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 43 von 144 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,1 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 36 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 28 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,56

kW
▲ +128 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

36,0

%

18 Speicher bei 50 Anlagen

Installiert

1,4 MW

Zubau 12 Mon.

95 kW

+7 %

Solaranlagen

50

Einwohner

400

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Friedrichsholm?

Segmentierter PV-Zubau in Friedrichsholm — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Das Heimsegment-Segment treibt den aktuellen PV-Zubau in Friedrichsholm.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1 2 kW —
Heimsegment
2–30 kWp
5 93 kW —
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 6 95 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Friedrichsholm zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Friedrichsholm, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Friedrichsholm wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Friedrichsholm im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Friedrichsholm 3,56 kW
Ø Rendsburg-Eckernförde 3,35 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Friedrichsholm hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Friedrichsholm auf?

18 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Friedrichsholm – eine Quote von 36 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Friedrichsholm gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 3,56 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 50 Anlagen kommen zusammen auf 1,4 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Schleswig-Holstein.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Rendsburg-Eckernförde belegt Friedrichsholm Platz 43 von 144 – ganze 92 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Friedrichsholm mit 3,56 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Friedrichsholm: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

28,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

36 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

6 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstgemeinde wie Friedrichsholm prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude die Dachlandschaft: 80 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,3 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 70 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Die Speicherquote von 36 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Friedrichsholm verbreitet, aber kein Automatismus.

6 Anlagen und 0,1 MW kamen in Friedrichsholm binnen zwölf Monaten hinzu. Je Einwohner sind das 237 Watt, etwas mehr als im Bundesschnitt und unter dem Tempo Schleswig-Holsteins. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 126 % beschleunigt.

In Schleswig-Holstein gilt eine Solarpflicht bei Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Friedrichsholm?

24799

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Friedrichsholm — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Friedrichsholm gibt es laut solarzubau.de aktuell 50 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,4 MW. Das entspricht 3,56 kW pro Einwohner.
18 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Friedrichsholm [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-friedrichsholm/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Friedrichsholm installiert?

In Friedrichsholm sind 1,4 MW PV-Leistung in 50 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 43 von 144 im Landkreis Rendsburg-Eckernförde. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 400 Einwohner entspricht der Bestand 3,56 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Friedrichsholm im Vergleich da?

Mit 3,56 kW pro Einwohner liegt Friedrichsholm über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rendsburg-Eckernförde belegt Friedrichsholm Platz 43 von 144. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Friedrichsholm?

In Friedrichsholm sind 18 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 36,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Friedrichsholm liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Friedrichsholm?

In den letzten 12 Monaten wurden in Friedrichsholm 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 6 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 237 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und weniger als Schleswig-Holstein insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Friedrichsholm üblich?

Eine typische Dachanlage in Friedrichsholm hat 10,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 40 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 80 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Friedrichsholm stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 70 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 7 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Friedrichsholm?

Friedrichsholm liegt im Landkreis Rendsburg-Eckernförde im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde gibt es insgesamt 144 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Friedrichsholm?

In Friedrichsholm entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 5 neuen Anlagen und 93 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Friedrichsholm?

In Friedrichsholm wurden in den letzten 12 Monaten 1 Balkonkraftwerke registriert (2 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Friedrichsholm?

In Friedrichsholm wurden in den letzten 12 Monaten 6 neue Solaranlagen mit insgesamt 95 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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