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41,7× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Rendsburg-Eckernförde

Photovoltaik in Arpsdorf

Solaranlagen
40 Anlagen
Installierte Leistung
20,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
65,12 kW pro Kopf

41,7× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Arpsdorf?

Arpsdorf, Landkreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 20,3 MW, verteilt auf 40 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 312 Einwohnern entspricht das 65,12 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Arpsdorf liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (41,7-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 5 von 144 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 19,1 MW neue Leistung hinzu – rund 94 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 508 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

65,12

kW
▲ 41,7× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,0

%

16 Speicher bei 40 Anlagen

Installiert

20,3 MW

Zubau 12 Mon.

19,1 MW

+94 %

Solaranlagen

40

Einwohner

312

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Arpsdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Arpsdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Arpsdorf dominiert das Freifläche-Segment den Zubau.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
2 4 kW —
Heimsegment
2–30 kWp
— — nicht vertreten
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
1 19,1 MW —
Gesamt 3 19,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Arpsdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Arpsdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Arpsdorf wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Arpsdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Arpsdorf 65,12 kW
Ø Rendsburg-Eckernförde 3,35 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Arpsdorf hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Arpsdorf auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 65,12 kW pro Einwohner kann Arpsdorf rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Kaum eine Region in Schleswig-Holstein kommt an Arpsdorf heran: 65,12 kW pro Kopf, verteilt auf 40 Anlagen mit zusammen 20,3 MW Leistung.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Rendsburg-Eckernförde belegt Arpsdorf Platz 5 von 144 – ganze 3408 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Arpsdorf mit 65,12 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Arpsdorf: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

508 kW

Durchschnitt wird von Freiflächen geprägt; Dachanlagen liegen meist bei 8–15 kW

Anlagen mit Speicher

40 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

3 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Arpsdorf ist eine Kleinstgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. 65 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,9 kWp. 98 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Die Speicherquote von 40 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Arpsdorf verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (3 Anlagen, 19,1 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 312 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

In Schleswig-Holstein gilt eine Solarpflicht bei Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Arpsdorf?

24634

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Arpsdorf — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Arpsdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 40 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,3 MW. Das entspricht 65,12 kW pro Einwohner.
16 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Arpsdorf [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-arpsdorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Arpsdorf installiert?

In Arpsdorf sind 20,3 MW PV-Leistung in 40 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 144 im Landkreis Rendsburg-Eckernförde. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 312 Einwohner entspricht der Bestand 65,12 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Arpsdorf im Vergleich da?

Mit 65,12 kW pro Einwohner liegt Arpsdorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rendsburg-Eckernförde belegt Arpsdorf Platz 5 von 144. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Arpsdorf?

In Arpsdorf sind 16 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Arpsdorf liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Arpsdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Arpsdorf 19,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 3 neue Anlagen. Je Einwohner ist das ein Vielfaches des Bundesdurchschnitts, geprägt von einzelnen Großanlagen und nicht von Hausdächern. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 94 Prozent – rund 94 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Arpsdorf üblich?

Eine typische Dachanlage in Arpsdorf hat 11,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 26 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 65 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Arpsdorf stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 98 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 10 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Arpsdorf?

Arpsdorf liegt im Landkreis Rendsburg-Eckernförde im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde gibt es insgesamt 144 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Arpsdorf?

In Arpsdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 19,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Arpsdorf?

In Arpsdorf wurden in den letzten 12 Monaten 2 Balkonkraftwerke registriert (4 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Arpsdorf?

In Arpsdorf wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (19,1 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Arpsdorf?

In Arpsdorf wurden in den letzten 12 Monaten 3 neue Solaranlagen mit insgesamt 19,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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