Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
130 % vom Ø
Überdurchschnittlich
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Baden-Württemberg · Heilbronn

Photovoltaik in Eppingen

Solaranlagen
2.769 Anlagen
Installierte Leistung
45,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,02 kW pro Kopf

30 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 2.769 Anlagen mit 45,9 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Eppingen?

Eppingen, Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-10-27 auf 2.769 Solaranlagen und 45,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 22.666 Einwohner sind das 2,02 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Eppingen liegt damit 30 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 46 Regionen in diesem Umfeld belegt Eppingen damit Platz 16 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 7,8 MW, das entspricht etwa 17 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,02

kW
▲ +30 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,1

%

1.110 Speicher bei 2.769 Anlagen

Installiert

45,9 MW

Zubau 12 Mon.

7,8 MW

+17 %

Solaranlagen

2.769

Einwohner

22.666

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Eppingen?

Segmentierter PV-Zubau in Eppingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Eppingen wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+322 % vs. Vorjahr). Gewerbe bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+322 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +12 %
  • Heimsegment▲ +2 %
  • Gewerbe▲ +322 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Eppingen: 7.817 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01428November 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 26 kWApril 2026: 20 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 20 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 28 kW, Vorjahr 21 kWAugust 2026: 17 kW, Vorjahr 15 kWSeptember 2026: 14 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2026: 15 kW, Vorjahr 5 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0220439November 2025: 102 kW, Vorjahr 304 kWDezember 2025: 194 kW, Vorjahr 231 kWJanuar 2026: 181 kW, Vorjahr 255 kWFebruar 2026: 92 kW, Vorjahr 180 kWMärz 2026: 187 kW, Vorjahr 58 kWApril 2026: 160 kW, Vorjahr 166 kWMai 2026: 213 kW, Vorjahr 171 kWJuni 2026: 178 kW, Vorjahr 190 kWJuli 2026: 436 kW, Vorjahr 185 kWAugust 2026: 210 kW, Vorjahr 149 kWSeptember 2026: 312 kW, Vorjahr 162 kWOktober 2026: 274 kW, Vorjahr 439 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
01k3kNovember 2025: 275 kWDezember 2025: 2.570 kW, Vorjahr 333 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 120 kWFebruar 2026: 134 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 46 kWApril 2026: 214 kWMai 2026: 89 kWJuni 2026: 83 kW, Vorjahr 295 kWJuli 2026: 500 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 122 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0500999November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 242 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 999 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
112 173 kW +12 %
Heimsegment
2–30 kWp
189 2,5 MW +2 %
Gewerbe
>30 kWp
9 3,9 MW +322 %
Freifläche
Freifläche
2 1,2 MW —
Gesamt 314 7,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Eppingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Eppingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Eppingen 238 Speicher mit zusammen 2,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +69 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+69 %
Anlagen
145
Kapazität
852 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-22 %
Anlagen
87
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
6
Kapazität
322 kWh
Ø/Anlage
53,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
238
Kapazität
2,4 MWh
Ø/Anlage
10,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Eppingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Eppingen 2,02 kW
Ø Heilbronn 2,00 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Eppingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Eppingen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 40 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.110 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Eppingen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Eppingen erzeugen 2.769 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 45,9 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Heilbronn steht Eppingen auf Platz 16 von 46 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet steht Eppingen überdurchschnittlich da. Die 2,02 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Heilbronn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Eppingen vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

Solaranlage planen in Eppingen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

16,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

40 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

314 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Eppingen ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 77 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,0 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 42 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 40 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Eppingen baut derzeit schneller aus als der Bund: 314 neue Anlagen mit 7,8 MW in zwölf Monaten entsprechen 345 Watt je Einwohner, das 1,6-Fache des Bundeswerts und klar über dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 119 % beschleunigt.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Baden-Württemberg

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahlen gehören zu Eppingen?

74193749127493075031

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Eppingen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Eppingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.769 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 45,9 MW. Das entspricht 2,02 kW pro Einwohner.
1.110 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Eppingen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-eppingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Eppingen installiert?

In Eppingen sind 45,9 MW PV-Leistung in 2.769 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 46 im Landkreis Heilbronn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 22.666 Einwohner entspricht der Bestand 2,02 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Eppingen im Vergleich da?

Mit 2,02 kW pro Einwohner liegt Eppingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Heilbronn belegt Eppingen Platz 16 von 46. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Eppingen?

In Eppingen sind 1.110 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Eppingen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Eppingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Eppingen 7,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 314 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 345 Watt in zwölf Monaten, das 1,6-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 17 Prozent – rund 17 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Eppingen üblich?

Eine typische Dachanlage in Eppingen hat 11,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.137 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 77 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Eppingen stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 42 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 476 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Eppingen?

Eppingen liegt im Landkreis Heilbronn im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Heilbronn gibt es insgesamt 46 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Eppingen?

In Eppingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 9 neuen Anlagen und 3,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 189 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Eppingen?

In Eppingen wurden in den letzten 12 Monaten 112 Balkonkraftwerke registriert (173 kW). Das sind +12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Eppingen?

In Eppingen wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (1,2 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Eppingen?

In Eppingen wurden in den letzten 12 Monaten 314 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.