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80 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Heilbronn

Photovoltaik in Obersulm

Nah am Bundesdurchschnitt

1.575 Anlagen mit 16,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Obersulm, Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 16,8 MW, verteilt auf 1.575 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 13.756 Einwohnern entspricht das 1,22 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Obersulm liegt damit 20 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 34 von 46 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,6 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,22

kW
▼ -20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,3

%

667 Speicher bei 1.575 Anlagen

Installiert

16,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+10 %

Solaranlagen

1.575

Einwohner

13.756

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Obersulm?

Segmentierter PV-Zubau in Obersulm — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Obersulm setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-4 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -6 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Obersulm: 1.648 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 1 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 19 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0108215September 2025: 122 kW, Vorjahr 145 kWOktober 2025: 145 kW, Vorjahr 65 kWNovember 2025: 90 kW, Vorjahr 100 kWDezember 2025: 91 kW, Vorjahr 215 kWJanuar 2026: 82 kW, Vorjahr 143 kWFebruar 2026: 145 kW, Vorjahr 83 kWMärz 2026: 85 kW, Vorjahr 63 kWApril 2026: 186 kW, Vorjahr 204 kWMai 2026: 104 kW, Vorjahr 168 kWJuni 2026: 191 kW, Vorjahr 81 kWJuli 2026: 139 kW, Vorjahr 139 kWAugust 2026: 91 kW, Vorjahr 125 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04998September 2025: 0 kW, Vorjahr 42 kWOktober 2025: 32 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 39 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 98 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 37 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
81 109 kW -6 %
Heimsegment
2–30 kWp
109 1,5 MW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
2 69 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 192 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Obersulm zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Obersulm, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Obersulm 156 Speicher mit zusammen 1,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +19 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-13 %
Anlagen
93
Kapazität
484 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+19 %
Anlagen
61
Kapazität
948 kWh
Ø/Anlage
15,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
71 kWh
Ø/Anlage
35,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
156
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Obersulm im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Obersulm 1,22 kW
Ø Heilbronn 1,91 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Obersulm liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Obersulm auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Obersulm laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Obersulm liegt mit 1.575 Anlagen und 16,8 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Platz 34 von 46 im Landkreis Heilbronn: Obersulm liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,22 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Heilbronn

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Welche Postleitzahlen gehören zu Obersulm?

7418274245

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Obersulm — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Obersulm gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.575 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,8 MW. Das entspricht 1,22 kW pro Einwohner.
667 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Obersulm [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-obersulm/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Obersulm installiert?

In Obersulm sind 16,8 MW PV-Leistung in 1.575 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 34 von 46 im Landkreis Heilbronn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.756 Einwohner entspricht der Bestand 1,22 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Obersulm im Vergleich da?

Mit 1,22 kW pro Einwohner liegt Obersulm unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Heilbronn belegt Obersulm Platz 34 von 46. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Obersulm?

In Obersulm sind 667 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Obersulm?

In den letzten 12 Monaten wurden in Obersulm 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 192 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Obersulm?

Obersulm liegt im Landkreis Heilbronn im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Heilbronn gibt es insgesamt 46 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Obersulm?

In Obersulm entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 109 neuen Anlagen und 1,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 81 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Obersulm?

In Obersulm wurden in den letzten 12 Monaten 81 Balkonkraftwerke registriert (109 kW). Das sind -6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Obersulm?

In Obersulm wurden in den letzten 12 Monaten 192 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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