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125 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Landkreis in Hessen

Photovoltaik im Landkreis Fulda

25 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 25.471 Anlagen mit 421,7 MW Gesamtleistung

Rang 6 von 26
Zubau-Rang 4 von 26
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Der Landkreis Fulda in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 25.471 Solaranlagen und 421,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 222.283 Einwohner sind das 1,90 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Fulda liegt damit 25 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 26 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Fulda damit Platz 6 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 50,6 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,90

kW
▲ +25 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

40,0

%

10.181 Speicher bei 25.471 Anlagen

Installiert

421,7 MW

Zubau 12 Mon.

50,6 MW

+12 %

Solaranlagen

25.471

Speicher

10.181

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fulda?

Segmentierter PV-Zubau in Fulda — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Fulda verschiebt sich: Freifläche legt um 569 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+569 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +10 %
  • Heimsegment▼ -14 %
  • Gewerbe▼ -19 %
  • Freifläche▲ +569 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fulda: 50.570 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0108215September 2025: 123 kW, Vorjahr 102 kWOktober 2025: 80 kW, Vorjahr 89 kWNovember 2025: 57 kW, Vorjahr 49 kWDezember 2025: 77 kW, Vorjahr 40 kWJanuar 2026: 42 kW, Vorjahr 46 kWFebruar 2026: 76 kW, Vorjahr 83 kWMärz 2026: 149 kW, Vorjahr 135 kWApril 2026: 215 kW, Vorjahr 162 kWMai 2026: 199 kW, Vorjahr 164 kWJuni 2026: 158 kW, Vorjahr 153 kWJuli 2026: 165 kW, Vorjahr 148 kWAugust 2026: 140 kW, Vorjahr 173 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
01k3kSeptember 2025: 1.676 kW, Vorjahr 2.243 kWOktober 2025: 1.915 kW, Vorjahr 2.410 kWNovember 2025: 2.136 kW, Vorjahr 2.374 kWDezember 2025: 1.304 kW, Vorjahr 1.826 kWJanuar 2026: 1.681 kW, Vorjahr 1.949 kWFebruar 2026: 892 kW, Vorjahr 1.644 kWMärz 2026: 1.876 kW, Vorjahr 1.436 kWApril 2026: 1.937 kW, Vorjahr 1.902 kWMai 2026: 2.138 kW, Vorjahr 2.199 kWJuni 2026: 2.176 kW, Vorjahr 2.070 kWJuli 2026: 2.415 kW, Vorjahr 2.665 kWAugust 2026: 1.415 kW, Vorjahr 2.252 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k4kSeptember 2025: 571 kW, Vorjahr 1.536 kWOktober 2025: 676 kW, Vorjahr 1.068 kWNovember 2025: 1.264 kW, Vorjahr 1.054 kWDezember 2025: 510 kW, Vorjahr 371 kWJanuar 2026: 2.269 kW, Vorjahr 3.996 kWFebruar 2026: 134 kW, Vorjahr 1.073 kWMärz 2026: 1.411 kW, Vorjahr 430 kWApril 2026: 268 kW, Vorjahr 1.604 kWMai 2026: 1.073 kW, Vorjahr 1.083 kWJuni 2026: 232 kW, Vorjahr 852 kWJuli 2026: 867 kW, Vorjahr 1.501 kWAugust 2026: 3.117 kW, Vorjahr 690 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
05k10kSeptember 2025: 4.595 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 949 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 10.304 kW, Vorjahr 550 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 705 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.066 1,5 MW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.600 21,6 MW -14 %
Gewerbe
>30 kWp
71 12,4 MW -19 %
Freifläche
Freifläche
7 14,9 MW +569 %
Gesamt 2.772 50,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fulda zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fulda, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fulda 2.220 Speicher mit zusammen 31,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 14,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +25 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+25 %
Anlagen
1.160
Kapazität
6,7 MWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
992
Kapazität
13,6 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-5 %
Anlagen
51
Kapazität
3,1 MWh
Ø/Anlage
61,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
8,4 MWh
Ø/Anlage
8.360 kWh
Gesamt
Anlagen
2.220
Kapazität
31,9 MWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Fulda 1,90 kW
Ø Hessen 0,96 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Fulda liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 40 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 10.181 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Fulda setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Fulda setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 25.471 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 421,7 MW – ein Wert, der die Region in Hessen überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Platz 6 von 26 in Hessen: Fulda übertrifft den Landesdurchschnitt um 97 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Bundesweit betrachtet steht Fulda überdurchschnittlich da. Die 1,90 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Fulda führt mit 66,9 MW

23 Gemeinden im Landkreis Fulda

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Fulda

Wie schneidet Hessen insgesamt ab?

Vergleiche alle 26 Landkreise und Städte in Hessen im vollständigen Ranking.

Hessen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Fulda

36037360393604136043360883609336100361033611536119361243612936132361373614236145361483615136154361573616036163361673616936364

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Fulda — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Fulda gibt es laut solarzubau.de aktuell 25.471 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 421,7 MW. Das entspricht 1,90 kW pro Einwohner.
10.181 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fulda [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-fulda/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Fulda installiert?

Im Landkreis Fulda (Hessen) sind aktuell 421,7 MW Photovoltaik-Leistung in 25.471 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 6 von 26 in Hessen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 222.283 Einwohner entspricht der Bestand 1,90 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Fulda im Vergleich da?

Mit 1,90 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Fulda über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Fulda?

Im Landkreis Fulda sind 10.181 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 40,0 % bezogen auf die 25.471 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Fulda zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Fulda 50,6 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 12 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Fulda hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Fulda ist Fulda mit 66,9 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 23 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Fulda?

Fulda ist ein Landkreis im Bundesland Hessen. Hessen hat insgesamt 26 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Fulda?

Im Landkreis Fulda entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.600 neuen Anlagen und 21,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 7 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Fulda?

Im Landkreis Fulda wurden in den letzten 12 Monaten 1.066 Balkonkraftwerke registriert (1,5 MW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Fulda?

Im Landkreis Fulda wurden in den letzten 12 Monaten 7 Freiflächenanlagen zugebaut (14,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Fulda?

Im Landkreis Fulda wurden in den letzten 12 Monaten 2.772 neue Solaranlagen mit insgesamt 50,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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