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67 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Fulda

Photovoltaik in Fulda

33 % unter Bundesdurchschnitt

4.344 Anlagen mit 66,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Fulda in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 4.344 Solaranlagen und 66,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 65.434 Einwohner sind das 1,02 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Fulda liegt damit 33 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 23 Regionen in diesem Umfeld belegt Fulda damit Platz 23 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 8,6 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,02

kW
▼ -33 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,5

%

1.934 Speicher bei 4.344 Anlagen

Installiert

66,9 MW

Zubau 12 Mon.

8,6 MW

+13 %

Solaranlagen

4.344

Einwohner

65.434

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fulda?

Segmentierter PV-Zubau in Fulda — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Fulda trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▲ +5 %
  • Gewerbe▼ -11 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fulda: 8.568 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02141September 2025: 16 kW, Vorjahr 15 kWOktober 2025: 17 kW, Vorjahr 14 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 13 kWDezember 2025: 12 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 19 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 28 kW, Vorjahr 38 kWApril 2026: 38 kW, Vorjahr 26 kWMai 2026: 36 kW, Vorjahr 29 kWJuni 2026: 34 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 31 kW, Vorjahr 30 kWAugust 2026: 29 kW, Vorjahr 41 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0276551September 2025: 371 kW, Vorjahr 299 kWOktober 2025: 264 kW, Vorjahr 479 kWNovember 2025: 528 kW, Vorjahr 370 kWDezember 2025: 305 kW, Vorjahr 304 kWJanuar 2026: 275 kW, Vorjahr 215 kWFebruar 2026: 218 kW, Vorjahr 239 kWMärz 2026: 406 kW, Vorjahr 309 kWApril 2026: 315 kW, Vorjahr 265 kWMai 2026: 410 kW, Vorjahr 415 kWJuni 2026: 356 kW, Vorjahr 371 kWJuli 2026: 551 kW, Vorjahr 383 kWAugust 2026: 287 kW, Vorjahr 430 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05771kSeptember 2025: 436 kW, Vorjahr 634 kWOktober 2025: 75 kW, Vorjahr 872 kWNovember 2025: 100 kW, Vorjahr 150 kWDezember 2025: 92 kW, Vorjahr 74 kWJanuar 2026: 1.154 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 608 kW, Vorjahr 227 kWApril 2026: 202 kW, Vorjahr 1.011 kWMai 2026: 370 kW, Vorjahr 235 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 338 kWJuli 2026: 515 kWAugust 2026: 117 kW, Vorjahr 490 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0132263September 2025: 263 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
207 278 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
317 4,3 MW +5 %
Gewerbe
>30 kWp
26 3,7 MW -11 %
Freifläche
Freifläche
2 268 kW
Gesamt 559 8,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fulda zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fulda, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fulda 454 Speicher mit zusammen 5,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +115 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+41 %
Anlagen
244
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+3 %
Anlagen
190
Kapazität
2,8 MWh
Ø/Anlage
14,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+115 %
Anlagen
14
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
77,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
454
Kapazität
5,3 MWh
Ø/Anlage
11,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Fulda im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Fulda 1,02 kW
Ø Fulda 1,90 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Fulda hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Fulda auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.934 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Fulda setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 1,02 kW pro Kopf liegt Fulda noch unter dem Bundesschnitt. 4.344 Anlagen und 66,9 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Fulda reiht sich auf Platz 23 von 23 im Landkreis Fulda ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Fulda

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Welche Postleitzahlen gehören zu Fulda?

3603736039360413604336100

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Fulda — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Fulda gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.344 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 66,9 MW. Das entspricht 1,02 kW pro Einwohner.
1.934 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fulda [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-fulda/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Fulda installiert?

In Fulda sind 66,9 MW PV-Leistung in 4.344 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 23 im Landkreis Fulda. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 65.434 Einwohner entspricht der Bestand 1,02 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Fulda im Vergleich da?

Mit 1,02 kW pro Einwohner liegt Fulda unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Fulda belegt Fulda Platz 23 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Fulda?

In Fulda sind 1.934 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Fulda?

In den letzten 12 Monaten wurden in Fulda 8,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 559 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Fulda?

Fulda liegt im Landkreis Fulda im Bundesland Hessen. Im Landkreis Fulda gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Fulda?

In Fulda entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 317 neuen Anlagen und 4,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 26 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Fulda?

In Fulda wurden in den letzten 12 Monaten 207 Balkonkraftwerke registriert (278 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Fulda?

In Fulda wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (268 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Fulda?

In Fulda wurden in den letzten 12 Monaten 559 neue Solaranlagen mit insgesamt 8,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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