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205 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Hessen · Fulda

Photovoltaik in Ebersburg

2,1× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Ebersburg, Landkreis Fulda in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 14,6 MW, verteilt auf 768 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 4.663 Einwohnern entspricht das 3,12 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Ebersburg liegt damit 105 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 23 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 35 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 19 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,12

kW
▲ +105 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,9

%

268 Speicher bei 768 Anlagen

Installiert

14,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+6 %

Solaranlagen

768

Einwohner

4.663

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ebersburg?

Segmentierter PV-Zubau in Ebersburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Ebersburg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -19 %
  • Heimsegment▲ +9 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ebersburg: 820 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047September 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
075150September 2025: 76 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 87 kW, Vorjahr 30 kWNovember 2025: 32 kW, Vorjahr 150 kWDezember 2025: 33 kW, Vorjahr 17 kWJanuar 2026: 52 kW, Vorjahr 80 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 46 kW, Vorjahr 28 kWApril 2026: 28 kW, Vorjahr 95 kWMai 2026: 80 kW, Vorjahr 91 kWJuni 2026: 64 kW, Vorjahr 19 kWJuli 2026: 135 kW, Vorjahr 64 kWAugust 2026: 46 kW, Vorjahr 26 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0127253September 2025: 0 kWOktober 2025: 47 kW, Vorjahr 50 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 253 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 66 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
18 27 kW -19 %
Heimsegment
2–30 kWp
49 680 kW +9 %
Gewerbe
>30 kWp
2 113 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 69 820 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ebersburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ebersburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ebersburg 55 Speicher mit zusammen 606 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +101 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+101 %
Anlagen
27
Kapazität
189 kWh
Ø/Anlage
7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+12 %
Anlagen
27
Kapazität
370 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
47 kWh
Ø/Anlage
47 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
55
Kapazität
606 kWh
Ø/Anlage
11 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ebersburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ebersburg 3,12 kW
Ø Fulda 1,90 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ebersburg erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ebersburg auf?

Auffällig hoch: 35 % aller Solaranlagen in Ebersburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Kaum eine Region in Hessen kommt an Ebersburg heran: 3,12 kW pro Kopf, verteilt auf 768 Anlagen mit zusammen 14,6 MW Leistung.

Einordnung

Ebersburg führt das Feld im Landkreis Fulda deutlich an: Platz 3 von 23, 228 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Ebersburg mit 3,12 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Fulda

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Ebersburg?

3612436157

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ebersburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ebersburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 768 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,6 MW. Das entspricht 3,12 kW pro Einwohner.
268 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ebersburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ebersburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ebersburg installiert?

In Ebersburg sind 14,6 MW PV-Leistung in 768 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 23 im Landkreis Fulda. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.663 Einwohner entspricht der Bestand 3,12 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ebersburg im Vergleich da?

Mit 3,12 kW pro Einwohner liegt Ebersburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Fulda belegt Ebersburg Platz 3 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ebersburg?

In Ebersburg sind 268 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ebersburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ebersburg 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 69 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ebersburg?

Ebersburg liegt im Landkreis Fulda im Bundesland Hessen. Im Landkreis Fulda gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ebersburg?

In Ebersburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 49 neuen Anlagen und 680 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ebersburg?

In Ebersburg wurden in den letzten 12 Monaten 18 Balkonkraftwerke registriert (27 kW). Das sind -19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ebersburg?

In Ebersburg wurden in den letzten 12 Monaten 69 neue Solaranlagen mit insgesamt 820 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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