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109 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Fulda

Photovoltaik in Hünfeld

Nah am Bundesdurchschnitt

1.912 Anlagen mit 28,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hünfeld, Landkreis Fulda in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 28,0 MW, verteilt auf 1.912 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 16.955 Einwohnern entspricht das 1,65 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hünfeld liegt damit 9 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 23 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,6 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 42 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,65

kW
▲ +9 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,7

%

797 Speicher bei 1.912 Anlagen

Installiert

28,0 MW

Zubau 12 Mon.

2,6 MW

+9 %

Solaranlagen

1.912

Einwohner

16.955

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hünfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Hünfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Hünfeld verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 53 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+53 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +53 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hünfeld: 2.642 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0134268September 2025: 96 kW, Vorjahr 221 kWOktober 2025: 184 kW, Vorjahr 181 kWNovember 2025: 139 kW, Vorjahr 160 kWDezember 2025: 133 kW, Vorjahr 146 kWJanuar 2026: 96 kW, Vorjahr 149 kWFebruar 2026: 43 kW, Vorjahr 78 kWMärz 2026: 209 kW, Vorjahr 137 kWApril 2026: 210 kW, Vorjahr 242 kWMai 2026: 261 kW, Vorjahr 110 kWJuni 2026: 268 kW, Vorjahr 187 kWJuli 2026: 155 kW, Vorjahr 204 kWAugust 2026: 116 kW, Vorjahr 172 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0120239September 2025: 0 kW, Vorjahr 137 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 86 kWJanuar 2026: 167 kW, Vorjahr 53 kWFebruar 2026: 100 kWMärz 2026: 239 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 230 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0475949September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 949 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
81 118 kW +53 %
Heimsegment
2–30 kWp
147 1,9 MW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
6 593 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 238 2,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hünfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hünfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hünfeld 181 Speicher mit zusammen 1,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +39 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-35 %
Anlagen
70
Kapazität
387 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+39 %
Anlagen
107
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
160 kWh
Ø/Anlage
53,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
181
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
10,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hünfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hünfeld 1,65 kW
Ø Fulda 1,90 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hünfeld liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hünfeld auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Hünfeld laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Hünfeld liegt mit 1.912 Anlagen und 28,0 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Hünfeld führt das Feld im Landkreis Fulda deutlich an: Platz 18 von 23, 74 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Hünfeld nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Fulda

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hünfeld?

3608836100

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hünfeld — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hünfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.912 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 28,0 MW. Das entspricht 1,65 kW pro Einwohner.
797 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hünfeld [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-huenfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hünfeld installiert?

In Hünfeld sind 28,0 MW PV-Leistung in 1.912 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 23 im Landkreis Fulda. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 16.955 Einwohner entspricht der Bestand 1,65 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hünfeld im Vergleich da?

Mit 1,65 kW pro Einwohner liegt Hünfeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Fulda belegt Hünfeld Platz 18 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hünfeld?

In Hünfeld sind 797 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hünfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hünfeld 2,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 238 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hünfeld?

Hünfeld liegt im Landkreis Fulda im Bundesland Hessen. Im Landkreis Fulda gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hünfeld?

In Hünfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 147 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hünfeld?

In Hünfeld wurden in den letzten 12 Monaten 81 Balkonkraftwerke registriert (118 kW). Das sind +53 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hünfeld?

In Hünfeld wurden in den letzten 12 Monaten 238 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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