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153 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Hessen · Fulda

Photovoltaik in Nüsttal

Solaranlagen
546 Anlagen
Installierte Leistung
6,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,39 kW pro Kopf

53 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 546 Anlagen mit 6,8 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Nüsttal?

Nüsttal, Landkreis Fulda in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 6,8 MW, verteilt auf 546 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 2.850 Einwohner sind das 2,39 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Nüsttal liegt damit 53 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 23 Regionen in diesem Umfeld belegt Nüsttal damit Platz 14 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 27 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,39

kW
▲ +53 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

27,5

%

150 Speicher bei 546 Anlagen

Installiert

6,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+7 %

Solaranlagen

546

Einwohner

2.850

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Nüsttal?

Segmentierter PV-Zubau in Nüsttal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Nüsttal trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
13 19 kW -19 %
Heimsegment
2–30 kWp
31 429 kW +4 %
Gewerbe
>30 kWp
1 34 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 45 483 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Nüsttal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Nüsttal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Nüsttal 38 Speicher mit zusammen 398 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +78 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-14 %
Anlagen
11
Kapazität
53 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+78 %
Anlagen
27
Kapazität
345 kWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
38
Kapazität
398 kWh
Ø/Anlage
10,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Nüsttal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Nüsttal 2,39 kW
Ø Fulda 1,92 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Nüsttal hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Nüsttal auf?

Der Solarausbau in Nüsttal geht weiter: 0,5 MW kamen im letzten Jahr hinzu, der Gesamtbestand liegt jetzt bei 546 Anlagen.

Überblick

In Nüsttal ist 1,5-mal so viel Solarleistung pro Kopf installiert wie im deutschen Durchschnitt. 546 Anlagen kommen zusammen auf 6,8 MW und positionieren die Region weit vorn in Hessen.

Einordnung

Platz 14 von 23 im Landkreis Fulda: Nüsttal übertrifft den Landesdurchschnitt um 145 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,39 kW pro Einwohner setzen Nüsttal deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Fulda

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Nüsttal: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

27 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

45 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Nüsttal ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 85 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,3 kWp. 62 Balkonkraftwerke sind registriert, 13 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit 27 % Speicherquote ist Nüsttal speicherarm; ältere Anlagen mit hoher Einspeisevergütung lohnen eine Nachrüstung selten, neue Anlagen werden dagegen überwiegend mit Batterie geplant.

169 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Nüsttal baut langsamer aus als der Bund (19 % darunter) und liegt klar über dem Tempo Hessens; 45 Anlagen mit 0,5 MW kamen hinzu. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 10 % weitgehend stabil.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Nüsttal?

36167

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Nüsttal — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Nüsttal gibt es laut solarzubau.de aktuell 546 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,8 MW. Das entspricht 2,39 kW pro Einwohner.
150 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 27,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Nüsttal [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-nuesttal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Nüsttal installiert?

In Nüsttal sind 6,8 MW PV-Leistung in 546 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 23 im Landkreis Fulda. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.850 Einwohner entspricht der Bestand 2,39 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Nüsttal im Vergleich da?

Mit 2,39 kW pro Einwohner liegt Nüsttal über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Fulda belegt Nüsttal Platz 14 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Nüsttal?

In Nüsttal sind 150 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 27,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Nüsttal liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Nüsttal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Nüsttal 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 45 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 169 Watt in zwölf Monaten, rund 19 % weniger als der Bundesdurchschnitt und mehr als Hessen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Nüsttal üblich?

Eine typische Dachanlage in Nüsttal hat 12,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 464 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 85 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Nüsttal stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 62 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Nüsttal?

Nüsttal liegt im Landkreis Fulda im Bundesland Hessen. Im Landkreis Fulda gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Nüsttal?

In Nüsttal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 31 neuen Anlagen und 429 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Nüsttal?

In Nüsttal wurden in den letzten 12 Monaten 13 Balkonkraftwerke registriert (19 kW). Das sind -19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Nüsttal?

In Nüsttal wurden in den letzten 12 Monaten 45 neue Solaranlagen mit insgesamt 483 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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