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150 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Alb-Donau-Kreis

Photovoltaik in Schelklingen

Solaranlagen
993 Anlagen
Installierte Leistung
15,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,35 kW pro Kopf

50 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 993 Anlagen mit 15,5 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Schelklingen?

Schelklingen, Landkreis Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-10-27 auf 993 Solaranlagen und 15,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 6.616 Einwohnern entspricht das 2,35 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Schelklingen liegt damit 50 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 42 von 55 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 41 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,35

kW
▲ +50 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,8

%

405 Speicher bei 993 Anlagen

Installiert

15,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+5 %

Solaranlagen

993

Einwohner

6.616

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schelklingen?

Segmentierter PV-Zubau in Schelklingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Schelklingen wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+21 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+21 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +21 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schelklingen: 813 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713November 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 9 kWSeptember 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0102203November 2025: 69 kW, Vorjahr 82 kWDezember 2025: 49 kW, Vorjahr 145 kWJanuar 2026: 70 kW, Vorjahr 203 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 33 kWMärz 2026: 85 kW, Vorjahr 43 kWApril 2026: 74 kW, Vorjahr 42 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 24 kWJuni 2026: 94 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 91 kW, Vorjahr 124 kWAugust 2026: 46 kW, Vorjahr 74 kWSeptember 2026: 67 kW, Vorjahr 47 kWOktober 2026: 33 kW, Vorjahr 43 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
050100November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 48 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
38 56 kW +21 %
Heimsegment
2–30 kWp
59 757 kW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 97 813 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schelklingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schelklingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schelklingen 81 Speicher mit zusammen 709 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
53
Kapazität
332 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
28
Kapazität
377 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
81
Kapazität
709 kWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Schelklingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schelklingen 2,35 kW
Ø Alb-Donau-Kreis 3,42 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Schelklingen hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Schelklingen auf?

Auffällig hoch: 41 % aller Solaranlagen in Schelklingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 2,35 kW pro Kopf liegt Schelklingen deutlich über dem Bundesschnitt – 993 Anlagen und 15,5 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Alb-Donau-Kreis belegt Schelklingen Platz 42 von 55 – ganze 61 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Schelklingen mit 2,35 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Alb-Donau-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Schelklingen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

41 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

97 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Schelklingen ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 80 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,2 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 41 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Die Speicherquote von 41 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Schelklingen verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Schelklingen läuft gebremst: 97 neue Anlagen mit 0,8 MW in zwölf Monaten sind 123 Watt je Einwohner, rund 41 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 28 % zurückgegangen.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Schelklingen?

89601

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schelklingen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schelklingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 993 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,5 MW. Das entspricht 2,35 kW pro Einwohner.
405 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schelklingen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schelklingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schelklingen installiert?

In Schelklingen sind 15,5 MW PV-Leistung in 993 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 42 von 55 im Landkreis Alb-Donau-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.616 Einwohner entspricht der Bestand 2,35 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schelklingen im Vergleich da?

Mit 2,35 kW pro Einwohner liegt Schelklingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Alb-Donau-Kreis belegt Schelklingen Platz 42 von 55. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schelklingen?

In Schelklingen sind 405 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Schelklingen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schelklingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schelklingen 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 97 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 123 Watt in zwölf Monaten, rund 41 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Schelklingen üblich?

Eine typische Dachanlage in Schelklingen hat 11,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 796 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 80 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Schelklingen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 41 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 146 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schelklingen?

Schelklingen liegt im Landkreis Alb-Donau-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Alb-Donau-Kreis gibt es insgesamt 55 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schelklingen?

In Schelklingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 59 neuen Anlagen und 757 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 38 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schelklingen?

In Schelklingen wurden in den letzten 12 Monaten 38 Balkonkraftwerke registriert (56 kW). Das sind +21 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schelklingen?

In Schelklingen wurden in den letzten 12 Monaten 97 neue Solaranlagen mit insgesamt 813 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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