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163 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Alb-Donau-Kreis

Photovoltaik in Griesingen

Solaranlagen
230 Anlagen
Installierte Leistung
2,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,54 kW pro Kopf

63 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 230 Anlagen mit 2,6 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Griesingen?

Griesingen, Landkreis Alb-Donau-Kreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-10-27 230 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 2,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 1.015 Einwohnern entspricht das 2,54 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Griesingen liegt damit 63 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 36 von 55 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,2 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,54

kW
▲ +63 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,4

%

109 Speicher bei 230 Anlagen

Installiert

2,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+7 %

Solaranlagen

230

Einwohner

1.015

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Griesingen?

Segmentierter PV-Zubau in Griesingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Griesingen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
6 10 kW —
Heimsegment
2–30 kWp
15 164 kW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 21 174 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Griesingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Griesingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Griesingen wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Griesingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Griesingen 2,54 kW
Ø Alb-Donau-Kreis 3,42 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Griesingen hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Griesingen auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Griesingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Beim Solarausbau hat Griesingen die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 1,6-Fache. Hinter den 2,6 MW Gesamtleistung stehen 230 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Alb-Donau-Kreis belegt Griesingen Platz 36 von 55 – ganze 74 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Griesingen mit 2,54 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Alb-Donau-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Griesingen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

47 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

21 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Griesingen ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 89 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,6 kWp. Die Speicherquote von 47 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Griesingen verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Griesingen läuft gebremst: 21 neue Anlagen mit 0,2 MW in zwölf Monaten sind 171 Watt je Einwohner, rund 18 % unter dem Bundeswert und etwa im Landestempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 23 % zurückgegangen.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Griesingen?

89608

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Griesingen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Griesingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 230 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,6 MW. Das entspricht 2,54 kW pro Einwohner.
109 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Griesingen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-griesingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Griesingen installiert?

In Griesingen sind 2,6 MW PV-Leistung in 230 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 36 von 55 im Landkreis Alb-Donau-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.015 Einwohner entspricht der Bestand 2,54 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Griesingen im Vergleich da?

Mit 2,54 kW pro Einwohner liegt Griesingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Alb-Donau-Kreis belegt Griesingen Platz 36 von 55. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Griesingen?

In Griesingen sind 109 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Griesingen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Griesingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Griesingen 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 21 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 171 Watt in zwölf Monaten, rund 18 % weniger als der Bundesdurchschnitt und etwa das Landestempo Baden-Württembergs. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Griesingen üblich?

Eine typische Dachanlage in Griesingen hat 10,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 204 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 89 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Griesingen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 18 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Griesingen?

Griesingen liegt im Landkreis Alb-Donau-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Alb-Donau-Kreis gibt es insgesamt 55 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Griesingen?

In Griesingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 15 neuen Anlagen und 164 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Griesingen?

In Griesingen wurden in den letzten 12 Monaten 6 Balkonkraftwerke registriert (10 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Griesingen?

In Griesingen wurden in den letzten 12 Monaten 21 neue Solaranlagen mit insgesamt 174 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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